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Saison 2006/2007
Samstag, 21. Oktober 200618:30 Uhr

Damen IgegenFC Neunburg

Heim

Damen I

:

Noch kein Ergebnis

Gast

FC Neunburg

Spielort

Realschule

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Oberpfalzderby gegen den FC Neunburg

HC-Mädels empfangen alten Rivalen

Sulzbach (lis). Nachdem sich die Handballerinnen des HC Sulzbach am letzten Wochenende mit einem 19:19 Unentschieden gegen den Landesligaaufsteiger SC Kirchheim zufrieden geben mussten, empfangen sie am Samstag in ihrem zweiten Heimspiel in der laufenden Landesligasaison den Aufstiegsaspiranten FC Neunburg. Anpfiff ist um 18.30 Uhr in der Realschulturnhalle.

FC-Trainer Cornelius Tartia prophezeite zu Saisonbeginn den Durchmarsch seiner Mannschaft in die Bayernliga und erklärte sich damit selbst zum Titelkandidaten der Landesliga Mitte. Doch bereits im ersten Spiel setzte es einen Dämpfer für die Neunburger Handballerinnen, als sie sich mit 32:23 deutlich dem Gastgeber PSV München geschlagen geben mussten. Wie verwandelt präsentierte sich das Team von Cornelius Tartia dann zuletzt im Heimspiel gegen die Reserve des Bayernligisten ESV Regensburg (26:15). Von Beginn an zeigten die Neunburgerinnen wer der Herr im Hause ist und führten zur Halbzeit mit 16:5. Vor allem durch schnelles Kombinationsspiel und pfeilschnelle Tempogegenstöße überrannten sie ihre Gäste förmlich, die zu keiner Zeit ein Gegenmittel fanden. Die auffälligsten Spielerinnen im Neunburger Kader sind sicherlich Spielmacherin Monika Steininger, die immer wieder für plötzliche Schlagwürfe aus dem Rückraum gut ist, die sehr agile und wurfstarke Vera Hermankova im Rückraum und auf der Linksaußenposition Marilena Neagu, die beim gegnerischen Torwurf sofort zum direkten Tempogegenstoß abgeht. Diese drei Spielerinnen gilt es in den Griff zu bekommen. Besonders die Defensive wird an diesem Tag spielentscheidend sein: gefragt ist ein schnelles Rückzugsverhalten und eine kontrolliert aggressive Abwehrarbeit, in der jede Spielerin um jeden Zentimeter Boden kämpft. Dies war auch die Schwachstelle zuletzt gegen den Kirchheimer SC und die gilt es zu beheben, wenn man gegen Neunburg nur den Hauch einer Chance haben will. Auch das Sulzbacher Angriffsspiel muss wieder so konzentriert und lauffreudig wie im letzten Heimspiel gegen Neuaubing sein. Denn nur mit schnellem Kombinationsspiel kann man die defensive 6:0 Deckung der Neunburgerinnen knacken. Letztendlich wird es die Tagesform beider Teams sein, die das Spiel entscheidet, deswegen hofft man im Sulzbacher Lager auf die lautstarke Unterstützung des Publikums.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl; Feld: Sonja Behrendt, Lisa Eckl, Petra Fleißner, Karo Fuchs, Vroni Herrmann, Andrea Himmerer, Melli Kopp, Anna Krauß, Diane Rösl, Christina Schatz, Kristina und Lisa Steiner;

Nach dem Spiel

20:18 Heimsieg gegen den FC Neunburg

HC-Mädels weiterhin ungeschlagen

Sulzbach (lis). Zweites Heimspiel, zweiter Sieg für die Handballerinnen des HC Sulzbach in der laufenden Landesligasaison: Am Samstag gelang der Mannschaft von HC-Trainer Jürgen Heubeck ein 20:18 Erfolg (10:7) gegen den alten Rivalen FC Neunburg. Nach drei erfolgreichen Spieltagen befinden sich die Handballdamen des HC Sulzbach nun mit 5:1 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz der Landesliga Mitte, punktgleich mit der SG Mintraching/Neutraubling.

Hoch motiviert und mit vollem Elan gingen die Herzogstädterinnen in die Begegnung. Der FC Neunburg, der auf Spielmacherin Monika Steininger verzichten musste, spürte schon im ersten Angriff, dass die Sulzbacher Abwehr an diesem Tag in Topform war. Immer wieder gelang es der Defensive des HC Sulzbach das Angriffsspiel der Gäste früh zu stören und entschärfte so die Dynamik des FC Neunburg. Auch die sonst so agile und durchsetzungsstarke Vera Hermankova wurde von Lisa Eckl auf der Halblinken Abwehrposition fast vollständig neutralisiert.

So erwischten die Sulzbacherinnen den besseren Start und gingen schnell in Führung. Besonders das schnelle Anfangstempo der Gastgeberinnen überraschte Neunburg und so erspielten sich die HC-Mädels einen 10:5 Vorsprung. Vor allem Melli Kopp zeigte eine deutliche Leistungssteigerung und machte ein starkes Angriffsspiel.

Doch dann kam die schwächste Phase der Herzogstädterinnen. Über zehn Minuten ging im Angriff plötzlich gar nichts mehr und das Wurfpech klebte förmlich an den Fingern. Allerdings konnten die Neunburgerinnen daraus nur wenig Kapital schlagen, da zumindest die Defensive des HC Sulzbach weiterhin konzentriert zu Werke ging. So stand es zur Halbzeitpause immer noch 10:7 für den HC Sulzbach.

Nach dem Seitenwechsel lief es dann zunächst wieder besser für den HC Sulzbach und man konnte die Gäste noch auf Abstand halten. Doch diese ließen nicht locker und nutzen einige Lücken in der Sulzbacher Abwehrreihe, die viel zu spät geschlossen wurden. So hieß es des Öfteren „Abwehr im Kreis“ und Neunburg verwandelte die fälligen Siebenmeter sicher und plötzlich schien das Spiel zu kippen: 18:18 und noch fünf Minuten zu spielen.

Doch wieder einmal erwachte der unnachahmliche Sulzbacher Kampfgeist. Besonders Petra Fleißner zeigte in der Schlussphase eine überragende Leistung auf der Rückraumlinken Position und spielte die FC-Abwehr schwindelig. Auch HC-Torfrau Babsi Viechtl war an diesem Tage, obwohl krankheitsgeschwächt in Topform und hielt zwei von acht Strafwürfen und in der heißen Schlussphase einen gefährlichen Tempogegenstoß von Vera Hermankova, der Neunburg in Führung gebracht hätte.

Auf der anderen Seite erzielte dann Melli Kopp per Siebenmeter das 19:18 und HC-Spielführerin Lisa Steiner markierte 60 Sekunden vor Schluss den 20:18 Endstand. Letztendlich siegten die Herzogstädterinnen verdient, da der FC Neunburg zu keiner Zeit vorne lag.

Eigentlich hätte der HC Sulzbach noch höher gewinnen können, wenn man sich bei den Siebenmetern nicht so viele Fehlwürfe geleistet hätte. Beste Neunburger Spielerinnen waren Torfrau Monika Bocis und Vera Hermankova, die trotz guter Deckung acht Tore für den FC Neunburg erzielte.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl; Feld: Melli Kopp (7/3), Lisa Steiner (6/1), Petra Fleißner (4), Lisa Eckl (1), Diane Rösl (1), Vroni Herrmann (1), Andrea Himmerer, Christina Schatz, Anna Krauß, Sonja Behrendt, Kristina Steiner;