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Saison 2016/2017
Samstag, 01. April 201718:15 Uhr

TSV UnterhachinggegenHerren I

Heim

TSV Unterhaching

30 : 24

Endergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Beim Lieblingsgegner Unterhaching

Abschiedstournee der Herzogstädter geht weiter

Die Abschiedstournee der Sulzbacher Handballer in der Bayernliga geht weiter. Am Samstag um 18.15 Uhr verabschiedet man sich für unbestimmte Zeit vom TSV Unterhaching in der Hachinga-Halle (Grünauer Allee 6 in Unterhaching) von einem alten Rivalen, gegen den man viele Duelle auf Augenhöhe gespielt hat.

Auch in dieser Saison war das Hinspiel in Sulzbach ein Highlight für die Herzogstädter, konnte man doch beim 30:30-Remis einen der wenigen Punkte in dieser Spielzeit ergattern. Doch in eigener Halle sind die Oberbayern um die torgefährlichen Routiniers Martin Dauhrer und Johannes Borschel natürlich klarer Favorit. Das Team von Trainer Christian Sorger hatte man eigentlich etwas höher als den derzeitigen 10. Tabellenplatz bewertet, doch in den letzten Wochen wurden fünf Partien in Folge verloren und so besteht noch ein gewisses Restrisiko für die Hachinger auf den drittletzten Platz abzurutschen, der im Härtefall auch noch ein Abstiegsplatz sein kann. Mit einem Heimsieg gegen den Underdog aus der Oberpfalz wäre aber auch dieses Problem aus der Welt geschafft, entsprechend motiviert werden die Münchener Vorstädter zu Werke gehen.

Im Sulzbacher Lager gibt es kaum personelle Probleme. Außer Torhüter Max Lotter können wohl alle Akteure auflaufen. Wann der Stammkeeper wieder ins Spielgeschehen eingreifen wird ist noch offen. Hier wird man angesichts der Tabellensituation sicher kein Risiko eingehen. Bleibt der Appell an die Mannschaft sich auch auswärts von ihrer besseren Seite zu zeigen. Doch die Historie zeigt dass dies gegen den TSV Unterhaching eigentlich selbstverständlich sein sollte.

HC Sulzbach: Zippe, Marx Smolik, Marco Forster, Kristian Forster, Ströhl, Burkhardt, Wedel, Luber, Mignon, Waitz, Broz, Krizek

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Keine Überraschung in Unterhaching

HCS spielt gut und verliert trotzdem mit 24:30

Gut verkauft hat sich der HC Sulzbach am Samstagabend beim TSV Unterhaching, doch die Punkte blieben wie so oft beim Gastgeber. Wieder einmal waren es zehn unkonzentrierte Minuten, die die Partie entschieden, als die Oberbayern vor dem Pausenpfiff aus einer 10:8-Führung den 17:10-Halbzeitstand machten. Dies führte am Ende zu einem etwas zu hohen 30:24-Erfolg der Hachinger und sagt leider zu wenig über die beherzte Leistung der Herzogstädter aus.

Ohne Drei (Lotter, Burkhardt, Ströhl) aber mit guter Laune ging die Kritzek-Truppe das Spiel an. Zwar musste man von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen, doch die Oberpfälzer mischten bis zur zwanzigsten Minute munter mit (5:4, 10:8). Besonders Michael Waitz und Jiri Smolik zeigten ihre Wurfqualitäten und hielten ihr Team auf der berühmten Augenhöhe. Dann die bereits erwähnte Schlafphase der Oberpfälzer, die von den Hachingern eiskalt genutzt wurde. Besonders die Kreise von Johannes Borschel konnten nun nicht mehr entscheidend gestört werden und so war die Partie leider schon zur Pause entschieden.

Die zweiten dreißig Minuten gestalteten die Herzogstädter dann wieder ausgeglichen ohne dem Gastgeber noch einmal gefährlich nahe zu kommen. Ein Highlight dann das erste Bayernligator von Torhüter Moritz Marx, der eine Überzahlsituation nach der roten Karte des Hachinger Hauptangreifers Borschel nutzen konnte. Diesen positiven Schub konnten die Sulzbacher aber nicht mehr nutzen, zu wenig Zeit und zu viel verbrauchte Kraft, des nur mit neun Feldspielern angereisten Außenseiters reichten einfach nicht mehr. So war der 30:24-Erfolg der Münchener Vorstädter verdient aber auch die Vorstellung der Oberpfälzer verdiente Anerkennung und lässt doch noch auf den einen oder anderen Punktgewinn in den letzten Partien hoffen.

HC Sulzbach: Zippe, Marx 1 (Tor); Waitz 8, Smolik 5, Marco Forster 4, Broz 3, Luber 2, Kristian Forster 1, Sebastian Wedel, Fabian Wedel, Krizek

Bericht: cwh