Vor dem Spiel
Sulzbach gegen HaSpo um Ehre
Wiedersehen mit Melli Kopp
(flz) Nachdem die Bayernliga-Handballerinnen des HC Sulzbach auch ihr Auswärtsspiel in Herzogenaurach verloren gilt es nun, die Bayernliga-Saison mit Anstand zu Ende zu bringen und auf die Schützenhilfe des TSV Haunstetten in der 3. Liga zu hoffen.
Am Sonntag (14:30 Uhr) ist die erste Gelegenheit dazu, wenn zum Derby HaSpo Bayreuth in der Sulzbacher Krötenseehalle antritt. Die Mannschaft des ehemaligen Auerbacher Coaches Joschi Graß hat eine enttäuschende Saison hinter sich und muss auf die beiden Leistungsträgerinnen Andrea Bitter und KimKoppold verzichten. Ein Wiedersehen gibt es mit Melli Kopp, die sich mit ihrer neuen Mannschaft wohl auch mehr Erfolg gewünscht hätte.
Die Herzogstädterinnen gehen ebenfalls personell gebeutelt ins Spiel, mit Tanja Frisch, Maria Schlosser, Franzi Scheidler und Marina Distler wird die Ausfallliste immer länger. Dafür bekommen junge Spielerinnen die Gelegenheit, Erfahrungen in der Bayernliga zu sammeln, was sich in der Zukunft noch als sehr wertvoll erweisen könnte. Torhütertalent Annika Bernhardt feierte letzte Woche zum Beispiel bereits ein gelungenes Debüt.
Der Rückstand auf den drittletzten Platz ist wohl fünf Spiele vor Schluss zu groß, um noch auf den selbständigen Ligaverbleib hoffen zu können. Der HCS muss auf den TSV Haunstetten hoffen, der nicht aus der 3. Liga absteigen darf, so dass aus der Bayernliga ein Team weniger absteigen muss. Momentan befindet sich Haunstetten mitten im Kampf um den Klassenerhalt punktgleich mit einem Abstiegsplatz.
HC Sulzbach: Tor: Babsi Viechtl, Annika Bernhardt; Feld: Andrea Himmerer, Petra Fleißner, Lisa Steiner, Katharina Eichenmüller, Franzi Luber, Steffi Häckl, Lisa Galler, Sandra Christlein, Vroni Herrmann, Tanja Pelikan, Kristina Steiner
