Vor dem Spiel
Landesligastart gegen TV Helmbrechts
Bayernligaabsteiger gegen LL-Institution verspricht hohes Niveau
Die Pause ist vorbei und die Sulzbacher Handballer starten ungeduldig in die neue Saison. Nach dem Abstieg aus der Bayernliga hoffen die Protagonisten auf eine sportlich erfolgreichere Saison in der Landesliga Nord, obwohl auch in dieser Spielklasse das Niveau sehr hoch angesiedelt ist. Erster Prüfstein für Truppe des neuen Trainers Christian Rohrbach ist der TV Helmbrechts, der am Samstag um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle seine Visitenkarte abgibt.
Aufgrund der schwierigen Hallensituation startet der HC Sulzbach gleich mit vier Heimspielen am Stück in die neue Runde, da sind die Spieler aber auch die Fans gleich stark gefordert, um gut in die Saison zu kommen. Ziel der etwas verjüngten Truppe aus der Herzogstadt ist es sich schnell in der neuen Umgebung zu Recht zu finden. Ein sofortiger Wiederaufstieg steht nicht auf der Agenda, den wollen die Starteams aus Heidingsfeld und Regensburg wohl unter sich ausmachen. Eher ist es ein Platz im vorderen Drittel des sehr ausgeglichenen Mittelfeldes der Liga, was von der Mannschaft um die Routiniers Forster, Waitz und Smolik erwartet wird.
Genau in diesen Gefilden fühlt sich auch der TV Helmbrechts seit vielen Jahren in der Landesliga sehr wohl. Die Truppe von Trainer Niki Aust hat als Vorjahres-Siebter eindrucksvoll gezeigt, dass sie eine Institution in der LL Nord ist. Die eigespielte Mannschaft aus der Handballstadt in Oberfranken wird sich auch in der Oberpfalz etwas ausrechnen, denn gegen den Absteiger aus der Bayernliga hat man in der Regel nur wenig zu verlieren, ist aber doppelt motiviert.
Wenn die Partie am Samstagnachmittag mit der obligatorischen Ballspende des Dritten Bürgermeisters Hans-Jürgen Reitzenstein angepfiffen wird, werden die Fans nur eine punktuell veränderte Mannschaft auf dem Spielfeld erkennen. Aus dem Bayernligakader fehlt nur der Tscheche Martin Broz, von dem man sich trennen musste. Dafür dürfen sich die Zuschauer auf den Rückkehrer Benni Termer freuen, aber auch auf einige junge Nachwuchskräfte, die vehement in die Erste Mannschaft drängen. Wer nun genau auflaufen wird, kann Coach Rohrbach wohl erst im Laufe der Woche nach den letzten Trainingseinheiten entscheiden.
Hoffen wir auf seine glückliche Hand und freuen uns, dass es endlich wieder vorbei ist mit den langweiligen handballfreien Samstagen.
HC Sulzbach: Lotter, Marx Smolik, Waitz, Mignon, Ströhl, Marco Forster, Luber, Brockstedt, Burkhardt, Kristian Forster, Sebastian Wedel, Termer, Jonas Rohrbach, Schwegler
Bericht: cwh
