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Saison 2004/2005
Samstag, 16. Oktober 200416:30 Uhr

Herren IgegenTSV Indersdorf

Heim

Herren I

:

Noch kein Ergebnis

Gast

TSV Indersdorf

Spielort

Realschule

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Erster Heimauftritt gleich ein Schlagerspiel

Tabellenführer TSV Indersdorf kommt mit beeindruckenden Ergebnissen in die Herzogstadt

Besser könnte es eigentlich nicht laufen. Das erste Heimspiel der Sulzbacher Handballer ist gleich ein Spitzenspiel, denn mit dem TSV Indersdorf kommt der aktuelle Tabellenführer der noch jungen Saison in die Herzogstadt. Da auch die Sulzbacher mit viel Elan in die Runde gestartet sind, erwartet die Fans am Samstag um 16.30 Uhr in der Realschule schon ein echtes Highlight. Das die Oberbayern kein Punktelieferant sein werden, wusste man schon vor der Saison. Schließlich schnupperte der Südligist als Tabellenvierter zuletzt schon an den Aufstiegsplätzen zur Bayernliga, ehe er als Quereinsteiger in die Landesliga Mitte wechselte. Auch hier sorgten die Münchener Vorstädter schnell für Furore. In Landshut erkämpften sich die vom bekannten Trainerfuchs Arno Klug betreuten Indersdorfer einen 24:23-Sieg und zu Hause zauberten sie beim lockeren 34:17-Erfolg gegen den TV Eggenfelden. Die mannschaftliche Geschlossenheit ist die große Stärke des Tabellenführers, der mit Vogl und Hedtstück zwei gefährliche Torjäger besitzt. Der Rückhalt in der Abwehr ist der Ausnahmetorhüter Günter Heide. Nach diesem tollen Saisonstart wollen die Oberbayern natürlich den Platz an der Sonne erst einmal behalten und werden versuchen auch in der Herzogstadt zu punkten.Dagegen werden die Sulzbacher aber etwas haben. Zwar verlor man vor Wochenfrist unglücklich mit 27:26 beim SSG Metten, aber die Art und Weise des Auftritts in de Klosterstadt lässt hoffen, dass die Mannschaft der Trainer Ströhl und Andörfer ein starkes Heimdebuet schafft. Personell deutlich stärker als zuletzt werden die Herzogstädter auflaufen. Mit Ingo Gömmel kehrt der Stamm-Kreisläufer ins Team zurück und auch die Verletzten Rohrbach, Waitz und Vojtech hoffen auf ihren Einsatz. Damit könnte das Team endlich einmal mit ihrer Wunsch-Zwölf auflaufen. Das nährt die Hoffnung auf ein offenes Spiel, denn die „Ersatzspieler“ haben in den letzten beiden Spielen gezeigt, dass sie durchaus zu den Leistungsträgern der Mannschaft gehören. Besonders Thomas Hartmann fühlt sich als Kopf der Truppe schon sehr wohl und hat mit Jürgen Brandt die Führung des Teams übernommen. Langsam in Form kommt auch Petr Soukop, der die guten Leistungen der Vorbereitung in Metten bestätigen konnte.Die Fans erwartet also ein absoluter Handballschlager in der Hölle am Erlheimer Weg. Sie werden vielleicht auch den Ausschlag geben, denn die Indersdorfer sind eine solche Kulisse sicher nicht gewohnt und werden sich wundern, dass sie plötzlich gegen 12 Spieler und den berühmten 13. Mann antreten müssen.TV Sulzbach:Vojtech, von Borstel (Tor);Munker, Brandt, Hartmann, Stauber, Ott, Martinez, Soukop, Waitz, Gömmel, Rohrbach

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Wechselbad der Gefühle gegen den Favoriten

Trotz starker erster Hälfte 28:33-Pleite gegen Indersdorf

Handball Landesliga Mitte HerrenTV Sulzbach – TSV Indersdorf 28:33Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die zahlreichen Zuschauer beim Heimauftakt der Sulzbacher Handballer. Einer phantastischen ersten Halbzeit der Herzogstädter, folgte ein Debakel in den zweiten 30 Minuten und so nahm der Favorit aus Indersdorf am Ende verdient mit einem 33:28-Erfolg die Punkte mit nach Hause.Trotz des Fehlens der Leistungsträger Rohrbach und Waitz, die nicht rechtzeitig fit geworden waren, begannen die Schützlinge des Trainergespanns Andörfer/Ströhl die Partie hochmotiviert. Besonders Torhüter Zdenek Vojtech war zu Beginn kaum zu überwinden und gab seinen Vorderleuten die nötige Sicherheit. Die Oberbayern haderten in der Anfangsphase etwas mit den beiden Schiedsrichtern und brachten sich mit einer pomadigen Spielweise selbst aus dem Konzept. Bis zum Spielstand von 7:5 wirkte sich das noch nicht so gravierend aus, doch dann spielten sich die Hausherren in einen wahren Rausch. Die beiden vorgezogenen Spieler Hartmann und Martinez eroberten sich einen Ball nach dem anderen und verwandelten die Gegenstöße mit traumhafter Sicherheit. Nun kamen die Indersdorfer so richtig unter die Räder, denn den Sulzbachern gelang alles. Immer wieder liefen die Tempos gegen das gegnerische Tor und so stand es nach etwa 20 Minuten plötzlich 14:6 für die Gastgeber, die frenetisch von den Fans gefeiert wurden. Erst eine Auszeit der Gäste stoppte den Angriffswirbel. Leider machten die Herzogstädter nun den Fehler, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen, um den Vorsprung bis zur Pause zu verwalten. Sofort zeigten sich die Schwächen der Mannschaft. Ohne die Rückraumschützen Rohrbach und Waitz war man zu harmlos im Positionsspiel und das gab den Gästen die Möglichkeit schon vor der Halbzeit mit der Aufholjagd zu beginnen. Bis zur Pause konnten die Indersdorfer den Rückstand bereits halbieren ( 16:12 ) und den Handballexperten in der Halle schwante schon Schlimmes.Auch nach der Halbzeit fanden die Herzogstädter nicht mehr zu ihrer schnellen Spielweise zurück. Stattdessen rollte nun der Oberbayernexpress auf das Gehäuse des nun chancenlosen Zdenek Vojtech zu. Besonders die eindrucksvolle Rückraumachse Vogl – Hedsteck – Andlauer war nun von den auch kräftemäßig nachlassenden Herzogstädtern nicht mehr zu kontrollieren. So brauchten die Gäste nur etwa 10 Minuten ehe sie zum ersten mal in Führung gingen ( 18:19 ). Immer zerfahrener wurden nun die Aktionen der Gastgeber, bei denen sich nur noch Thomas Hartmann und Jürgen Brandt gegen die drohende Niederlage stemmten. Das war aber zu wenig. Viel zu einfach wurde es den Gästen nun gemacht. Gegen eine praktisch nicht mehr vorhandene Sulzbacher Abwehr gelangen den Indersdorfern nun viele einfache Tore, die den Kampfeswillen der Gastgeber endgültig zerbrachen. So erkämpfte sich der Favorit doch noch einen sicheren 33:28-Sieg, der auch in dieser Höhe verdient war.„Das man gegen die starken Oberbayern verliert, ist nicht das Problem, aber die Art und Weise wie wir eingebrochen sind, gibt doch zu denken.“ So das Statement der Trainer am Ende. Jetzt gilt die Hoffnung der Rückkehr der schmerzlich vermissten Torjäger, die nächste Woche in Waldkraiburg wieder auflaufen wollen.Ein Sieg dort ist Pflicht, um nicht in die hinteren Regionen abzurutschen.Tore Sulzbach:Hartmann 10(2), Brandt 6, Stauber 3, Martinez 3, Soukop 3(2), Gömmel 1, Munker 1, Reinelt 1

Bericht: cwh