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Saison 2016/2017
Samstag, 26. November 201619:00 Uhr

SG DJK Rimpar IIgegenHerren I

Heim

SG DJK Rimpar II

35 : 17

Endergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Nächste Chance in Rimpar

Gegen Zweitligareserve den neuen Schwung nutzen

Eine der Topadressen des Bayerischen Handballs ist das Ziel der Sulzbacher 1. Mannschaft am kommenden Samstag. Die Krizek-Truppe ist zu Gast bei der Zweitligareserve der SG DJK Rimpar und hofft auf den ersten Auswärtspunkt der Saison. Die Partie beginnt um 19.00 Uhr in der DJK-Halle (Julius-Echter-Str. 2) in Rimpar. Die Sulzbacher Handballer setzen hier erstmals in dieser Saison einen Fanbus ein. Abfahrt ist um 15.00 Uhr am Dultplatz.

Die Rimparer ?Jungwölfe? befinden sich aktuell auf dem 8. Tabellenplatz der Liga mit ausgeglichenem Punktekonto. Trainer Jens Ullmann ist mit seinem Team wohl mit dem bisherigen Verlauf der Runde zufrieden, auch wenn die Talentschmiede einer Bundesligamannschaft irgendwann den Anspruch haben wird, den Weg in die oberen Tabellenränge zu schaffen. Der Grund warum das in Rimpar das noch nicht so gelingt wie in Coburg oder Erlangen, liegt wohl daran, dass die Mannschaft eine hohe Fluktuation hat. Auch in diesem Jahr gab es jede Menge Zu-, aber auch Abgänge und so ist das Team kaum noch mit der Vorjahrestruppe zu vergleichen. Auch der Einsatz von jungen Erstligaspielern fördert zwar die individuelle Klasse der Mannschaft, aber nicht immer die spielerische Harmonie der Unterfranken. Trotzdem sind die Rimparer auf einem guten Weg und natürlich der hohe Favorit in der Partie gegen den Tabellenvorletzten der Liga.

Der Grund warum sich die Oberpfälzer dennoch am Samstag etwas ausrechnen, liegt an der jüngeren Historie der Duelle zwischen den beiden Teams. Letzte Saison wurde zuhause deutlich gewonnen und auch in Rimpar verlor man nur unglücklich mit einem Zähler. Nach dem überraschenden Punktgewinn gegen den TSV Unterhaching, letzte Woche, fahren die Herzogstädter zumindest mit etwas Hoffnung nach Unterfranken, denn zu verlieren hat man als Außenseiter ja sowieso nichts. Sollten es die Jungs von Trainer Pavel Krizek einmal schaffen gleichzeitig ihre Topform abzurufen sind die Sulzbacher ein ernst zu nehmender Gegner für jede Mannschaft, doch leider war dies zuletzt nicht immer der Fall. Vielleicht hilft ja die kleine aber feine Fangruppe, die mit dem Bus nach Rimpar startet, denn da die Erste Mannschaft der Wölfe zeitgleich auswärts antreten muss, könnte hier zumindest ein Hauch von Heimspielatmosphäre ein kleiner Vorteil sein.

HC Sulzbach: Lotter, Marx Marco Forster, Smolik, Waitz, Mignon, Ströhl, Broz, Luber, Burkhardt, Kristian Forster, Wedel, Morcinek

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Jungwölfe klar bissiger als die Herzogstädter

17:35-Pleite in Rimpar ein Spiel zum Vergessen

Was war denn da los mit den Sulzbacher Handballern? Vor Wochenfrist holen sich die Herzogstädter noch einen Punkt in einem begeisternden Spiel gegen Unterhaching und am Samstagabend gehen die Jungs gegen die ähnlich stark eingeschätzte DJK Rimpar II mit einer 17:35-Niederlage völlig baden. Schon die ersten fünf Minuten ließen erahnen, was auf die Gäste zukommen könnte. Vier technische Fehler auf Sulzbacher Seite, vier Tempogegenstöße der Rimparer und es stand 4:1 für die Gastgeber. Dann die kurze und einzige starke Phase der Oberpfälzer, die durch ihre Rückraumschützen Waitz und Smolik herankamen (8:6). Bis dahin sah alles nach einem ganz normalen Handballspiel aus, doch die noch vorhandene Hoffnung der mitgereisten Fans war schnell zu Ende. Die Gastgeber machten jetzt ernst und warfen mit einem 8:3-Lauf einen schon vorentscheidenden 16:9-Halbzeitstand heraus. Die Sulzbacher, die bis auf den geschwächten linken Flügel mit einem angeschlagenen Stefan Ströhl und dem fehlenden Kristian Forster in Bestbesetzung antreten konnten, hatten völlig den Faden verloren und konnten weder im Angriff noch in der Abwehr Zeichen setzen, um das drohende Unheil zu verhindern. Dieses Spielchen setzte sich auch nach der Pause unbeirrt fort. Nicht einmal die in diesen Situationen üblichen Ausreden durfte man als Entschuldigung anbringen. Der Ball war in Ordnung, das Spielfeld ok und nicht mal über die Schiedsrichter konnte man schimpfen, denn auch die waren deutlich besser disponiert als die Gästespieler. Natürlich kennt jeder aktive Sportler die Situation, wenn man aussichtslos zurück liegt. Dann verkrampft man umso mehr und selbst einfache Dinge klappen nicht mehr. Der Gegner hatte es da natürlich leicht und vergrößerte den Vorsprung fast nach Belieben (21:13, 31:14). Erst in den Schlussminuten hatten die Jungwölfe ihren Torhunger gestillt und erlaubten noch drei Treffer der Herzogstädter zum 35:17-Endstand. Außer Torwart Moritz Marx, der in den letzten zwanzig Minuten einige tolle Paraden zeigte war kein Spieler auf seinem gewohnten Niveau. Da fällt einem, um etwas Positives zu finden, dann doch nur noch eine Phrase ein: Lieber einmal mit 18 Toren verlieren als fünfmal mit einem Tor. Für das letzte Heimspiel in diesem Jahr am kommenden Samstag gegen den TSV Friedberg ist aber trotzdem eine deutliche Leistungssteigerung Pflicht. Doch genauso unbegreiflich, wie der Auftritt in Rimpar sind ja bei den Herzogstädtern auch die Schwankungen in der Formkurve und die kann zum Glück nur nach oben zeigen.

HC Sulzbach: Lotter, Marx (Tor); Waitz 5, Smolik 4(1), Luber 3, Marco Forster 2, Broz 1, Mignon 1, Ströhl 1, Wedel, Burkhardt

Bericht: cwh