Vor dem Spiel
Derby Zeit am Erlheimer Weg
Legendary Boys empfangen die HG Amberg II
Zum Jahresabschluss erwarten die Fanscharen der Legendary Boys ein echtes Schmankerl und vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Zu Gast in Sulzbach am Erlheimer Weg, auch bekannt als die Anfield Road des Deutschen Handballs, gastiert kein Geringerer als die Reserve des Landkreisrivalen aus Amberg zum ewig jungen Derby!
Waren die Duelle nicht nur von je her, durch alle Ligen und Altersklassen, an sich schon besondere Partien, so wird das diesjährige Aufeinandertreffen noch dadurch an Dramatik gesteigert dass beide Teams punktgleich an der Tabellenspitze stehen. Mit je 8:2 Punkten sind beide Teams mehr als ordentlich in die Saison gestartet, und so darf der geneigte Heiner Brand auf der Tribüne mit einem echten Handballleckerbissen rechnen. Zuletzt war man im Sulzbacher Lager aber nur bedingt zufrieden mit der eigenen Leistung. Zwar gelangen 2 Siege am Stück, darunter ein Erfolg gegen den bis dahin ungeschlagenen HC Weiden, aber es bedurfte schon einer Galavorstellung von Thomas "Ich war auf Reha" Hartmann um die beiden Punkte in der Herzogstadt zu behalten.
Teilweise aber erinnerte das Auftreten der Legendaries eher an einen Debattierclub als an eine Handballmannschaft und so sollte sich die Mannschaft schnell wieder auf ihre Stärken besinnen. Bei der Chancenverwertung hätte sich Scharfschütze Wilhelm Tell im Grabe umgedreht, und so ist es unbedingt von Nöten das alle Spieler Freitag nach dem Training ihre Ration Zielwasser zu sich nehmen. Zudem sollte man sich darauf besinnen dass die eigene Spielphilosophie eher als Marathon denn als Sprint ausgelegt ist, Gerd Steiner einmal ausgenommen.
Gespannt darf man auf die Aufstellung des Gastes aus Amberg sein; ähnlich wie die Legendary Boys ergibt sich diese oft erst kurzfristig und nicht selten sind hier große Namen der Amberger Handballszene zu finden. So gab sich zuletzt der Kugelblitz auf Linksaußen, Tobias Hirsch, die Ehre.
Es ist also angerichtet für ein weiteres denkwürdiges Derby zwischen den beiden alten Kontrahenten. Danach verabschiedet man sich in Weihnachtspause. Bedenkt man die längeren Wartungsintervalle im gehobenen Handballalter kommt dies den Spielern nicht ungelegen.
Bis Samstag, Eure Legendary Boys
