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Heim
TSV 04 Feucht
24 : 25
Endergebnis
Gast
Legendary Boys
Spielort
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Nach dem Spiel
Legendary Boys entführen 2 Punkte vom TSV 04 Feucht
Die ungewöhnliche Anwurfzeit am Freitag Abend bescherte den Legendary Boys leichte Probleme bei der Kaderplanung, aber man schaffte es dennoch 13 Mann auf den Spielberichtsbogen zu bringen; etliche angeschlagene Spieler stellten sich in den Dienst der Mannschaft und man konnte seinem Ruf als Talentschmiede wieder ein Mal gerecht werden, indem man Fabian Rohrbach aus der A-Jugend ?verpflichtete?. Die Sportskameraden aus Feucht, welche sich im Hinspiel noch unter Wert geschlagen fühlten (26:29), gingen höchst motiviert in die Partie und legten los wie die Feuerwehr und ehe man sich versah lag der HC mit 1:4 im Hintertreffen. Nach etwas Anlaufzeit, wie es sich im gehobenen Handballalter gehört, kam das Trainerlose Teamgebilde aber langsam ins Rollen und konnte die Partie beim 6:6 nach ca. 13 Minuten ausgeglichen gestalten. Hier deutete sich bereits an das mit der Verpflichtung von Rohrbach ein Glücksgriff gelungen ist; dem Nachwuchsspieler gelangen einige Rückraumtore in wichtigen Spielphasen. Feucht hielt vor allem durch ihren Halbrechten Schlötterer dagegen. Mit Basketballer-Gardemaß von über 2 Meter war dieser nur schwer zu verteidigen und hielt seine Farben im Spiel. Beim Stand von 13:12 für die Legendary Boys pfiff der souveräne Schiedsrichter -Name unleserlich- zur Pause. Im Grunde konnte man mit der Leistung zufrieden sein. Nur die leichten technischen Fehler und eine latente Abschlussschwäche waren zu bemängeln. Zu Beginn der zweiten 30 Minuten verteidigten die HC´ler, gestärkt durch ihren Pausentee, vorerst ihre knappe Führung (14:16, 18:20). In der 40. Minute verletzte sich leider Spielmacher Thomas Hartmann, was zu einem kleinen Bruch im Spiel der Legendaries führte; technische Fehler und Unkonzentriertheiten brachten den TSV´lern einfache Tore und die damit verbundene 21:20 Führung. In einer Auszeit eroierte das Mannschaftskollektiv gemeinsam die Fehler und leitete Gegenmaßnahmen ein, mit Erfolg. Hinten hielt Thorsten ?Panzer? Güthe in Zusammenarbeit mit der Abwehr ein paar wichtige Bälle und im Angriff spielte Thomas Stauber wiederholt die Rückraumschützen Rohrbach und Wendt frei, welche die sich bietenden Freiräume nutzen konnten. In einem Herzschlagfinale erspielten sich die Legendary Boys eine letzte Chance, welche regelwidrig verhindert und folgerichtig mit einem Siebenmeter bestraft wurde. Die selbstbetitelte ?flügellahme blinde Henne? Thomas Stauber stellte sich dieser Aufgabe und verwandelte sicher. Da die Feuchter Spieler in den verbleibenden 6 Sekunden keinen vernünftigen Angriff mehr zu Stande brachten endete die Partie mit 25:24 für die Legendary Boys.
Tor: Mende, Güthe Feld: F. Rohrbach 9; Wendt 6/1; Hartmann 6/2; Stauber 2/1; Bittner, Siegert (je)1; Mayer, Laurer, Klose, Schiller, Gebhardt