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Saison 2011/2012
Samstag, 05. November 201117:30 Uhr

Damen IgegenTS Herzogenaurach

Heim

Damen I

27 : 34

Endergebnis

Gast

TS Herzogenaurach

Spielort

Krötensee

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HC-Mädels wollen nächsten Sieg anpeilen

Neuer Tabellenführer TS Herzogenaurach zu Gast in der Herzogstadt

Sulzbach (lis). Am siebten Spieltag in der Bayernliga steht für die Sulzbacher Handballerinnen ein weiteres schweres Spiel auf dem Programm. Zu Gast ist die TS Herzogenaurach, die nach zwei Siegen in Serie den ersten Tabellenplatz erobert hat. Anpfiff der Partie ist um 17.30 Uhr in der Krötenseehalle. Das Team von Udo Hermannstädter konnte sich vor Saisonbeginn noch weiter verstärken und einige Spielerinnen aus Erlangen gewinnen. Damit verfügt die TS über einen sehr spielstarken Kader und wird wohl wieder oben mitspielen. Bislang mussten sich die Mitstreiterinnen von Birte Köbberling nur dem ESV Neuaubing und der SG Garitz / Nüdlingen geschlagen geben – zwei Auswärtspannen, die so nicht hätten passieren sollen. Mit dem beiden Siegen gegen Augsburg und Etwashausen reisen die Mittelfranken mit breiter Brust in die Oberpfalz und wollen hier ihre Siegesserie fortsetzen. In der abgelaufenen Saison gab es für die Turnerschaft zwar keine Punkte in Sulzbach, doch war damals die Saison mehr oder weniger schon für den Aufsteiger gelaufen. Sulzbach dagegen steckte mitten im Abstiegskampf und kämpfte mit vollem Einsatz und Herzblut um den Ligaverbleib und das bekanntlich mit Erfolg. So treffen beide Teams nun erneut aufeinander und es dürfte spannend werden. Die Mannschaft von Klaus Eckl und Martin Müller will endlich wieder etwas Lohn für ihre harte Arbeit und den Trainingsfleiß. Gegen Bergtheim war nichts zu holen und so soll es jetzt gegen die TS Herzogenaurach klappen! Gewarnt sind die Herzogstädterinnen von den flinken Außenspielerinnen der Gäste, die immer wieder für einfache Gegenstoßtore zu haben sind. Im Positionsspiel ist Herzogenaurach ebenfalls nicht zu unterschätzen. Dynamische Ballwechsel sollen immer wieder Lücken in die gegnerische Abwehr reißen. Und genau hier liegt der Ansatzpunkt für den HC Sulzbach. Eine kämpferische Abwehr, die das Positionsspiel unterbrechen und zu Fehlern zwingen soll, ist gefragt. Im Angriff gilt es den Ball über die einstudierten Spielabläufe schnell zu machen und auf die richtige Chance zu warten. Hier zeigte man in Bergtheim besonders in der ersten Spielhälfte schon ein respektables Niveau. Gelingt es an diese erste Halbzeit anzuknüpfen ist ein Heimsieg gegen Herzogenaurach im Bereich des Möglichen!

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Nina Aures;

Feld: Andrea Himmerer, Katharina Eichenmüller, Franzi Scheidler, Franzi Luber, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Steffi Häckl, Petra Fleißner, Tanja Frisch, Tanja Pelikan, Vroni Herrmann, Lisa Galler, Sandra Christlein;

Nach dem Spiel

Tabellenführer TS Herzogenaurach fertigt Sulzbach mit 34:27 ab

Rabenschwarzer Tag für HC-Mädels

Sulzbach (lis). Ein Satz mit „X“ – „Das war wohl nix!“ Dieses Fazit müssen die Sulzbacher Handballerinnen nach der 27:34 Heimniederlage gegen die TS Herzogenaurach ziehen. Zu keinem Zeitpunkt war der HC Sulzbach Herr der Lage und musste sich einem dynamisch aufgelegten Gästeteam geschlagen geben, das immer einen Schritt schneller war als der HCS. TS-Trainer Udo Hermannstädter hatte seine Mannschaft gut auf die Stärken und Schwächen der Sulzbacherinnen eingestellt. Im Angriff blieben die großgewachsenen Rückraumspielerinnen lange auf Distanz, machten den Ball schnell und wirbelten dann mit dem nötigen Druck und der technischen Raffinesse einer Spitzenmannschaft. Allen voran Lena Mergner am Kreis war für die Herzogstädterinnen nicht zu halten und so bauten die Herzogenauracherinnen ihren Vorsprung kontinuierlich aus (1:4; 8:12; 11:17). Der HC Sulzbach bekam in der Defensive keinen Fuß auf den Boden und kassierte allein im ersten Durchgang 20 Gegentreffer. Damit war das Spiel vorzeitig entschieden. Das HC-Trainergespann Klaus Eckl und Martin Müller konnten ihr Team einfach nicht wachrütteln. „Es war zum Verzweifeln – keine von uns hatte Normalform in der Abwehr!“ so HC-Spielmacherin Lisa Steiner nach der Partie. Lediglich Nina Aures, die für die verhinderte Torfrau Doris Hänelt, mit in den Kader rutschte, holte mit tollen Paraden noch einige Kartoffeln für ihre Mannschaft aus dem Feuer! Doch der Rest lief seiner Form hinterher. Hätte Maria Schlosser in der ersten Hälfte ihr Visier nicht so gut eingestellt, wäre die Flaute auch im Angriff noch deutlich erkennbar geworden. „Mund abputzen und weitermachen! Wir wissen alle, dass der HC Sulzbach mit einer solchen Abwehrleistung kein Spiel gewinnen kann. Wir müssen das Spiel abhaken und uns auf die nächsten Aufgaben konzentrieren!“ so sind sich beide Trainer einig. In den kommenden Spielen warten Gegner auf Augenhöhe. Möglichkeit zur Wiedergutmachung hat der HC Sulzbach bereits am Samstag in Gröbenzell.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Nina Aures; Feld: Maria Schlosser (7/1), Lisa Steiner (4), Petra Fleißner (4), Franzi Scheidler (3), Sandra Christlein (3/1), Andrea Himmerer (2), Franzi Luber (2), Tanja Frisch (1), Vroni Herrmann (1), Lisa Galler, Katharina Eichenmüller, Christina Schatz;