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Saison 2013/2014
Samstag, 22. März 201420:00 Uhr

TSV RothenburggegenHerren I

Heim

TSV Rothenburg

33 : 29

Endergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Zählbares aus Rothenburg?

Krizek-Truppe will an der Tauber unbedingt punkten

Wenn am kommenden Samstagabend die beiden Teams aus Rothenburg und Sulzbach die Klingen kreuzen, geht es für die Mittelfranken fast schon um alles, aber auch für die Herzogstädter wurde das Match als enorm wichtig eingestuft. Die Partie, die um 20.00 Uhr in der Halle an der Bleiche (Dinkelsbühler Str. 5) stattfindet, ist wohl schon eines der vielen Endspiele, die zwischen den Teams, die noch im Abstiegskampf der Bayernliga stehen, ausgetragen werden.

Die Rothenburger stehen dabei schon mit dem Rücken zur Wand, vor allem wenn man das Restprogramm der Franken betrachtet. Wie es soweit kommen konnte, wissen die Verantwortlichen wohl selbst nicht so genau, sah man sich vor der Saison doch eher im vorderen Tabellendrittel angesiedelt. Mit einer eingespielten Mannschaft blickte man zuversichtlich in die Zukunft, doch es lief nicht rund für die Tauberstädter, die inzwischen auf den vorletzten Tabellenplatz gelandet sind. Die Torjäger der letzten Jahre, Hannes Kölle und Istvan Ulics konnten die erwartete Leistung nur bedingt abrufen und so setzte es einige deftige Niederlagen, wie auch die 17:29-Schlappe im Hinrundenspiel in Sulzbach. Im Februar zogen die Franken dann die Reißleine und wechselten den Trainer. Auf Bernd Rösch folgte mit Carsten Peine ein erfahrener Bayernligacoach, der nun den Feuerwehrmann spielen soll. Zuletzt klappte das noch nicht, denn trotz ansprechender Leistung verlor man in Waldbüttelbrunn mit 21:25 Toren. Umso wichtiger ist nun die Partie gegen den ersatzgeschwächten HC Sulzbach für die Rothenburger, die hier ein positives Signal setzen wollen.

Im Sulzbacher Lager wartet man sehnsüchtig auf die Rückkehr von Torjäger Jiri Smolik, doch der Einsatz des Tschechen schon an diesem Wochenende ist eher unwahrscheinlich. So war es die primäre Aufgabe von Trainer Pavel Krizek, seinen Jungs zu erklären, dass man auch ohne den Spielmacher gewinnen kann und auch endlich wieder sollte. Wenn die Teams am Tabellenende weiter so fleißig punkten, ist auch der Tabellenfünfte aus der Herzogstadt noch nicht aller Sorgen entledigt. Mit einem Sieg an der Tauber sähe dies schon ganz anders aus und so erwartet nicht nur der Coach, dass sich die Mannschaft am Samstag zerreißt, denn sonst droht Ungemach in der Oberpfalz.

HC Sulzbach:

Matijevic, Vojtech (Tor) Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Baumgärtel, Marco Forster, Schmidt, Termer, Ströhl, Toni Kreyßig, Wedel, Kristian Forster, Adrian Meta

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Mittendrin im Abstiegskampf - 29:33-Niederlage in Rothenburg

HCS nimmt Geschenke der Franken nicht an

Mittendrin, statt nur dabei, sind die Sulzbacher Handballer im Abstiegskampf der Bayernliga. Spätestens nach der selbstverschuldeten 29:33-Niederlage beim TSV Rothenburg gehören die Herzogstädter zum illustren Kreis von 9 Mannschaften, die sich darum streiten, nicht den bereits abgestiegenen TSV Winkelhaid in die Landesliga zu begleiten. Dabei wäre dies nicht nötig gewesen, denn die Rothenburger hatten sich eigentlich selbst auf den Präsentierteller gelegt, doch die Gäste waren nicht in der Lage das Geschenk anzunehmen.

Danach sah es zu Beginn der Partie noch nicht aus. 10:5 stand es nach zwanzig Minuten für die besser gestarteten Gastgeber, die hier vor allem am Versagen der Sulzbacher vor dem gegnerischen Tor profitierten. Die Oberpfälzer hatten den starken Torhüter Zsolt Kovacs mal so richtig warm geworfen und schafften in dieser Phase ganze zwei Feldtore! Erst als sich der Torjäger der Franken, Dennis Orf verletzte und bis zur Pause nicht mehr eingesetzt werden konnte lief es besser für die Krizek-Truppe. Die Verunsicherung der Rothenburger wurde nun von dem pfeilschnellen Rechtsaußen Marco Forster einige Male bestraft und auch Rückkehrer Jiri Smolik zeigte sich vom Siebenmeterpunkt sicher und so stand es zur Pause völlig überraschend wieder 12:12-Unentschieden. Die Partie war wieder offen.

Das Comeback des langzeitverletzten Tschechen wirkte sich natürlich positiv auf das Spiel der Herzogstädter aus, auch wenn man dem Spielmacher noch etwas seine lange Pause anmerkte. Eine Viertelstunde reichten aber seine Impulse noch aus und so konnten sich die Gäste sogar einen zwischenzeitlichen 18:16-Vorsprung erspielen. Als dann die Rothenburger mit Daniel Schubart einen weiteren Akteur durch eine rote Karte verloren standen die Zeichen so günstig wie nie, für die Sulzbacher, doch wie bereits erwähnt, das Geschenk der Gastgeber wurde leider zurückgewiesen. Eine 4-minütige Überzahl nutzten nicht die Gäste, sondern der TSV Rothenburg mit vier Toren aus. Warum die Abwehr hier den Routinier Hannes Kölle nicht angegriffen haben, müssen sie wohl selbst beantworten. Einige Akteure haben hier wohl unter der Woche nicht zugehört, als darauf hingewiesen wurde, dass ein Spiel in der Abwehr gewonnen oder verloren wird. Der Schock saß jetzt aber so tief, dass sich wiederum unerklärliche Fehler ins Spiel der Oberpfälzer einschlichen, die von den jetzt entfesselt spielenden Gastgebern eiskalt ausgenutzt wurden.

Am Ende mussten die Herzogstädter eingestehen, dass die Rothenburger den größeren Kampfgeist und Siegeswillen zeigten und völlig verdient gewonnen hatten. Damit steht auch der HCS mit dem Rücken zur Wand und muss in den verbleibenden fünf Partien endlich wieder sein Kämpferherz auspacken.

HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor); Marco Forster 7, Toni Kreyßig 7, Smolik 6(4), Laugner 4(2), Ströhl 4(3), Wedel 1, Krizek, Termer, Schmidt, Baumgärtel, Kristian Forster, Meta

Bericht: cwh