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Saison 2011/2012
Samstag, 12. November 201117:30 Uhr

HCD GröbenzellgegenDamen I

Heim

HCD Gröbenzell

27 : 26

Endergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HC-Mädels zu Gast in Gröbenzell

Sulzbach (lis). Für die Handballerinnen des HC Sulzbach geht die Reise am Samstag in Richtung München, genauer gesagt nach Gröbenzell (Anwurf um 17.30 Uhr). Der Gastgeber HCD Gröbenzell wartet voller Vorfreude auf den HC Sulzbach, schließlich handelt es sich um den „Lieblingsgegner“ von Trainer Harald Fischer. Zu Hause ist der HCD Gröbenzell eine Macht. Nur auswärts gab es eine lange Durststrecke, die aber mittlerweile überwunden ist. Mit einem sensationellen Kantersieg in Augsburg hat der HCD die hinteren Tabellenregionen wieder verlassen und sich ins Mittelfeld vorgearbeitet. Vor Saisonbeginn hieß es auf der Vereinshomepage: „Der Weg nach oben führt nur über Gröbenzell!“ Doch diesen Erwartungen konnte das Team von Harald Fischer so noch nicht gerecht werden. Zu Saisonstart kassierte der HCD nämlich eine Niederlage nach der anderen. Momentan scheint der HCD Gröbenzell aber wieder gut drauf zu sein – ärgerlich für den HC Sulzbach, der dringend ein Erfolgserlebnis brauchen kann. Es bleibt abzuwarten, ob der HC Sulzbach wieder zu den Stärken findet, die für die Erfolge gegen Nürnberg und Etwashausen verantwortlich waren.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Andrea Himmerer, Katharina Eichenmüller, Franzi Scheidler, Franzi Luber, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Steffi Häckl, Petra Fleißner, Tanja Frisch, Tanja Pelikan, Vroni Herrmann, Lisa Galler, Sandra Christlein;

Nach dem Spiel

Und schon wieder keine Punkte

HC-Mädels mit Auswärtspech

Sulzbach (lis). Am Ende fehlte den Sulzbacherinnen einfach das Glück des Tüchtigen. Gut gespielt, aber trotzdem verloren – große Enttäuschung in den Augen der Spielerinnen nach dem Schlusspfiff. In einer flotten Bayernligapartie zog der HC Sulzbach beim HCD Gröbenzell mit 27:26 (16:18) am Samstag knapp den Kürzeren. Die Gäste aus der Oberpfalz begannen höchst konzentriert und forcierten das schnelle Spiel nach vorne. Gestützt auf eine sehr starke Defensive um den Mitteblock aus Lisa Steiner und Petra Fleißner erspielten sich die Herzogstädterinnen eine 1:5 Führung. Das Team der Gastgeberinnen war sichtlich überrascht von der Spielstärke des Tabellenelften und musste sich ordentlich ins Zeug legen um den Anschluss nicht zu verlieren (3:8; 6:10). HCD-Trainer Harald Fischer sah sich früh gezwungen die grüne Karte auf den Tisch zu legen und seine Mannschaft wachzurütteln. In der Abwehr stellte er auf eine offensivere Variante um und legte so den Grundstein für die Aufholjagd (10:14; 14:15). Kurz vor dem Pausenpfiff schaffte es der HC Sulzbach wieder auf zwei Tore davonzuziehen (16:18). Auch nach dem Seitenwechsel waren die Gäste am Drücker und erhöhten auf 16:20. Insbesondere Katharina Eichenmüller glänzte in dieser Phase mit einer starken Abwehrarbeit. Doch die Gastgeberinnen waren genauso heiß auf die Punkte und Sina Fischer & Co. hatten sich noch längst nicht aufgegeben. Einige technische Fehler im Sulzbacher Angriffsspiel, das nun doch Verschleißerscheinungen zeigte, nutzten die HCD-Spielerinnen zu schnellen und einfachen Toren. So schmolz der sichere Vorsprung und der HCD konnte erstmals zum 20:20 ausgleichen. Nun schienen die Felle plötzlich davonzuschwimmen und der berühmte rote Faden im Sulzbacher Spiel war gerissen. Die Gröbenzeller Handballerinnen gingen nun ihrerseits das erste Mal in Führung und bauten diese sogar auf 25:22 aus. Doch die Sulzbacherinnen kämpften sich noch einmal zurück und schafften durch Lisa Steiner den 26:26 Ausgleichstreffer. Leider kassierten sie kurz vor Spielende noch recht unglücklich das 27:26 und konnten auf der anderen Seite das Leder nicht mehr im gegnerischen Tor versenken. So war die Enttäuschung sehr groß, schließlich hatte man bis zum 20:20 stets den Sieg zum Greifen nah. Doch es hatte einfach nicht sein sollen. HC-Trainer Klaus Eckl nach dem Spiel: Meine Mannschaft hat nach dem Debakel gegen Herzogenaurach eine glänzende Einstellung bewiesen und insbesondere in der Anfangsphase eine überragende Abwehr gespielt. Sie konnte alle Anweisungen umsetzten und kratzte bis zum Schluss am Sieg. Stark waren Maria Schlosser die ihre gute Form hält und alle sieben Siebenmeter sicher verwandelte, Babsi Viechtl im Tor und Youngster Katha Eichenmüller. Ich bin mir sicher, dass mein Team im nächsten Heimspiel einen Sieg einfährt!"

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl (2 Siebenmeter gehalten), Nina Aures; Feld: Maria Schlosser (11/7), Lisa Steiner (6), Katharina Eichenmüller (3), Petra Fleißner (2), Tanja Frisch (2), Sandra Christlein (2), Franzi Scheidler, Franzi Luber, Andrea Himmerer, Tanja Pelikan, Christina Schatz, Steffi Häckl;