Vor dem Spiel
HCS beim alten Rivalen
Gegen Fichtelgebirge klarer Außenseiter
(flz) Gegen den alten Rivalen HSG Fichtelgebirge antreten bedeutete für die Damen des HC Sulzbach eigentlich immer, dass man sich auf ein enges Spiel einstellen konnte, das so oder so ausgehen konnte. Wenn die Reise am Samstag (Anwurf 14.30 Uhr) nach Marktredwitz geht, ist der HCS allerdings klarer Außenseiter.
Die Gastgeberinnen um Spielmacherin Vera Hermankova haben nach schwachem Saisonstart fünf Spiele in Folge gewonnen und schweben auf einer Erfolgswelle. Der fünfte Tabellenplatz ist Beweis dafür, dass das Team aus Oberfranken in den letzten Jahren eine formidable Entwicklung genommen hat. Der neue tschechische Trainer Josef Hermanek kann dabei eventuell erstmals wieder auf Jessica Lenhard nach ihrem Fingerbruch zurückgreifen.
Anders die Vorzeichen bei den Herzogstädterinnen, die nach einer miserablen Vorstellung in der Abwehr das Kellerduell gegen Neuaubing verloren und seit nunmehr vier Partien auf Punkte warten. Was zu denken gibt, ist, dass die Trainer nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen können und somit regelmäßig Spielerinnen gezwungenermaßen auf die Tribüne verbannen.
Es gilt, sich in diesem schweren Auswärtsspiel möglichst teuer zu verkaufen und das angeknackste Selbstbewusstsein über eine gute Abwehrleistung zurück zu bekommen. Wirklich wichtig wird es an den nächsten beiden Spieltagen gegen Garitz und Augsburg, wo die Punkte für die Hinrunde eingefahren werden müssen.
Tor: Babsi Viechtl, Nina Aures; Feld: Maria Schlosser, Lisa Steiner, Katharina Eichenmüller, Petra Fleißner, Tanja Frisch, Sandra Christlein, Franzi Scheidler, Franzi Luber, Andrea Himmerer, Tanja Pelikan, Christina Schatz, Steffi Häckl
