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Saison 2013/2014
Samstag, 11. Januar 201418:30 Uhr

Herren IgegenTSV Ottobeuren

Heim

Herren I

24 : 25

Endergebnis

Gast

TSV Ottobeuren

Spielort

Kroetensee

Halle finden

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Rückrundenstart gegen unbequeme Schwaben aus Ottobeuren

Die Nr. 1 im Allgäu ist besser als ihr Tabellenstand

Die Weihnachtspause war sehr kurz und so starten die Sulzbacher Handballer bereits am Samstag um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle in die Rückrunde der Bayernliga. Trainer Pavel Krizek wird darüber froh sein, denn so nehmen seine Cracks den Schwung der letzten Hinrundenspiele mit ins neue Jahr. Die bärenstarken Auftritte zuletzt in Landshut und vor allem gegen den TSV Haunstetten lassen die Herzogstädter optimistisch in die Rückrunde gehen, doch erlaubt der schwierige Spielplan keine Ruhephasen. So starten die Sulzbacher zwar als Favorit gegen den TSV Ottobeuren in die Runde, doch muss sich die Mannschaft sicher sein, dass diese Partie kein Zuckerschlecken wird.

Die Nr. 1 im Allgäu ist als Tabellenzwölfter zwar optisch weit entfernt von den Oberpfälzern, doch die Schwaben sind noch gut im Rennen um die Nichtabstiegsplätze, denn zum 8. Platz fehlen ganze drei Punkte. Auch das spannende Hinrundenspiel, dass der HC knapp mit 27:26 für sich entscheiden konnte, deutet auf einen offenen Kampf hin. Überhaupt sind außer den schon abgeschlagenen Winkelhaidern alle Teams leistungsmäßig sehr nahe beisammen und so werden auch die Ottobeurer nicht ohne Hoffnung nach Sulzbach reisen. Oft wurden die Schwaben unter Wert geschlagen, doch die Ottobeurer haben große Erfahrung im Abstiegskampf und mit ihren vier Ungarn und dem Ex-Profi Elmar Romanesen genügend Erfahrung um eine bessere Rückrunde zu spielen. Zuletzt gab es aber eine deftige Schlappe für die Jungs von Trainer Thomas Lang, als man beim Spitzenteam aus Waldbüttelbrunn bei der 28:36-Niederlage nicht den Hauch einer Chance hatte.

Der Sulzbacher Coach hat seine Jungs nach der kurzen Pause in einigen harten Trainingseinheiten wieder auf Normalgewicht gebracht und will gegen die Allgäuer bedingungslosen Einsatz sehen. Ein gelungener Start wäre die halbe Miete um das Saisonziel endgültig unter Dach und Fach zu bringen. Doch die Herzogstädter können mit breiter Brust in diese Partie gehen, denn besonders die Abwehr zeigte sich zuletzt gefestigt. Verantwortlich dafür ist natürlich die Sicherheit, die von den beiden Torhütern ausgestrahlt wird. Ganz egal ob der Hexer aus Pilsen oder der serbische Magier im Gehäuse steht, die Keeper strahlen die Ruhe aus, die das Team braucht. Im Angriff baut der Trainer weiter auf seine breite Auswahl von Torjägern. Einer hat immer einen guten Tag und so ist das Team nur schwer auszurechnen. Sicher der größte Trumpf, den die Sulzbacher in der Vorrunde ausspielen konnten.

So hoffen die Fans, die zuletzt immer hochzufrieden die Halle verlassen durften, auf einen weiteren Heimsieg, denn auch wenn wir den wackeren Schwaben alles Gute für die Rückrunde wünschen, ihre Aufholjagd sollten sie bitte erst nach dem Sulzbach-Spiel beginnen.

HC Sulzbach: Vojtech, Matijevic (Tor) Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Ströhl, Wedel, Baumgärtel, Schuh, Forster, Schmidt, Smolik, Toni Kreyßig

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Fehlstart ins neue Jahr

Die Allgäuer aus Ottobeuren entführen mit 25:24 beide Punkte aus der Herzogstadt

Einen Fehlstart ins neue Jahr gab es für die Sulzbacher Handballer, denn das Heimspiel gegen den TSV Ottobeuren wurde mit 24:25 Toren verloren. In einer Partie zweier völlig gleichwertiger Teams holten sich die Allgäuer zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf, während die Krizek-Truppe nach drei Siegen in Folge erstmals wieder als Verlierer aus der Halle ging.

Schnell war klar, dass Ottobeurener nicht in die Herzogstadt gereist waren, um die Punkte kampflos abzuliefern. In ihrer Spielanlage ähneln sie durchaus den Gastgebern, denn beide Teams haben keinen Superstar, aber eine ganze Reihe von brandgefährlichen Akteuren, die es schwer machen, die Teams auszurechnen. Dass die erste Halbzeit trotzdem recht arm an Treffern war, lag vor allem an den starken Torhüterleistungen in beiden Mannschaften, aber auch an der hohen Fehlerquote, die wohl an der Nervosität nach der Winterpause lag. Dabei ließen die Gastgeber die klareren Chancen liegen und so konnten sich die Sulzbacher einfach nicht von den Allgäuern absetzen (4:4, 8:8). Erst in den Schlussminuten der ersten Halbzeit schafften es die Oberpfälzer mit einem starken Sebastian Schuh, einen kleinen Vorsprung zu erzielen (11:8). Jetzt wäre die Gelegenheit gewesen, das Spiel auf die eigene Seite zu ziehen, doch wieder scheiterten die Gastgeber am Gästkeeper und so konnten die Ottobeurener bis zur Pause auf 12:10 verkürzen.

Danach lief die Partie erst einmal im gewohnten Muster weiter. Doch dann war der Faden im Sulzbacher Spiel plötzlich gerissen. Minutenlang gelang dem Gastgeber jetzt kein Tor mehr und die Allgäuer machten aus einem 13:15 eine 18:15 Führung. Die etwas ratlose Mannschaft legte nun die Last der Verantwortung einmal mehr auf die schmalen Schultern von Rechtsaußen Marco Forster, der den Lauf der Gäste fast im Alleingang stoppte. Mit seinen fünf Treffern in Folge und einem jetzt wieder überragenden Torhüter Mile Matijevic verschafften die beiden besten Sulzbacher den zahlreich erschienenen Fans doch noch ein Herzschlagfinale. Die Herzogstädter konnten nach einer langen Aufholjagd wenige Minuten vor Ende wieder einmal in Führung gehen (20:21) und konnten diese auch bis zum 24:23 verteidigen. Doch in den letzten Sekunden versagten die Nerven der Gastgeber und drei Chancen wurden vergeben, die alle das Spiel wohl entschieden hätten. Die Gäste nahmen dann die Geschenke der Sulzbacher dankbar an, zeigten sich kaltblütiger vor dem Tor und schafften 15 Sekunden vor dem Spielende den 25:24-Siegtreffer.

Diese Niederlage kam zwar etwas unerwartet, doch die Mannschaft hat nicht enttäuscht. In einer Partie auf Augenhöhe waren die Gäste am Ende einfach die glücklichere Mannschaft, die aber verdient den Erfolg mit nach Hause nehmen konnte.

HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor); Forster 7, Schuh 5, Toni Kreyßig 4, Smolik 3, Ströhl 2, Björn Kreyßig 1, Laugner 1, Krizek 1, Schmidt, Wedel

Bericht: cwh