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Saison 2013/2014
Samstag, 26. April 201418:30 Uhr

Herren IgegenTG Landshut

Heim

Herren I

26 : 26

Endergebnis

Gast

TG Landshut

Spielort

Kroetensee

Halle finden

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Letztes Heimspiel ist wieder ein Endspiel

Sieg gegen TG Landshut würde den Klassenerhalt bedeuten

Der Endspurt in der Bayernliga beginnt und so haben die Sulzbacher Fans am Samstag um 18.30 Uhr in der Krötenseehalle das letzte Mal die Chance ihr Team in einem Heimspiel zu unterstützen. Zu Gast ist die TG Landshut, ein altbekannter Gegner aus gemeinsamen Bayern- und Landesligazeiten. Nach der überragenden Vorrunde der Herzogstädter glaubte man eigentlich, dass diese Partie nur noch Freundschaftsspielcharakter hätte, doch leider sieht die Realität etwas anders aus. Immer noch kämpft eine geraume Anzahl von Mannschaften um den Klassenerhalt und die Gastgeber sind mittendrin. Immer noch muss man von vier Absteigern ausgehen und vom ominösen 11. Tabellenplatz trennen die Sulzbacher nur zwei Punkte, bei noch zwei ausstehenden Spieltagen. Selbst der Gegner aus Niederbayern, der einen Punkt mehr auf dem Konto hat, ist rechnerisch noch nicht ganz durch, wobei hier wohl schon alles schieflaufen müsste, wenn es die Landshuter noch erwischen würde. Trotzdem werden die Gäste versuchen in der Herzogstadt alles klar zu machen und so kann man nicht auf altbayerische Schützenhilfe der Gäste hoffen. So darf man einen echten Abstiegskampf erwarten, nach dem der Sieger aller Sorgen entledigt ist, während der Verlierer am letzten Spieltag immer noch bangen muss.

In den letzten Wochen haben die Jungs um Spielertrainer Markus Böhner wichtige Punkte gesammelt, nachdem es zwischendurch einmal sehr kritisch für die Niederbayern aussah. Zahlreiche Verletzungen warfen das Team zurück und das nutzten die Sulzbacher auch im Hinspiel, dass man sensationell hoch mit 37:29-Toren in Landshut gewinnen konnte. Etwas später fing sich die Mannschaft aber wieder und ist sicher nicht mehr mit dem verunsicherten Team von damals zu vergleichen. Die beiden Rückraumschützen Stefan Axthaler und Dominik Abeltshauser haben wieder zu gewohnter Form gefunden und waren die Garanten, dass die TG Landshut wohl auch in der nächsten Spielzeit die Bayernliga bereichert.

Im Sulzbacher Lager ist nach den beiden Niederlagen in Fürstenfeldbruck und gegen Waldbüttelbrunn nicht gerade Hochstimmung angesagt. Doch die Mannschaft muss die Pleiten gegen die Topteams der Liga jetzt abhaken. Landshut in eigener Halle ist durchaus ein schlagbarer Gegner, das hat man nicht nur im Hinspiel sondern auch schon in der Historie oft genug bewiesen. Trainer Pavel Krizek darf auf seinen besten Kader hoffen und würde gerne mit den eigenen Fans den Klassenerhalt feiern, den sich die Mannschaft trotz einer durchwachsenen Rückrunde mehr als verdient hätte.

HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor) Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Baumgärtel, Marco Forster, Termer, Ströhl, Smolik, Toni Kreyßig, Wedel, Kristian Forster, Adrian Meta

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

26:26-Remis gegen TG Landshut reicht nicht

Entscheidung über Klassenerhalt erst am letzten Spieltag

Die Sulzbacher Handballer haben beschlossen, den Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag auszukosten. Ein Sieg gegen die TG Landshut hätte ja gereicht um die Bayernliga zu sichern, doch es wurde nur ein 26:26-Remis. Den Niederbayern reichte der Punkt zur endgültigen Rettung, doch der Gastgeber muss noch einmal nachsitzen und die Angelegenheit in Winkelhaid am letzten Spieltag klar machen.

Bis auf Christoph Baumgärtel konnte Trainer Krizek seine Stammbesetzung aufbieten und so gingen die Herzogstädter mit einigen Hoffnungen in die Partie, hatte man doch die Böhner-Truppe im Hinspiel noch klar beherrscht. Doch diesmal wurde es den Gastgebern nicht so leicht gemacht. Wie erwartet waren es die beiden großgewachsenen Rückraumschützen der Gäste, Abeltshauser und Axthaler, die der Abwehr der Sulzbacher Kopfzerbrechen bereiteten. Während die beiden Torjäger der TG ihre Chancen nutzten, scheiterten die Oberpfälzer wieder einmal am schwachen Nervenkostüm. Reihenweise wurden beste Gelegenheiten nicht verwertet und so konnten die Gastgeber ihre Überlegenheit nicht entscheidend nutzen. Zwar führte man zwischenzeitlich mal mit vier Toren (11:7), doch die Gäste ließen sich nicht abschütteln und kämpften sich bis zur Pause wieder auf 12:11 heran. Der starken Vorstellung von Kreisläufer Daniel Laugner und Stefan Ströhl, der auch als nervenstarker Strafwurfschütze glänzte, war es dann zu verdanken, dass die Herzogstädter mit einem hauchdünnen Polster in die Kabinen durften.

Nach der Pause wurde die Partie dann noch intensiver geführt. Mit Björn Kreyßig auf der Mittelposition kam mehr Schwung in den Angriff und da sich auch Jiri Smolik jetzt deutlich gesteigert hatte führten die Gastgeber nach knapp 50 Minuten wieder mit drei Toren (23:20). Ein HC Sulzbach mit der breiten Brust der Vorrunde hätte diesen Vorsprung sicher bis zum Ende verwaltet, doch das positive Momentum ist den Herzogstädtern leider abhanden gekommen und so unterstützen die Jungs von Pavel Krizek die Niederbayern selbst in ihrem Bemühen doch noch den für sie so wichtigen Punkt zu holen. Besonders die letzten beiden Minuten wurden nach dem Motto „Pleiten, Pech und Pannen“ zum Spiegelbild der Sulzbacher Handballer in diesen Wochen. Beim Stande von 26:24 holte sich der so erfahrene Spielertrainer Pavel Krizek eine 2+2-Minutenstrafe ab. Den nächsten Angriff nutzten die Gäste postwendend zum Anschlusstreffer, da waren noch ca. 40 Sekunden zu spielen. Co-Trainer Wolfgang Thom nahm die Auszeit um sein Team auf die Schlussphase einzustellen, doch seine mahnenden Worte wurden nicht mehr aufgenommen. Viel zu schnell wurde der Ball hergeschenkt und als dann noch ein Sulzbacher Spieler vom Platz musste, hatten die Landshuter genügend Zeit den Ausgleich zu werfen. Die vier verbliebenen Herzogstädter kämpften nun verbissen um den Sieg, doch in letzter Sekunde holten die Gäste doch noch einen umstrittenen Strafwurf heraus, den die Niederbayern dann auch zum Ausgleich nutzten.

HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor); Ströhl 7(4), Smolik 5, Björn Kreyßig 5(1), Laugner 3, Toni Kreyßig 3, Termer 2, Krizek 1, Marco Forster, Wedel, Kristian Forster, Meta

Bericht: cwh