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Saison 2006/2007
Samstag, 24. Februar 200716:30 Uhr

Herren IIgegenTS Herzogenaurach II

Heim

Herren II

:

Noch kein Ergebnis

Gast

TS Herzogenaurach II

Spielort

Krötensee

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Abstiegskampf pur in der Krötenseehalle

Kellerduell gegen den TS Herzogenaurach II

Kommenden Samstag spielt die Landesligareserve des HC Sulzbach daheim gegen das Tabellenschlusslicht, den TS Herzogenaurach II. Um 16.30 Uhr startet die Bezirksoberligapartie an ungewohntem Ort, der Krötenseehalle.

Die Gäste aus Herzogenaurach reisen mit vielen Sorgen in die Herzogstadt. Mit nur 4 Punkten aus 15 Spielen belegen sie im moment den letzten (12.) Tabellenplatz. Auch vergangenes Wochenende verloren sie auswärts beim Tabellenführer OG Erlangen mit 27:24. Dieses eigentlich beeindruckende Ergebnis gegen die ungeschlagenen Erlangner sollte den Sulzbacher schon Warnung genug sein. Dazu kommt noch dass 2 von den errungenen 4 Punkten der Herzogenauracher gegen die Reserve aus Sulzbach gewonnen wurden. Durch eine desolate Leistung beim Auswärtsspiel in Herzogenaurach verlor man damals zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg, die nun bitter nötig wären um endlich aus der Abstiegszone herauszukommen. Momentan rangieren die Sulzbacher auf dem letzten Abstiegsplatz (10.) dicht hinter dem TV 1881 Altdorf. Die Altdorfer haben jedoch bereits 2 Spiele mehr auf dem Buckel und somit bietet sich für die Sulzbacher Akteure am nächsten Wochenende die Chance, die Abstiegszone zu verlassen. Auch lief es in den letzten Partien auch nicht wirklich schlecht für die Herzogstädter. Zwar verlor man in der letzten Begegnung beim VfB Forchheim deutlich, dennoch zeigt die Formkurve der HCler seit der Winterpause deutlich nach oben. Das schnelle Sulzbacher Spiel wird seit der Halbzeitpause der Saison auch noch durch junge Spieler aus der A-Jugend tatkräftig unterstüzt, die sich nahtlos in das Kombinationspiel eingefügt haben. Stefan Ströhl auf Linksaußen oder auch Andreas Hausner auf der Rückraummitte Postion spielen bereits nach kurzer Zeit schon eine enorm wichtige Rolle in der Sulzbacher Mannschaft.

Diesen Aufschwung und die steigende Formkurve gilt es nun also am kommenden Samstag zu bestätigen. Den positiven Aufwind mitnehmen, die eigenen Fehler abstellen, dann steht dem Erfolg gegen den TS Herzogenaurach nichts mehr im Wege. Dennoch sollten die Sulzbacher -wie bereits gesagt - gewarnt sein das Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn bekanntlich kommt ja Hochmut vor dem Fall.

HC Sulzbach II: Mende,Güthe (Tor) Ott,Wertmiller,Steubl,Renner T.,Renner A.,Wendt,Munker, Brandt.,Hausner,Ströhl

Bericht:sebi

Nach dem Spiel

Abstiegszone verlassen!

Knapper Erfolg gegen Schlusslicht Herzogenaurach

Vergangenen Samstag war die zweite Mannschaft des TS Herzogenaurach zu Gast in der Krötenseehalle in Sulzbach zur 15. Bezirksoberligapartie der Saison für die HC-Reserve.

Mit vier A-Jugendlichen im Aufgebot gingen die Herzogstädter an den Start, dennoch war ein Sieg Pflicht um endlich die Abstiegsränge zu verlassen. Zu Beginn schien auch erstmal alles nach Plan zu laufen. Mit einer konzentrierten Leistung im Angriff und Urs Mende als sicheren Rückhalt im Tor setzten sich die Sulzbacher gleich nach Anpfiff auf 3 Tore ab (6:3). Doch wie so oft kehrte nach dieser starken Anfangsphase der Schlendrian zurück. Torchancen wurden fahrlässig vergeben und im Gegenzug kamen die Herzogenauracher über Tempogegenstöße zum Erfolg und die Partie war beim Stand von 9:9 wieder ausgeglichen. Dazu kam noch, dass sich der bis dahin starke Torhüter der Gastgeber, Urs Mende, unglücklich am Kopf verletzte und durch den A-Jugend-Torhüter Julian Steiner ersetzt werden musste, der sich aber als adäquater Ersatz herausstellte. Und die Sulzbacher gingen nun auch wieder konzentrierter zur Sache. Vor allem die Rückraumachse des HCs war nun gefordert. Der aus der A-Jugend neu integrierte Christian Franz auf der Halblinken Position zeigte dabei seine Sträken im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer und seine individuelle Stärke im Eins gegen Eins. Immer wieder überwand er die Abwehr der Gäste entweder im Alleingang, oder hatte noch im letzten Moment den Blick für den besser postierten Mitspieler am Kreis. Folgerichtig gelang es den HClern sich bis zur Halbzeitpause wieder auf 3 Tore abzusetzen. (HZ 16:13)

Nach der Halbzeit begannen die Herzogstädter so konzentriert und konsequent wie schon zu Anfang der Partie. Bis zum Zwischenstand von 20:16 nach ca. 40 gespielten Minuten schienen die Sulzbacher Akteure das Spiel sicher in ihren Händen zu halten, und ließen den Gegnern keine Chance zu verkürzen. Doch wie schon in der ersten Halbzeit schlichen sich nach und nach immer mehr Nachlässigkeiten und Fehler in der Abwehr ein. Vorallem mit schnellen Kombinationen der Gäste aus Herzogenaurach hatten die Herzogstädter so ihre Probleme. Einfache Expresspässe von Halbpositon zu Halbposition führten viel zu oft zu einfachen Treffern der Gäste aus Franken. Auch der Angriff lief nun alles andere als gut. Einzig und allein Stefan Ströhl mobilisierte nun die letzten Kräfte auf Linksaußen und hielt die Sulzbacher im Alleingang im Spiel. Mit 4 Treffern binnen weniger Minuten war er einer der stärksten Sulzbacher Akteure in der zweiten Halbzeit. Dennoch verkleinerte sich der Vorsprung immer mehr und 2 Minuten vor Schluss glichen die Herzogenauracher zum Spielstand von 29:29 aus. Doch diesmal hatten die Hausherren die Handballgötter auf ihrer Seite. Mit einem Last-Minute-Treffer von Michael Galler gingen die Herzogstädter kurz vor Schluss mit 30:29 in Führung und konnten den knappen Vorsprung über die letzten bangen Sekunden retten.

Mit einem knappen Sieg also verbuchen die Hcler die nächsten 2 Punkte auf ihrem Konto, verlassen somit die Abstiegszone und setzten sich mit einem Punkt Vorsprung vor den TV Altdorf. Der Sieg war ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt für die Reserve aus Sulzbach, dennoch werden wohl erst die nächsten Partien gegen Neunburg und Altdorf daheim zeigen, wo der Weg der Herzogstädter hinführt.

HC Sulzbach II: Steiner, Mende (Tor) Wendt 7,Ott 5, Ströhl u. Franz je 4, Renner T. 3, Galler und Stauber und Hausner je 2, Bittner 1, Wertmiller, Steubl, Renner A.

Bericht: sebi