Vor dem Spiel
Rückrundenauftakt gegen den VfB Forchheim
Gegen die Franken erste Scharte auswetzen
Der Start ins neue Jahr ist den Sulzbacher Handballern mit dem klaren 31:23-Erfolg gegen den TV Erlangen-Bruck eindrucksvoll gelungen. Damit belegt man nach der Vorrunde einen komfortablen 6. Tabellenplatz, der nach anfänglichen Problemen mit einer nun schon fünf Spieltage dauernden Siegesserie erreicht wurde. Nun beginnt die Phase der Saison, die über den weiteren Weg der Gömmel-Truppe entscheidet. Gegen die nächsten fünf Gegner haben die Herzogstädter einiges gut zu machen, denn in der Vorrunde setzte es teilweise empfindliche Niederlagen. Die erste Möglichkeit dazu bietet sich am Samstag um 16.30 Uhr in der Realschulhalle, wenn der VfB Forchheim seine Aufwartung macht. Im Hinspiel verloren die Sulzbacher nach einer schwachen Leistung mit 28:30 Toren und das sollte Motivation genug sein, diese Scharte auszuwetzen.
Nach dem Auftaktsieg gegen die Herzogstädter befanden sich die Forchheimer in den folgenden Wochen lange im oberen Tabellendrittel, doch dann gab es einen kleinen Einbruch und die Franken rutschten in der Tabelle weiter nach unten. Der Grund dass die Gäste zurzeit nur Tabellenzehnter sind, ist sicher auch die Tatsache, dass ihr Torjäger Markus Blatt seit geraumer Zeit nicht zur Verfügung steht. Er besiegte den HCS im Hinspiel mit 12 Toren fast im Alleingang und fehlt dem Team natürlich sehr. Dass es auch ohne ihn geht bewiesen die Jungs von Trainer Elmar Ehrich vor zwei Wochen, als man den Aufstiegskandidaten TSV Rothenburg glatt mit 31:27 aus der Halle schoss. Doch schon letzte Woche kam der Rückschlag und das Team verlor hoch gegen den neuen Tabellenführer Auerbach mit 23:36. Welches Gesicht uns die Forchheimer Mannschaft am Samstag zeigt bleibt abzuwarten, aber auf alle Fälle ist die Siegesserie der Herzogstädter gegen die Franken durchaus gefährdet.
Eine Leistungssteigerung gegenüber dem Erlangenspiel verlangt Trainer Ingo Gömmel von seinen Jungs. Die lange Weihnachtspause hat doch ihre Spuren hinterlassen und so lief noch lange nicht alles rund bei den Herzogstädtern. Es war vor allem die individuelle Klasse einiger Akteure, die den Sieg sicherten, aber noch keine echte Teamleistung. Trotzdem ist man in Sulzbach optimistisch, denn erstens steigert sich die Mannschaft meist an der Klasse des Gegners und zweitens kann Trainer Gömmel endlich wieder personell aus dem Vollen schöpfen. Auch Abwehrchef Christoph Baumgärtel wird in der Rückrunde öfter zur Verfügung stehen und das Team stabilisieren. Damit ist der Torjägerfraktion des HCS der Rücken frei gehalten, wo besonders Stefan Moritz zurzeit ein besonderes Näschen für wunderschöne Tore besitzt.
HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Moritz, Andörfer, Baumgärtel, Waitz, Braun, Hartmann, Munker, Artz, Nachtman, Forster, Englhard, Stauber
Bericht: cwh
