Vor dem Spiel
Herzogstädter in Eggenfelden gefordert
Niederbayern kämpfen um den Klassenerhalt - Sulzbach will weiter nach oben
Nach dem gelungenen Rückrundenauftakt gegen den SC Freising gilt es für die Sulzbacher Handballer nun nachzulegen. Am Samstag um 16.00 Uhr sind die Herzogstädter zu Gast beim TV Eggenfelden und können mit einem Sieg weiter Anschluss an die Spitzengruppe halten. Doch auch wenn die Gäste aus der Oberpfalz auf Grund der Tabellensituation klarer Favorit in Niederbayern sind, ein Selbstläufer wird das Duell gegen den Aufsteiger sicherlich nicht.
Die Eggenfeldener zeigten schon in der Hinrunde, dass sie nicht gewillt sind gleich wieder in die Bezirksoberliga abzusteigen. In Sulzbach brauchte es schon einen Gewaltakt der Gömmel-Truppe, ehe man am Ende mit 31:25 die Oberhand behielt. Bei anderen Favoriten ging es nicht so glücklich gegen die Niederbayern aus. So musste der aktuelle Tabellenführer aus Landshut einen Punkt in Eggenfelden lassen und auch die starken Milbertshofener verloren glatt bei den „Haien“. Da man auch gegen die Teams aus den unteren Regionen punkten konnte, haben die Gastgeber zu Beginn der Rückrunde drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze und können zuversichtlich ihr Ziel Klassenerhalt anvisieren. Mit den Routiniers Matthias und Markus Halbinger, Stephan Stadler und Alexander Seff haben die Niederbayern einige Akteure in der Mannschaft, die auf einen glücklichen Ausgang dieses Unternehmens hindeuten.
Obwohl die Sulzbacher fast schon ein freundschaftliches Verhältnis zu den Eggenfeldenern haben, hofft die Gömmel-Truppe, dass die Gastgeber erst in den nächsten Spielen mit dem Punktesammeln beginnen. Vor dem Spitzenspiel in zwei Wochen gegen den Tabellenführer TG Landshut wollen sich die Herzogstädter mit einem Sieg in Eggenfelden so richtig einstimmen und auch die Handballeuphorie in der Herzogstadt schüren. Trainer Gömmel kann bis auf den verletzten Alex Kellner wohl auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Sollten die Herzogstädter auch nur annähernd die Leistung gegen Freising kompensiert haben darf der Auftritt am Samstag nicht zu einer unüberwindlichen Hürde werden. Besonders die Rückraumachse mit Piller, Andörfer und Braun trumpfte in der zweiten Halbzeit groß auf und findet so langsam auch spielerisch zusammen. Da die Sulzbacher mit Vojtech Zdenek und Max von Borstel zwei Klasseleute zwischen den Pfosten haben steht auch die Abwehr immer besser, vor allem seit Routinier Christian Rohrbach wieder die Organisation übernommen hat.
So sind die Herzogstädter guter Hoffnung, dass ein Sieg in Niederbayern der richtige Appetitmacher für das Spitzenspiel gegen Landshut werden kann.
HC Sulzbach: Von Borstel, Vojtech im Tor; Munker, Braun, Englhard, Andörfer, Rohrbach, Piller, Hartmann, Waitz, Schmidt, Forster
Bericht: cwh
