Vor dem Spiel
Platzt endlich der Knoten? Am Samstag wäre die Gelegenheit - Anwurf 19.30 Uhr
HC-Mädels ersatzgeschwächt gegen den ASV Dachau
Sulzbach (lis). Die Handballerinnen des HC Sulzbach haben am Samstag eine weitere Gelegenheit sich selbst aus dem Tabellenkeller zu katapultieren und den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen. Zu Gast in der Herzogstadt ist der ASV Dachau, ein Gegner, der wohl eher auf Augenhöhe mit den Sulzbacherinnen ist, als die Gegner der Wochen zuvor. Anwurf ist diesmal eine Stunde später als gewohnt, um 19.30 Uhr in der Realschulhalle. Die Dachauerinnen haben zwei Punkte mehr auf der Habenseite ihres Kontos als der HC Sulzbach. Somit könnte man mit einem Heimsieg mit dem ASV gleichziehen. Die Mannschaft von Trainer Christian Guggenberger , der am Ende der letzten Saison die langjährige Trainerin Marion Peccolo beerbte, musste am vergangenen Wochenende eine bittere 24:28 Heimniederlage gegen den ESV Neuaubing hinnehmen: „Wir haben am Samstag nicht zu unserem Spiel gefunden. Im Angriff war zu wenig Laufbewegung und auch in der Deckungsarbeit waren wir oft zu statisch, so dass Neuaubing immer wieder Lücken fand. Neuaubing präsentierte sich als erwartet schwerer und hochmotivierter Gegner, der mit einer Standardleistung unsererseits nicht zu bezwingen war.“ Gefährlichste Spielerinnen des ASV Dachau sind Linkshänderin Simone Hofmann, die oft durch schnelle Schlagwürfe aus dem Rückraum die Abwehr und den Torwart überrascht, Rückraumspielerin Anne Gerhards, die nach einem Jahr beim Regionalligisten ESV Regensburg wieder nach Dachau zurückgekehrt ist, und die Flügelflitzerin Katrin Lichtlein, die besonders durch ihre Schnelligkeit immer wieder für Torgefahr sorgt. Speziell diese drei gilt es für den HC Sulzbach in den Griff zu bekommen, der in der Abwehr den Grundstock für den Erfolg legen muss. Das Trainergespann Stefan von Frankenberg und Martin Müller plagen zwar derzeit Personalsorgen – Vroni Herrmann fällt weiterhin aus und sehr große Fragezeichen stehen außerdem hinter dem Einsatz von Andrea Himmerer und Diane Rösl – dennoch erwarten sie vom Rest der Mannschaft, dass der Groschen nun endlich gefallen ist. Die Partie gegen Dachau könnte das entscheidende Schlüsselspiel werden, um endlich den Gordischen Knoten zu lösen, der die Spielerinnen zur Zeit mental zu fesseln scheint.
HC Sulzbach:
Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Franzi Scheidler, Petra Fleißner, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Melli Kopp, Tanja Pelikan, Karo Fuchs, Kristina Steiner, Diane Rösl (?) und Andrea Himmerer (?);
