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Saison 2012/2013
Sonntag, 28. April 201316:00 Uhr

TV MünchberggegenHerren I

Heim

TV Münchberg

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Letzter Auftritt in Münchberg

HCS will mit einem Sieg in die Sommerpause gehen

Nachdem auch die letzte offizielle Meisterschaftsfeier erfolgreich absolviert wurde, steht nun nur noch ein Termin an, bevor die Sulzbacher Handballer in die wohlverdiente Sommerpause gehen dürfen. Am allerletzten Spieltag muss der HC Sulzbach beim TV Münchberg antreten. Die Partie findet am Sonntag um 16.00 Uhr in der Gymnasiumhalle in Münchberg statt. Für die Herzogstädter ist das natürlich nur noch eine mehr oder weniger lästige Pflichtaufgabe, doch die Fairness gebietet, dass sich der Meister auch bei den Oberfranken nicht hängen lässt.

So ganz brisant ist das Spiel beim Tabellendritten zum Glück nicht mehr, denn die Truppe von Trainer Christian Seiferth hat ihre große Chance auf den Relegationsplatz wohl schon letzte Woche selbst verspielt. Da hätten die Oberfranken den zweiten Platz erobern können, ja müssen. Eine bessere Vorlage hätte ihnen die HSG Fichtelgebirge mit dem 28:24-Sieg gegen den TSV Winkelhaid nicht geben können, doch die Münchberger vergaben zwei Stunden später ihren Matchball mit einer 25:30-Pleite bei Erlangen-Bruck. Tragischer geht es wohl kaum. So hat der TSV Winkelhaid nun wieder die klar besseren Karten, denn der letzte Gegner der Mittelfranken ist der Tabellenletzte aus Gerolzhofen und diese Chance werden sich Winkelhaider in eigener Halle wohl nun doch nicht mehr nehmen lassen.

Doch da alle Partien am letzten Spieltag zeitgleich stattfinden, wird man das Ergebnis aus Mittelfranken erst nach dem Spiel erfahren und so muss sich der Gastgeber an den letzten Strohhalm klammern und versuchen nach einem Erfolg gegen den Tabellenführer auf ein Wunder zu hoffen. Doch auch wenn dies nicht zu erwarten ist, haben die Münchberger noch einen Rekord zu verteidigen. Als einzige Mannschaft sind zu in eigener Halle ohne Punktverlust und diese stolze Serie soll auch gegen die Herzogstädter halten.

Dies sollte aber auch ein Motivationsschub für den Meister aus der Oberpfalz sein, denn als, von allen anderen Teams anerkannt verdienter Meister, sollte man auch in der Lage sein, die Festung in Münchberg zu stürmen. Trainer Pavel Krizek kann auf seine derzeit stärkste Mannschaft zurückgreifen, die in den letzten Wochen den Aufstieg perfekt machte. Also noch einmal Gas geben, dann ist Sommerpause, auch wenn die laut Aussage von Trainer Krizek nur sehr kurz sein wird.

HC Sulzbach: Vojtech, Prasse (Tor); Ströhl, Englhard, Krizek, Smolik, Meyer, Kreyßig Toni, Forster, Schmidt, Kaspar, Kreyßig Björn, Baumgärtel, Paulus

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

HCS in Münchberg mit Startschwierigkeiten

Doch die 34:36-Niederlage stört den Feiermodus kaum

Handball wird im Kopf entschieden denn hier entstehen Motivation und Siegeswille. Wenn dann zwei Teams am letzten Spieltag aufeinander treffen, wo das Eine noch ein klein wenig Hoffnung auf den Relegationsplatz hat, während das Andere seit zwei Wochen im Feiermodus ist, kann es schon einmal passieren, dass der Meister nach wenigen Minuten mit 1:8 zurückliegt. So geschehen am letzten Spieltag in Münchberg, wo der heimische Turnverein einen verdienten 36:34-Heimsieg feierte, auch wenn die Sulzbacher Mannschaft am Ende dann doch noch etwas aufgewacht ist.

Genutzt hat es den Oberfranken aber letztendlich nichts mehr, denn der TSV Winkelhaid ließ in eigener Halle gegen das Schlusslicht aus Gerolzhofen nichts mehr anbrennen und holte sich mit einem 37:28-Erfolg den begehrten 2. Tabellenplatz. Auch in der Abstiegsfrage ist fast alles geklärt. Neben den bereits feststehenden Gerolzhofenern und der HG Ansbach, muss auch der HSV Hochfranken zurück in die BOL. Der TV Helmbrechts darf noch hoffen dass von den höheren Ligen keiner mehr zusätzlich in die Landesliga muss, dann wäre er gerettet. So haben sich nun die beiden letztjährigen Absteiger aus Sulzbach und Winkelhaid doch wieder durchgesetzt, ob das nun die eigene Klasse oder die Schwäche der restlichen Teams war liegt in der Sicht des Betrachters.

Dass die Partie der Herzogstädter in Münchberg kein Leckerbissen mehr werden würde, war von vornherein klar. Dass die Startphase so krass verschlafen wurde, lag zum einen an der hohen Motivation des Gegners, aber auch an den vielen technischen Fehlern und vergebenen Chancen des Meisters, der auch im Rückzugsverhalten keine rechte Lust zeigte. So kamen die Münchberger zu vielen schnellen Toren über den Gegenstoß und der Rückstand der Gäste konnte bis zur Pause nur mehr marginal verbessert werden (13:18).

Nach der Halbzeit war die Partie zwar ausgeglichener, da nun langsam der Kampfgeist der Gäste erwachte, doch die bessere Angriffsleistung verdarb man sich in der Abwehr, die gegen den starken Münchberger Rückraum mit Thorsten Kraus und Vit Kalas nicht dagegen halten konnte. Zwölf Minuten vor dem Ende schien das Spiel längst entschieden (25:33), doch plötzlich ging ein Ruck durch die Mannschaft. Sechs Tore in Folge brachte die Herzogstädter auf zwei Tore heran (31:33), doch in den letzten Minuten wurden die entscheidenden Würfe leider vergeben und Münchberg konnte den Vorsprung bis zum Endstand von 34:36 über die Zeit retten.

Ein starker Stefan Ströhl und ein torhungriger Toni Kreyßig, der übrigens wie auch schon zuvor sein Bruder Björn die Saison mit einer Roten Karte beendete, waren zu wenig um den Heimnimbus der Münchberger zu zerstören. Doch am Ende war es den Herzogstädtern egal, befindet man sich doch schon, wie bereits erwähnt im Feiermodus.

HC Sulzbach: Vojtech, Prasse (Tor); Ströhl 9(3), Kreyßig Toni 8, Baumgärtel 4, Forster 3, Smolik 3, Schmidt 2, Paulus 2, Meyer 1, Kreyßig Björn 1, Krizek 1,

Bericht: cwh