Vor dem Spiel
Heimspielauftakt gegen den HSV 2012 Hochfranken
Gegen die Fusionstruppe aus Selb und Rehau ist eine Leistunssteigerung nötig - Debüt der Kreyßig-Brüder in der Kröte
Der Auftakt in Partenstein ist gelungen und so freuen sich die Sulzbacher Handballfans umso mehr auf die Saisoneröffnung in der eigenen Halle in der Krötenseeschule. Am Samstag stellt sich die Mannschaft um 18.30 Uhr erstmals ihrem treuen Publikum vor, wenn der HSV Hochfranken zu Gast in der Herzogstadt ist. Der Verein HSV Hochfranken wird wohl den meisten Fans nichts sehr viel sagen, doch die Auflösung ist schnell erzählt. Die Turnerschaft Selb und der TV Rehau haben fusioniert und nennen sich ab dato Hochfranken, ein durchaus passender Name für das Team aus dem schönen Fichtelgebirge. Der neue Verein übernahm den Platz der TS Selb in der Landesliga Nord und ist so kein Aufsteiger, sondern größtenteils eine erfahrene Truppe, gegen die der HC Sulzbach auch schon das eine oder andere Problem hatte.
Den Saisonauftakt am letzten Wochenende haben die Oberfranken allerdings etwas verschlafen, denn gegen den Aufsteiger aus Erlangen-Bruck reichte es nur zu einem mageren 25:25-Remis. In der eigenen Halle hätte sich da die Mannschaft von Trainer Volker Eheim sicher etwas mehr erwartet. Zwar gehört man nach dem 10. Platz der Selber in der letzten Saison nicht unbedingt zu den Topfavoriten der Liga, doch die traditionell auch mit einigen tschechischen Cracks verstärkte Truppe möchte dieses Jahr doch einen deutlichen Sprung nach oben machen.
Doch in diesen Wochen wissen die Vereine der noch jungen Landesligarunde noch nicht genau wo sie stehen. Auch der HC Sulzbach kann noch nicht einordnen, was der 29:28-Sieg in Partenstein wert ist. Die Unterfranken rechnet man nach dem 3. Platz im letzten Jahr durchaus dem Favoritenkreis zu und so könnte der Auftakterfolg mehr wert sein, als es die noch nicht optimale Leistung der Rohrbach-Truppe gezeigt hat.
Der Coach wird wohl auf die gleiche Mannschaft zurückgreifen können wie zuletzt und hofft dass sich sein Team vor heimischer Kulisse weiter zusammenspielt. Mehr Harmonie in der Abwehr und mehr Torgefahr aus dem Rückraum erwartet der Trainer von seinem Kader, der aber in Partenstein auch schon sehr gute Ansätze gezeigt hat. Besonders die Flügelzange Björn Kreyßig und Marco Forster zeigten schon Topform und auch Spielmacher Chris Meyer deutete sein Potential an.
Wenn nun auch noch die Rückraumspieler, denen letzte Woche etwas das „Papp“ fehlte, ins Geschehen eingreifen, müsste ein Sieg gegen die Hochfranken eigentlich möglich sein.
HC Sulzbach:
Vojtech, Von Borstel (Tor);
Ströhl, Englhard, Krizek, Smolik, Meyer, T. Kreyßig, Waitz, Forster, Schmidt, Kaspar, B. Kreyßig, Ott
