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Saison 2012/2013
Samstag, 22. September 201218:30 Uhr

Herren IgegenHSV 2012 Hochfranken

Heim

Herren I

30 : 23

Endergebnis

Gast

HSV 2012 Hochfranken

Spielort

Krötensee

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Heimspielauftakt gegen den HSV 2012 Hochfranken

Gegen die Fusionstruppe aus Selb und Rehau ist eine Leistunssteigerung nötig - Debüt der Kreyßig-Brüder in der Kröte

Der Auftakt in Partenstein ist gelungen und so freuen sich die Sulzbacher Handballfans umso mehr auf die Saisoneröffnung in der eigenen Halle in der Krötenseeschule. Am Samstag stellt sich die Mannschaft um 18.30 Uhr erstmals ihrem treuen Publikum vor, wenn der HSV Hochfranken zu Gast in der Herzogstadt ist. Der Verein HSV Hochfranken wird wohl den meisten Fans nichts sehr viel sagen, doch die Auflösung ist schnell erzählt. Die Turnerschaft Selb und der TV Rehau haben fusioniert und nennen sich ab dato Hochfranken, ein durchaus passender Name für das Team aus dem schönen Fichtelgebirge. Der neue Verein übernahm den Platz der TS Selb in der Landesliga Nord und ist so kein Aufsteiger, sondern größtenteils eine erfahrene Truppe, gegen die der HC Sulzbach auch schon das eine oder andere Problem hatte.

Den Saisonauftakt am letzten Wochenende haben die Oberfranken allerdings etwas verschlafen, denn gegen den Aufsteiger aus Erlangen-Bruck reichte es nur zu einem mageren 25:25-Remis. In der eigenen Halle hätte sich da die Mannschaft von Trainer Volker Eheim sicher etwas mehr erwartet. Zwar gehört man nach dem 10. Platz der Selber in der letzten Saison nicht unbedingt zu den Topfavoriten der Liga, doch die traditionell auch mit einigen tschechischen Cracks verstärkte Truppe möchte dieses Jahr doch einen deutlichen Sprung nach oben machen.

Doch in diesen Wochen wissen die Vereine der noch jungen Landesligarunde noch nicht genau wo sie stehen. Auch der HC Sulzbach kann noch nicht einordnen, was der 29:28-Sieg in Partenstein wert ist. Die Unterfranken rechnet man nach dem 3. Platz im letzten Jahr durchaus dem Favoritenkreis zu und so könnte der Auftakterfolg mehr wert sein, als es die noch nicht optimale Leistung der Rohrbach-Truppe gezeigt hat.

Der Coach wird wohl auf die gleiche Mannschaft zurückgreifen können wie zuletzt und hofft dass sich sein Team vor heimischer Kulisse weiter zusammenspielt. Mehr Harmonie in der Abwehr und mehr Torgefahr aus dem Rückraum erwartet der Trainer von seinem Kader, der aber in Partenstein auch schon sehr gute Ansätze gezeigt hat. Besonders die Flügelzange Björn Kreyßig und Marco Forster zeigten schon Topform und auch Spielmacher Chris Meyer deutete sein Potential an.

Wenn nun auch noch die Rückraumspieler, denen letzte Woche etwas das „Papp“ fehlte, ins Geschehen eingreifen, müsste ein Sieg gegen die Hochfranken eigentlich möglich sein.

HC Sulzbach:

Vojtech, Von Borstel (Tor);

Ströhl, Englhard, Krizek, Smolik, Meyer, T. Kreyßig, Waitz, Forster, Schmidt, Kaspar, B. Kreyßig, Ott

Nach dem Spiel

Lockerer Auftakt im ersten Heimspiel

Eine starke Halbzeit reicht zum 30:23-Erfolg gegen den HSV Hochfranken

Einen gelungenen Heimspielauftakt feierte der HC Sulzbach am Samstag in der gut gefüllten Krötenseehalle. Gegen den HSV Hochfranken, der sicher nicht das Maß aller Dinge ist, reichte eine starke erste Halbzeit um den Sieg sicher zu stellen. Der 30:23-Endstand hätte durchaus noch höher ausfallen können, doch eine Leistungssteigerung der Oberfranken und einige unkonzentrierte Phasen der Gastgeber nach der Pause verhinderten einen noch klareren Erfolg.

Nach dem obligatorischen Abtasten in den ersten Minuten, machten die Herzogstädter beim Stande von 5:5 ernst und erhöhten das Tempo. Gestützt auf einen starken Torhüter Max von Borstel und eine nun gut funktionierende Abwehr, in der Neuzugang Toni Kreyßig den gefährlichen Halblinken der Gäste, Thorsten Kirsch abmeldete, zeigten die Hausherren was in ihnen steckt. Vor allem spielerisch lief nun alles wie am Schnürchen. Jiri Smolik spielte genauso mannschaftsdienlich, wie in sein Trainer sehen will und setzte seine Nebenleute geschickt ein. Diese dankten es ihm mit einer hohen Abschlussquote und wenn die Jungs einmal nur durch Fouls gestoppt werden konnten, outete sich der Tscheche als gewohnt sicherer Siebenmeterschütze. Auffällig an diesem Tag war aber auch die Ausgeglichenheit des Sulzbacher Kaders. Wenn man mal die Strafwürfe abzieht, hatten acht Schützen zwischen zwei und vier Tore auf dem Konto. In dieser Unberechenbarkeit liegt die Stärke der Herzogstädter, die auf allen Positionen brandgefährlich sind. So wuchs der Vorsprung kontinuierlich an (11:6, 14:7) bis der Halbzeitstand von 17:9 erreicht war. Das Spiel war natürlich längst entschieden und die Fans freuten sich auf eine torreiche zweite Hälfte des Spiels.

Leider schalteten die Herzogstädter aber nun mehr als einen Gang zurück. Natürlich wollte man eigentlich weiter Werbung in eigener Sache machen, aber unbewusst arbeiteten die Jungs jetzt etwas zu intensiv am eigenen Torekonto, oder spielten zu sehr für die Galerie, was ja meistens in die Hose geht. Die Gäste aus dem Fichtelgebirge sahen ihre Chance und nutzten die Nachlässigkeiten der Gastgeber jetzt clever aus. Meist kamen sie dabei über den bereits erwähnten Thorsten Kirsch, doch trotz des leicht auszurechnenden Spielaufbaus des Gegners fehlte der Sulzbacher Hintermannschaft nun der Biss, um die teilweise unnötigen Gegentreffer zu verhindern. Eng wurde es aber natürlich nicht mehr, aber dass die Gäste die zweite Halbzeit mit einem Tor gewonnen hatten, wurmte Trainer Christian Rohrbach schon etwas.

So war der 30:23-Endstand zwar standesgemäß, hätte aber eigentlich noch höher ausfallen müssen. Den Fans hat es aber trotzdem gefallen, denn außer der Spannung fehlte nichts in dieser Partie, die Lust auf mehr macht.

HC Sulzbach: Von Borstel, Vojtech (Tor); Smolik 10(7), Kreyßig Björn 4, Forster 3, Kreyßig Toni 3, Ströhl 3, Schmidt 3, Krizek 2, Kaspar 2, Englhard, Waitz, Meyer

Bericht: cwh