Vor dem Spiel
Nicht ohne Hoffnung ins Schwabenland
HC Sulzbach beim VfL Günzburg angeschlagen aber kampfeslustig
Vor der zweiwöchigen Faschingspause müssen die Sulzbacher Handballer noch einmal auswärts ran. Die Krizek-Truppe ist zu Gast beim VfL Günzburg im Schwabenland. Die Partie beginnt am Samstag um 19:30 Uhr in der Günzburger Sporthalle (Rebaystr. 11). Und endlich einmal wieder fährt der HCS nicht als krasser Außenseiter zu einem Auswärtsspiel. Immerhin gelang gegen die Günzburger im Hinspiel ein hart umkämpfter 18:17-Sieg und so fahren die Oberpfälzer mit einiger Hoffnung im Gepäck in den bayerischen Westen.
Natürlich bleibt die Bürde des Favoriten beim einen Platz, aber schon fünf Punkten, vor den Gästen platzierten Schwaben. In eigener Halle gelangen dem VfL schon einige Überraschungen, so auch vor zwei Wochen, als man den Tabellenzweiten aus Waldbüttelbrunn mit 24:23 besiegen konnte. Letzte Woche dann in Erlangen-Bruck konnte man diesen Aufwärtstrend nicht bestätigen und verlor klar mit 23:34. Trainer Stephan Hofmeister sprach nach dem Spiel von einer verschlafenen Mannschaft was wohl bedeuten wird, dass die Günzburger gegen den HC Sulzbach ausgeschlafen sein werden.
Hellwach sollten auch die Gäste aus der Herzogstadt auftreten, denn noch immer leidet das Team unter akutem Spielermangel. Max Lotter und Marco Forster werden wohl noch länger ausfallen und auch hinter dem Einsatz von Jason Mignon steht ein großes Fragezeichen. Da heißt es für die verbliebenen Jungs wieder mehr als alles zu geben, um diesen Aderlass zu überbrücken. Zumindest der Rückraum ist mit Michael Waitz und Jiri Smolik wieder besser positioniert und auch die Abwehr machte bei der etwas zu hohen Niederlage gegen die TG Landshut über einen langen Zeitraum eine gute Figur.
Ein Erfolg in Günzburg wäre dann wohl auch die letzte Chance für die Herzogstädter weiter von der Bayernliga zu träumen. Und auch wenn ein Abstieg in die Landesliga für die Sulzbacher keine Katastrophe wäre, kampflos wird man sich nicht geschlagen geben.
HC Sulzbach: Zippe, Marx Smolik, Kristian Forster, Ströhl, Burkhardt, Sebastian Wedel, Fabian Wedel, Luber, Mignon, Waitz, Broz
Bericht: cwh
