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Saison 2011/2012
Samstag, 29. Oktober 201118:00 Uhr

HSV BergtheimgegenDamen I

Heim

HSV Bergtheim

33 : 22

Endergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HCS zum Absteiger nach Bergtheim!

Trauben hängen sehr hoch

(flz) Nach dem Erfolg gegen Tabellenführer Etwashausen stehen die Handballdamen des HC Sulzbach vor einer noch schwereren Aufgabe. Beim Drittliga-Absteiger HSV Bergtheim hängen die Trauben am Samstag (18 Uhr) nahezu unerreichbar hoch.

Das Team des Trainergespanns Wolfgang und Franziska Kreisel ist fast das Gleiche wie vor zwei Jahren, als die Bergtheimerinnen souverän den Aufstieg schafften. Letztes Jahr verkauften sie sich teuer, stiegen aber postwendend wieder ab. Letzte Woche demontierte das homogene Team den Aufsteiger Augsburg, das 20:5 zur Halbzeit spricht Bände. Carolin Roth, Annika Brezina und Kristina Bils sind nur einige der bekannten Namen der Gastgeberinnen.

Beim HCS sieht es nach dem extrem wichtigen Sieg wieder um einiges besser aus, eine Niederlage hätte das Team von Klaus Eckl und Martin Müller schon gehörig unter Druck gebracht. Vor allem Neuzugang Sandra Christlein am Kreis hat erstmals ihre große Klasse aufblitzen lassen und war sogar Matchwinnerin gegen Etwashausen. Stabilisieren muss sich nun noch die Abwehrarbeit, will man Bergtheim auch nur annähernd ärgern.

Die HCS-Mädels erwartet ein heißer Tanz in der Willi-Sauer-Halle, die sehr eng und bekannt für engagierte Fans ist. Dies sollte aber Motivation genug sein, um vielleicht über sich hinaus zu wachsen und die Sensation in Unterfranken zu schaffen. Die Heimniederlage gegen Herzogenaurach oder das Unentschieden bei Abstiegskandidat Gröbenzell zeigen, dass der HSV keineswegs unverwundbar ist.

HCS: Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Maria Schlosser, Sandra Christlein, Vroni Herrmann, Lisa Steiner, Petra Fleißner, Tanja Frisch, Tanja Pelikan, Franzi Luber, Franzi Scheidler, Lisa Galler, Christina Schatz, Andrea Himmerer, Steffi Häckl, Katharin

Nach dem Spiel

HC Sulzbach kommt auswärts unter die Räder

Nur 35 Minuten lang an Marschroute gehalten

Sulzbach (lis). Nur 35 Minuten lang konnte der HC Sulzbach seine Marschroute gegen den Regionalligaabsteiger HSV Bergtheim befolgen und musste sich am Ende dann doch deutlich mit 33:22 (14:14) geschlagen geben. Dass die Trauben in der Willi-Sauer-Halle hoch hängen würden, war den Sulzbacherinnen vorher klar und doch hatte man sich viel für diese Auswärtspartie vorgenommen. In den vorangegangenen Trainingseinheiten wurde immer wieder zielstrebig an der Angriffstaktik gearbeitet, um gegen die konterstarken Bergtheimerinnen mithalten zu können. Dies setzte das Team von Klaus Eckl und Martin Müller zunächst auch gut um und agierte sehr diszipliniert. Die Rückraumachse Schlosser, Steiner und Fleißner spielte geduldig und druckvoll und kam immer wieder erfolgreich zum Abschluss. So führten die Gäste schnell mit 2:4 und konnten diese bis zum 6:8 auch eindrucksvoll verteidigen. Leider hatten die Oberpfälzer Torhüterinnen einen schlechten Tag erwischt und so kamen die Gastgeberinnen trotz einer beherzt auftretenden HC-Defensive immer wieder zu Torerfolgen. Auch als der HSV Bergtheim beim 10:9 erstmals in Führung ging, schienen die Sulzbacherinnen noch unbeeindruckt vom ehemaligen Drittligateam. Maria Schlosser knöpfte nahtlos an ihre Leistung gegen Etwashausen an und so konnten die HC-Mädels wieder auf 13:13 ausgleichen und ihrerseits wieder auf 13:14 erhöhen. Leider gelang den HSV-Spielerinnen dann noch der 14:14 Ausgleichstreffer kurz vor dem Halbzeitpfiff. Nach dem Seitenwechsel hielt man trotz anfänglicher Unterzahl weiterhin gut mit und konnte bis zum 16:16 immer ein Tor vorlegen. Doch ab der 35. Spielminute verloren die Gäste vollkommen ihre Linie und ließen Caroline Roth & Co. drei einfache Tore in Serie erzielen. So stand es plötzlich 19:16 für Bergtheim. HC-Coach Klaus Eckl war mächtig sauer und nahm in der 38. Minute sein zweites und damit letztes Team-Time-Out. Leider schien die erste Halbzeit zu viel Kraft gekostet zu haben, denn was dann folgte war ein Totaleinbruch. Anstatt wieder Struktur und Geduld ins Angriffsspiel zu bringen, wurden die Bälle aus unmöglichsten Positionen und zu ungünstigsten Zeitpunkten aufs gegnerische Tor gefeuert. Und das natürlich ohne Erfolg. Infolgedessen konnte der HSV sein berüchtigtes schnelle Spiel nach vorne umsetzen und zog vorentscheidend auf 25 zu 19 davon. Das Sulzbacher Team verkaufte sich nun unter Wert und ergab sich viel zu früh seinem Schicksal. So schraubten die Gastgeberinnen das Ergebnis dann noch ordentlich nach oben und gewannen am Ende zu deutlich mit 33:22. Große Enttäuschung herrschte am Ende beim HC Sulzbach, der die zweite Halbzeit leider keine Kraft mehr hatte, sein Glück im Kampf zu suchen, sondern die Flinte buchstäblich ins Korn warf. Hinzu kam eine fragwürdige Schiedsrichterleistung über sechzig Minuten, die in dieser Partie viele schlechte Entscheidungen auf beiden Seiten getroffen haben.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Maria Schlosser (8/3), Lisa Steiner (4/1), Tanja Frisch (3), Franzi Scheidler (2), Andrea Himmerer (2), Franzi Luber (1), Lisa Galler (1),Steffi Häckl (1/1), Sandra Chrisltein, Petra Fleißner, Tanja Pelikan, Christina Schatz;