Vor dem Spiel
Topspiel steigt in Waldbüttelbrunn
Die Unterfranken sind Favorit gegen einen wiedererstarkten HC Sulzbach
Auch wenn die Saison erst drei Spieltage alt ist, nutzt der HC Sulzbach die Gunst der Stunde und ernennt die kommende Begegnung zum Spitzenspiel. Lange ist es her, dass der HCS als Tabellenzweiter gegen den Tabellendritten antreten durfte. Das „Schlagerspiel zwischen der DJK Waldbüttelbrunn und dem HC Sulzbach findet am Samstag um 19.30 Uhr in der Ballsporthalle Waldbüttelbrunn in der Jahnstraße 15 statt. Beide Teams sind noch ohne Verlustpunkt und so trennt die Kontrahenten nur das etwas bessere Torverhältnis, das zugunsten der Herzogstädter spricht.
Trotzdem bleibt der Gastgeber aus Unterfranken der klare Favorit, denn er erkämpfte sich die ersten drei Siege gegen die etwas namhafteren Gegner als der HCS, der doch ein recht einfaches Auftaktprogramm hatte. Für das Team von Trainer Karoly Kovacs spricht auch die größere Routine, die sich die meisten Akteure in der Bayernliga holen konnten. Als Tabellenzwölfter stiegen die Gastgeber in der letzten Saison recht unglücklich aus der höchsten bayerischen Liga ab und wollen dieses Missgeschick schnell vergessen machen. So gingen die Franken mit breiter Brust in die neue Saison, die nur eine Zwischenstation sein soll. Das ausgeglichene Team um Torjäger Daniel Boldt gab sich so auch in den ersten drei Spielen gegen die stark eingeschätzten Mannschaften aus Münchberg, Stadeln und Erlangen-Bruck keine Blöße. Letzte Woche setzte es für den hoch gehandelten Aufsteiger aus Erlangen eine bittere 25:28-Niederlage gegen eine stark aufspielende Kovacs-Truppe.
Für die Mannschaft von Trainer Christian Rohrbach gilt es also zu beweisen, dass man zu Recht in den oberen Regionen der Tabelle verweilen darf. Die drei Auftaktsiege der Sulzbacher stärkten auch hier das Selbstvertrauen und so werden die Oberpfälzer auch bei den Würzburger Vorstädtern um ihre Chance kämpfen. Die Zeiten, als man in solche Spiele mit dem Alibi-Spruch: „Da kann man schon mal verlieren“ ging, sollten endgültig vorbei sein. Wer in dieser starken Liga mitspielen will, muss gegen einen solchen Gegner schon eher mit dem Slogan: „Warum sollen wir die nicht auch noch putzen“ antreten. Trainer Rohrbach kann wohl auf seinen kompletten Kader bauen und hat in der letzten Woche in Stadeln gesehen, zu was seine Mannschaft fähig ist. Wenn seine Jungs das auch wissen, wird die Partie am Samstag sicher eine ganz enge und spannende Kiste.
HC Sulzbach: Steiner, Güthe, Vojtech (Tor); Hartmann, Andörfer, Waitz, Smolik, Englhard, Moritz, Forster, Ströhl, Braun, Wertmiller, Burkhardt, Krizek, Schmidt
Bericht: cwh
