Vor dem Spiel
HCS gegen Überraschungsteam aus Forchheim
Fabian Rohrbach verletzt - der Rest ist heiß auf die nächsten Punkte
Auch wenn natürlich noch längst nicht alles rund läuft, der Start in die neue Saison ist mit zwei Siegen zumindest auf dem Papier schon mal geglückt. Da ging es den beiden Topfavoriten auf den Titel aus Regensburg schon deutlich schlechter. Die hochgelobte Reserve des Bayernligisten SC Regensburg holte sich eine blutige Nase in Auerbach und auch der ESV aus der Domstadt verlor ziemlich überraschend beim HC Forchheim. Und genau dieser Verein aus Oberfranken ist der nächste Gegner der Sulzbacher Handballer. Achtung – die Partie beginnt etwas ungewohnt bereits am Samstag um 17:00 Uhr in der Krötenseehalle.
Genau 10 Jahre ist es her, als diese beiden Teams letztmals die Klingen kreuzten und zumindest auf Sulzbacher Seite ist kein Spieler von damals mehr aktiv. In der vergangenen Saison schafften die Forchheimer als Tabellenachter knapp den Klassenerhalt und galten vor dem letzten Wochenende nicht unbedingt als Topmannschaft der Liga. Doch der Coup der Franken gegen den ESV ist auch bis nach Sulzbach durchgedrungen und so tun die Herzogstädter gut daran, den Gast nicht zu unterschätzen. Das Trainerteam Gieck und Carra kommt mit einem eingespielten Team aus dem der Rückraumschütze Philipp Opitz herausragt und hat sicher Bock auf die nächste Überraschung.
Da hätte der Sulzbacher Coach Sven Wirth eigentlich gerne seinen kompletten Kader an Bord, doch das Verletzungspech hat schon wieder zugeschlagen. Fabian Rohrbach hat sich in Altdorf eine schwere Schulterverletzung zugezogen und wird mehrere Wochen ausfallen. So hofft der Trainer auf die Rückkehr von Adrian Meta ins Team, sonst gehen ihm auf der Spielmacherposition langsam die Spieler aus. Ansonsten dürfte die Mannschaft ähnlich wie in Altdorf aufgestellt sein und sieht sich in heimischen Gefilden dann doch als leichter Favorit gegen die Gäste aus Forchheim.
HC Sulzbach: Feldbauer, Prasse (Tor); Forster, Plößl, Stiegler, Rohrbach Jonas, Klee, Schut, Schwegler, Meta, Maiwald, Schmidt, Luber, Weiß
Bericht: cwh
