Zum Inhalt springen
Zurück zum Spielplan
Saison 2010/2011
Samstag, 29. Januar 201116:30 Uhr

Herren IgegenMTV Stadeln

Heim

Herren I

:

Noch kein Ergebnis

Gast

MTV Stadeln

Spielort

Realschule

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Den Frust von der Seele werfen

Ein starker Auftritt gegen den MTV Stadeln ist Pflicht

Wenn am Samstag um 16.30 Uhr der MTV Stadeln in der Realschulhalle zu Gast ist, sollte dies eigentlich eine kleine Verschnaufpause vor den Wochen der Wahrheit im Februar sein. Denn dann spielt der HCS nacheinander gegen Waldbüttelbrunn, in Roßtal und gegen den HSC Coburg, allesamt die direkten Verfolger der Herzogstädter. Doch nach der Niederlage der Sulzbacher letzte Woche in Helmbrechts, gewinnt die Partie gegen den Tabellenneunten aus Fürth völlig neue Dimensionen. Nun gilt es für die Truppe von Trainer Christian Rohrbach sich den Frust von der Seele zu werfen. Nur mit einer motivierten und spielerisch erstklassigen Leistung kann man sich das Selbstbewusstsein zurückholen, das man in den folgenden Schlagerspielen dringend benötigt.

Nur nicht verkrampfen, heißt die Devise. Der Gast aus Stadeln sollte bei allem Respekt zu schlagen sein, auch wenn der Truppe von Trainer Klaus Jahn am letzten Wochenende eine starke kämpferische Leistung bei der 22:27-Niederlage gegen das Spitzenteam aus Waldbüttelbrunn attestiert wurde. Meist reichten die starken Phasen der Franken aber nicht aus in dieser Saison. Mit den bisher erkämpften acht Punkten liegt man nur ganz knapp vor den Abstiegsrängen. Das Hinspiel in Stadeln hatten die Herzogstädter fest im Griff und siegten ungefährdet mit 31:25 Toren.

Trainer Rohrbach wird seinem Team diese Woche eindringlich erklärt haben, warum man ohne Punkte aus Helmbrechts zurückkehrte, obwohl man über weite Phasen in Führung lag. Die Disziplin und der Siegeswille der Gastgeber entschied eine Partie, die deutlich aufzeigte dass Handball ein Mannschaftssport ist. Das muss wieder in die Köpfe der Aktiven hinein, die zwar als Einzelkönner fast jeder Mannschaft Paroli bieten können, aber viel zu oft das spielerische Element außen vor lässt.

Gegen den Außenseiter aus Mittelfranken muss sich die Mannschaft schnell wieder finden, sonst könnte der Februar ein sehr unangenehmer Monat für die Sulzbacher Handballer werden, denn die Gegner auf den nächsten Tabellenplätzen schlafen nicht. Der Coach wird wohl auch einigen Spielern die Leviten gelesen haben, die in den letzten Wochen ihr Leistungsvermögen nicht abrufen konnten. Jeder darf sich mal hinterfragen, wie oft man in die Situation kommt, als Tabellenführer in der Landesliga Nord aufzutreten. Da sollte man sich schon etwas auf diese Sache konzentrieren können. Wollen wir hoffen, dass sich die Mannschaft am Samstag mit der Unterstützung der Sulzbacher Superfans frei spielt und weiter positive Schlagzeilen produziert.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Hartmann, Andörfer, Waitz, Smolik, Englhard, Moritz, Forster, Ströhl, Braun, Wertmiller, Burkhardt, Krizek

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

MTV Stadeln kann die Sulzbacher Handballer nicht stoppen

Klarer 37:28-Erfolg eine runde Sache

In eigener Halle bleibt der HC Sulzbach weiter eine Macht. Dies musste auch der MTV Stadeln erfahren, der sich am Samstag zwar bemüht zeigte, aber den klaren 37:28-Erfolg der Herzogstädter nicht verhindern konnte. Trainer Christian Rohrbach attestierte seinem Team eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche und so hatten die fränkischen Gäste nie eine echte Chance.

Hellwach startete der Gastgeber in die Partie. 5:0 stand es nach wenigen Minuten und dieser Vorsprung gab den Sulzbachern die nötige Sicherheit, die letzte Woche noch gefehlt hatte, zurück. Die Franken wollten die Herzogstädter mit einer defensiven 6-0-Abwehr überraschen, doch dies war angesichts der Wurfgewalt der Sulzbacher Rückraumspieler wohl doch nicht die richtige Wahl. Doch die Truppe von Coach Rohrbach glänzte diesmal nicht nur mit Einzelaktionen, sondern zeigte auch spielerisch gute Ansätze. Leider konnte ein Defizit aber auch diesmal nicht ganz abgestellt werden. Die zahlreich heraus gespielten Chancen wurden oft sehr nachlässig vergeben und so konnte der anfangs erzielte Vorsprung bis zur Pause nicht mehr entscheidend erhöht werden. Beim Stande von 8:5 keimte sogar noch einmal kurz Hoffnung im Gästelager auf, doch die Gastgeber legten nach und beim Stande von 12:6 war die Partie wieder fest in Sulzbacher Hand. Bis zum Halbzeitstand von 20:14 wurde dieser Vorsprung dann locker verwaltet. Die Sulzbacher Cracks hatten längst erkannt, dass von den Franken kaum Gefahr ausging und verließen sich auf ihren starken Rückraum um einen gut aufgelegten Michael Waitz und den kämpferisch wie immer vorbildlichen Stefan Ströhl, der den fehlenden Kapitän Thomas Hartmann auf der linken Seite hervorragend vertrat.

Trainer Christian Rohrbach zeigte sich zur Pause auch recht zufrieden, monierte aber die mangelnde Chancenauswertung und verlangte von seinen Jungs noch einmal eine konzentrierte Phase. Die folgte dann auch, wie bestellt. Angetrieben vom wieder starken Tschechenduo Smolik und Krizek machte der HC Sulzbach in den nächsten Minuten alles klar und baute seinen Vorsprung auf zehn Tore aus (30:20). Natürlich wurde jetzt im Gefühl des sicheren Sieges das Tempo etwas herausgenommen. Auch zeigte sich der Gast aus Stadeln als sehr sportlicher Gegner, der in der Schlussphase noch einmal dagegen hielt und so eine höhere Niederlage verhinderte. Am deutlichen 37:28-Erfolg gab es trotzdem nichts mehr zu rütteln.

Trainer Rohrbach sprach nach der Partie von einer runden Sache. Sein Team hatte die Vorgaben diesmal in großen Teilen umgesetzt und glänzte auch als Mannschaft in der alle Spieler ihre Aufgaben erfüllten. Auf die Frage nach den besten Akteuren auf dem Platz nannte der Trainer diesmal keinen Spieler, sonder vergab ein Sonderlob an die die beiden Schiedsrichter Lehmann und Schwarz, die das Spiel hervorragend geleitet hatten.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Braun 8(6) Ströhl 6, Waitz 6, Smolik 5, Krizek 4, Forster 2, Schmidt 2, Andörfer 1, Wertmiller 1, Englhard 1, Burkhard 1, Moritz

Bericht: cwh