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Saison 2015/2016
Samstag, 30. Januar 201619:30 Uhr

HaSpo BayreuthgegenHerren I

Heim

HaSpo Bayreuth

30 : 18

Endergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Auf dem Papier keine Chance

Aufstrebende Krizek-Truppe braucht einen Sahnetag in Bayreuth

Gerade so langsam etwas in Schwung gekommen, droht den Sulzbacher Handballern am kommenden Samstag zumindest auf dem Papier ein herber Rückschlag. Zu Gast beim HaSpo Bayreuth um 19.30 Uhr in der Sporthalle Ost (Äußere Badstr. 26) erinnert man sich in der Herzogstadt nur ungern an die letzten Ausflüge in die Wagnerstadt. Da setzte es deftige Niederlagen, doch was im Handball alles möglich ist zeigt in diesen Tagen ja die deutsche Nationalmannschaft die als krasser Außenseiter die europäischen Topteams rockt.

Natürlich kann man das nicht vergleichen, doch etwas Hoffnung haben die Jungs von Trainer Krizek gegen den Tabellenfünften aus Oberfranken schon. Die Truppe von Trainer Mathias Bracher hat mit sieben Punkten Rückstand wohl nur noch theoretische Chancen im Meisterschaftskampf und die Abstiegszone war für die talentierte junge Truppe um die Routiniers Marius Hümpfer und Michael Neumaier in dieser Saison sowieso kein Thema. So spielen die Bayreuther eigentlich schon sehr befreit und ohne Druck in diesen Wochen, was in der Regel gut geht, aber auch zu Nachlässigkeiten führen kann. Solche Geschenke müssen die Gäste aus der Oberpfalz annehmen, nur dann hat man den Hauch einer Chance gegen den hohen Favoriten, der schon das Hinspiel in Sulzbach mit 34:27 gewinnen konnte.

Trainer Pavel Krizek hofft, dass sich seine Mannschaft so langsam wieder ihrer Bestform nähert. Zuletzt waren es meist Einzelaktionen der Feldspieler oder tolle Paraden der Torhüter, die für die Punkte sorgten. Nun soll auch wieder das spielerische Miteinander im Fokus stehen, denn die lange verletzten Akteure nähern sich so langsam wieder ihrer vollen Leistungsfähigkeit. Der Kader steht bis auf die Linksaußenposition, wo man eventuell wieder auf Stefan Ströhl zurückgreifen wird, solange Björn Kreyßig noch verhindert ist.

Trotz aller handballerischen Euphorie im Lande, die Aufgabe in Bayreuth bleibt fast unlösbar. Doch zumindest muss das Team einen optisch und kämpferisch besseren Eindruck hinterlassen als in den Vorjahren. Die wichtigen Spiele werden in eigener Halle gespielt und da hat der HCS noch eine ganze Menge in dieser so spannenden Rückrunde.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Krizek, Marco Forster, Brockstedt, Smolik, Florian Funke, Benjamin Funke, Luber, Kristian Forster, Meta, Morcinek

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Bayreuth wieder keine Reise wert

18:30-Niederlage gegen HaSpo bringt Druck für die Herzogstädter

Nichts Neues aus der Wagnerstadt muss man feststellen, denn wie schon in den letzten Jahren holten sich die Sulzbacher Handballer auch diesmal eine blutige Nase. Die 18:30-Niederlage beim HaSpo Bayreuth ist aber diesmal doppelt bitter, denn da alle Konkurrenten im Abstiegskampf punkten konnten, liegt der HCS nun schon drei Punkte hinter dem ersten Nichtabstiegsplatz und braucht in den kommenden Heimspielen dringend etwas Zählbares.

Dabei lief es zu Beginn durchaus annehmbar für die Gäste aus der Herzogstadt. Die Fehlerquote konnte gering gehalten werden und auch wenn der Rückraum etwas an Durchschlagskraft vermissen ließ, blieb man an den Gastgebern dran, weil die Kreis- und Außenspieler ihre Chancen sicher verwerteten (5:4, 10:9). Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit setzte sich der Favorit etwas ab, doch der 14:10-Pausenstand ließ noch alle Optionen offen.

Doch nach dem Pausentee gewann das ?Bayreuth-Syndrom? wieder Oberhand und die Oberpfälzer spielten 15 Minuten lang Handball zum Abgewöhnen. Technische Fehler wechselten sich mit vergebenen Chancen ab und selbst eine Überzahlsituation endete mit einem 3:0-Lauf für die nun warngespielten Bayreuther. Da hatte die Mannschaft von Trainer Pavel Krizek aber schon längst aufgegeben und fügte sich dem Fluch, der für die Sulzbacher über der Wagnerstadt liegt. Nach dem deprimierenden Zwischenstand von 22:12 ließen die Oberfranken die Gäste wieder etwas ins Spiel kommen, doch die klare 30:18-Pleite war natürlich nicht mehr zu vermeiden.

Die Herzogstädter stehen nun vor den Heimspielen gegen Landshut und Erlangen/Bruck schon mit dem Rücken zur Wand. Es gilt die Pleite in Bayreuth schnell vergessen zu machen und die nächsten Chancen am Schopf zu packen.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Brockstedt 4, Marco Forster 4, Luber 3, Toni Kreyßig 3, Smolik 2, Björn Kreyßig 2, Benjamin Funke, Florian Funke, Kristian Forster, Krizek

Bericht: cwh