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Saison 2007/2008
Samstag, 15. Dezember 200715:00 Uhr

HSG FichtelgebirgegegenDamen I

Heim

HSG Fichtelgebirge

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Spitzenspiel gegen HSG Fichtelgebirge - Samstag 15 Uhr in Marktredwitz

HC-Mädels wollen der HSG beide Punkte streitig machen

Sulzbach (lis). Zum letzten Spiel in der Hinrunde der Handballsaison 2007/2008 kommt es in der Landesliga Mitte zum wahren Gipfeltreffen: die Handballerinnen des HC Sulzbach gastieren als Tabellenzweiter beim derzeitigen Tabellendritten HSG Fichtelgebirge. Anpfiff ist um 15 Uhr in der Dreifachturnhalle in Marktredwitz. Die Mannschaft von HSG-Trainer Markus Depolt, die letzte Saison noch in der Landesliga Nord antrat und sich dort wie die Herzogstädterinnen in der Landesliga Mitte die Vizemeisterschaft sicherte, hat sich ganz klar den Aufstieg in die Bayernliga als Ziel gesetzt. Laut Trainer ist dies die stärkste Damenmannschaft, die die HSG Fichtelgebirge je hatte. Der 16er Kader der HSG ist ausgeglichen und auf allen Positionen stark besetzt, wobei das verletzungsbedingte Ausscheiden von Rückraumspielerin Maria Schlosser (Kreuzbandriss) doch ein großer Verlust für die Mannschaft ist. Doch mit Linkshänderin Anna Wölfel, Spielmacherin Karina Lenhard und Jessica Lenhard im Rückraum verfügt die HSG Fichtelgebirge über Top-Torjägerinnen und sehr starke Handballerinnen. Auf diese muss die Sulzbacher Defensive ein besonders Auge haben, denn nur wenn es gelingt, das Angriffsspiel der Gastgeberinnen zu unterbinden und die HSG zu Fehlern zu zwingen, kann man das Spiel gewinnen. In der Fichtelgebirger Abwehrreihe führt die aus Weiden stammende Alexandra Graf Regie und versucht bei Ballgewinn oft den langen Pass auf die schnellen HSG-Außenspielerinnen zu spielen. Diesen tödlichen Pass gilt es bei Ballverlust durch schnelles Rückzugsverhalten abzufangen, um wiederum selbst durch schnelles Spiel nach vorne zu einfachen Toren zu kommen. HC-Trainer Jürgen Heubeck weiß, dass der Druck in dieser Partie ganz klar auf Seiten der Gastgeberinnen liegt, denn diese verloren ihr letztes Auswärtsspiel mit 21:23 gegen den Meisterschaftsmitstreiter ESV Neuaubing. Dadurch rutschte die HSG Fichtelgebirge von Platz eins auf den dritten Tabellenplatz ab und steht jetzt im Duell mit dem ungeschlagenen HC Sulzbach unter Zugzwang. Somit können die Herzogstädterinnen in dieser Auswärtspartie eigentlich befreit aufspielen. Mit Kampfgeist und Einsatzbereitschaft wollen die HC-Mädels wie auch zuletzt gegen den ESV Neuaubing, den Gastgeberinnen beide Punkte streitig machen.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Nina Aures; Feld: Andrea Himmerer, Karo Fuchs, Lisa Eckl, Lisa Steiner, Julia Hofmeister, Petra Fleißner, Christina Schatz, Vroni Herrmann, Sonja Behrendt, Diane Rösl, Kristina Steiner;

Nach dem Spiel

Unnötige Niederlage gegen HSG Fichtelgebirge

HC-Mädels zu nervös im Spitzenspiel

(flz) Eine völlig unnötige Niederlage mussten die Handballdamen des HC Sulzbach am Samstag im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten HSG Fichtelgebirge hinnehmen. Umso schmerzhafter ist der Punktverlust, wenn man die Niederlage des bis dato Tabellenführenden ESV Neuaubing beim Tabellensiebten FC Neunburg in Betracht zieht. Mit einem Sieg hätten die Mädels von Trainer Jürgen Heubeck die Herbstmeisterschaft erringen können.

Schon zu Beginn merkte man den Herzogstädterinnen an, dass sie in das wichtige Match mit zu viel Nervosität gegangen waren. Völlig unnötige Ballverluste und harmlose Abschlüsse brachten die Gastgeberinnen mit 4:0 in Führung. Ihr Übriges taten die Schiedsrichter, die auf die theatralische Spielweise der Gastgeberinnen hereinfielen und massenweise Zeitstrafen verhängten.

Den Wendepunkt in der ersten Halbzeit stellte eine 6:3-Unterzahl dar, in der Fichtelgebirge nicht und Sulzbach einmal traf. Nun waren die HC-Mädels plötzlich hellwach und kamen durch einige sehenswerte Rückraumtreffer von Lisa Eckl bis auf 7:6 heran. Die Umstellung auf eine 6:0-Abwehr sollte sich allerdings in der Folge nicht bewähren, so dass die HSG bis zur Halbzeit wieder auf 13:10 davonzog.

Ein ganz anderes Bild dann in der zweiten Halbzeit: Die Umstellung auf eine offensive 5:1-Abwehr machte sich bezahlt und man zwang Fichtelgebirge zu vielen Ballverlusten. Hätte man in dieser Phase die sich bietenden Konterchancen konsequent genutzt, wäre man nicht nur mit 16:17 in Führung gegangen, sondern hätte die Partie bereits vorzeitig entschieden. Torhüterin Heike Faltenbacher wurde regelrecht warmgeschossen. Das eine Tor Vorsprung hielt man jetzt bis zum Stand von 19:20.

Danach verfiel man wieder in die Probleme, die man die meiste Zeit in dieser Partie hatte. Die ansonsten so sicheren Außen trafen mit Ausnahme von Andrea Himmerer in der zweiten Halbzeit so gut wie gar nicht und freie Würfe aus sechs Metern wurden reihenweise vergeben. Ein verworfener Siebenmeter kurz vor Schluss setzte dem Ganzen noch die Krone auf und so war die Niederlage gegen die am Ende kaltschnäuzigere HSG nicht zu vermeiden.

Vroni Herrmann traf mit der Schlusssirene noch zum 23:22-Endstand gegen eine HSG Fichtelgebirge, die an diesem Tag auf alle Fälle schlagbar gewesen wäre. Dennoch können die HCS-Damen auf eine äußerst erfolgreiche Vorrunde zurückblicken, 19:3 Punkte sprechen für sich. Die direkten Konkurrenten Neuaubing und Fichtelgebirge im Rückspiel in der eigenen Halle, kann man trotz des Rückschlags noch von der Meisterschaft träumen.

HC Sulzbach: Tor: Babsi Viechtl, Nina Aures; Feld: Lisa Eckl (5/1), Andrea Himmerer (5), Vroni Herrmann (4), Petra Fleißner (3), Lisa Steiner (2), Christina Schatz, Diane Rösl, Julia Hofmeister (je 1), Kristina Steiner, Karo Fuchs, Sonja Behrendt