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Saison 2013/2014
Samstag, 07. Dezember 201317:15 Uhr

Nabburg/SchwarzenfeldgegenDamen I

Heim

Nabburg/Schwarzenfeld

23 : 24

Endergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Oberpfalzderby gegen HSG Nabburg/Schwarzenfeld

Auswärtsaufgabe erfodert volle Konzentration und Kämpferherz

Sulzbach (lis). Zwei Spieltage vor der Weihnachtspause kommt es zum Oberpfalzderby in der Landesliga Nord der Damen. Die HSG Nabburg/Schwarzenfeld empfängt den Tabellenvierten HC Sulzbach. Anwurf ist am Samstag um 17:15 Uhr im Sportpark Schwarzenfeld. Nach fünf Jahren ist es das erste Aufeinandertreffen im Ligaalltag, doch kennt man sich noch gut aus den Vorbereitungsspielen der letzten Jahre, als der HC Sulzbach noch zum bayerischen Oberhaus gehörte. Beide Mannschaften haben relativ junge Kader, die aber auch über einige erfahrene alte Hasen verfügen, die sich noch von Früher kennen. Bei den Gastgeberinnen zählt Ramona Simbeck zu den erfahrensten Topspielerinnen und ist stets torgefährlich und nur schwer zu stoppen. Das Team der HSG Trainerlegende Wolfgang Völkl musste allerdings in den letzten Wochen einige Niederlagen wegstecken und rutschte nach einem sehr guten Saisonstart ins untere Mittelfeld der Tabelle (Platz zehn). Aufgrund der letzten Ergebnisse und der derzeitigen Tabellensituation reisen die Herzogstädterinnen als kleiner Favorit zur HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Doch in Sulzbach ist man gewarnt, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Nabburg kämpft sich gerade wieder zurück und hat das gegen Erlangen eindrucksvoll bewiesen. Nach einem 9:11 Pausenrückstand führten sie plötzlich mit 14:11!“ warnt das Trainerduo Fips Scharnowell und Martin Müller. Die Nabburgerinnen sind besonders in der Defensive sehr variabel und können verschiedene Systeme spielen. Das ist sicherlich die große Stärke, die sie bestimmt auch gegen den HC Sulzbach einsetzen wollen. Diszipliniert und engagiert im Positionsspiel, die Angriffe strukturieren und geduldig zu Ende spielen lautet die Devise der HC-Mädels. „Wenn es uns gelingt unsere Stärken auszuspielen und wenig Fehler machen, haben wir gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld sehr gute Chancen,“ ist sich Martin Müller sicher.

HC Sulzbach: Tor: Annika Bernhardt, Nicki Schultz; Feld: Andrea Himmerer, Ines George, Conny Macarei, Steffi Häckl, Lisa Steiner, Franzi Mutzbauer, Tanja Frisch, Nicole Schiegerl, Luisa Lotter, Vroni Herrmann, Anna Schramm, Kristina Steiner, Franzi Luber (?);

Nach dem Spiel

Nichts für schwache Nerven - schlechte zweite Halbzeit kostet fast den Sieg

HC-Mädels spannen Fans und Trainer auf die Folter und machen es unnötig spannend

Sulzbach (lis). Nichts für schwache Nerven war die Partie gegen die HSG Nabburg/Schwarzenfeld, in der die Sulzbacher Handballerinnen die Nerven der eigenen Fans und ihres Trainer mächtig strapazierten. Mit 23:24 (8:15) gewann man am Ende glücklich und hätte fast einen Punkt abgeben müssen, da in der zweiten Hälfte besonders die Angriffsleistung ganz und gar unbefriedigend war. Dabei fing alles sehr gut an für die Gäste aus der Herzogstadt, die nach kurzer Zeit 1:6 führten. Es lief alles am Schnürchen zumal die Gastgeberinnen völlig von der Rolle waren und sich zahlreiche technische Fehler leisteten. Diese nutzte der Bayernligaabsteiger gekonnt aus und kam so zu einfachen Toren. Auch in der Folgezeit kombinierten die HC-Mädels nach Belieben und bauten die Führung auf 4:12 aus. Bis zur Halbzeit war der HC Sulzbach die spielbestimmende Mannschaft und so rechnete keiner der Sulzbacher Fans damit, dass die Heimmannschaft den 8:15 Rückstand aufholen würde. Doch nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeberinnen hoch motiviert und agierten fest entschlossen, die Punkte nicht kampflos an den HC Sulzbach abzutreten. Bis zum 15:20 lief noch alles nach Plan für das Team von Fips Scharnowell. Doch dieser fünf Tore Vorsprung wurde durch eigenes Unvermögen im Positionsangriff binnen weniger Minuten zu Nichte gemacht und wenige Minuten vor Spielende schaffte die Heimmannschaft den 23:23 Ausgleich. Obwohl man sich in der Halbzeitpause einig war, dass die Gastgeberinnen sicherlich zulegen werden, wirkten die Sulzbacherinnen total überrascht und überfordert. Besonders die taktische Maßnahme Spielmacherin Lisa Steiner aus dem Spiel zu nehmen zeigte Wirkung. Zu allem Überdruss wurden aussichtsreiche Torchancen nicht genutzt oder von der starken HSG-Keeperin Theresa Weiherer vereitelt. Dadurch bekamen die Schützlinge von HSG-Trainer Wolfgang Völkl noch mehr Auftrieb und setzten die HC-Defensive mächtig unter Druck. Doch das Glück meinte es gut mit den Herzogstädterinnen. Eine entschlossene Franzi Luber nahm sich im Angriff ein Herz und setzte sich auf der halblinken Position gegen ihre Gegenspielerin durch und traf schließlich zum 23:24. Dies gab ihrer Hintermannschaft nochmal einen Adrenalinkick und der HC Sulzbach ließ keine weitere Torchance der Gastgeberinnen zu. Große Erleichterung dann nach dem Schlusspfiff auf Seiten der Gäste, die sich keineswegs mit Ruhm bekleckerten. Eine gute Halbzeit hat diesmal zwar gereicht, aber das Auftreten in Hälfte zwei hätte fast Kopf und Kragen gekostet.

HC Sulzbach: Tor: Annika Bernhardt, Nicki Schultz (jeweils 1 Siebenmeter gehalten); Feld: Nicole Schiegerl (10/3), Lisa Steiner (5), Tanja Frisch (4), Franzi Luber (2), Conny Macarei (1), Anna Schramm (1), Vroni Herrmann (1), Andrea Himmerer, Franzi Mutzbauer, Luisa Lotter, Kristina Steiner, Steffi Häckl;