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Heim
TV 77 Lauf
25 : 23
Endergebnis
Gast
WJA
Spielort
Zum Spiel
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Nach dem Spiel
wJA verliert in Lauf
Es war das Spiel in dem das Team um Coach Lisa Steiner die Meisterschaft sichern konnte. Zu Gast in Lauf reichte dazu aber mit Sicherheit kein Spiel in dem Bälle verloren und weggeworfen wurden. Doch genau dieses Problem sollte den Herzogstädterinnen während der Partie immer wieder zum Verhängnis werden. Zu Beginn plätscherte die Begegnung ein wenig hin und her, ehe sich die Tabellenführerinnen aus Sulzbach zum Ersten mal drei Tore absetzten. Es schien sich das gewohnte Bild zu bieten. Doch der Eindruck, die HC Mädels würden sich wie schon in den vorhergehenden Partien nach und nach absetzen und das Spiel dominieren, täuschte. Einige leichtsinnige Ballverluste und unnötige Schrittfehler gaben dem TV Lauf die Chance ohne großen Aufwand auszugleichen. Es war die altbekannte Verunsicherung, welche sich nun in das Spiel der Mädels schlich. Das sonst so souveräne Auftreten der Mannschaft war verflogen, genauso wie das optimale Zusammenspiel, welches die Herzogstädterinnen im Laufe der Saison ausgezeichnet hatte. In dieser Phase witterten die Verfolgerinnen und Gastgeber die Chance, sich von den nervös gewordenen Sulzbacherinnen abzusetzen. Auch die Abwehr stand ihnen nun offen wie ein Scheunentor und sowohl der Mittelblock als auch die Außen- und Halbdeckung wurde ein ums andere Mal von den stark aufspielenden TVlerinnen ausgehebelt. Bis zur Halbzeitpause rannten die Mädels dauerhaft einem vier Tore Rückstand hinterher. Die zahlreichen Schiedsrichterentscheidungen, welche teilweise durchaus unverständlich waren, erschwerten die Aufholjagd zusätzlich. Eine mehr als deutliche Ansage der Trainerin gab ihnen jedoch neuen Mut, die nächsten 30 Minuten doch noch sinnvoll zu gestalten und sowohl zwei Punkte als auch den Meistertitel mit nach Hause zu nehmen. Sofort nach Wiederanpfiff machten sich trotz der Motivation die altbekannten Probleme breit. Verlorene Bälle, unkonzentrierte Angriffe und eine Abwehrkette die mehr Lücken als gute Abwehraktionen zeigte. Trotz aller Schwierigkeiten in dieser Partie wären die HC-Mädels nicht Tabellenführer, würde sie nicht ihr Kampfgeist immer wieder zurückbringen. So kämpften sie sich in den letzten 20 Minuten Stück um Stück an die Laufer Mannschaft heran und hatten –bei einem Stand von 24:23- die Chance zum Ausgleich. Aber wie das bekannte Sprichwort so schön sagt: Ein Unglück kommt selten allein. Nach dem kurzfristigen Ausfall von Theresa Hirschmann und einer Verletzung während des Spiels bei Katharina Mutzbauer, wurde auch die Chance zum Ausgleich vergeben. Da aber noch 3 Minuten zu spielen waren, bestand immer noch die Hoffnung auf einen Ballgewinn in der eigenen Hälfte. Nach einer völlig legitimen Abwehraktion von Spielmacherin Sophie Hofmann, wurde die Mannschaft durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters dezimiert und die Begegnung wurde für die Mittespielerin mit einer 2-Minuten Strafe beendet. Mit viel Wut im Bauch, einer Spielerin weniger und einem Tor Rückstand ließ sich nun auch Franziska Mutzbauer zu einem Foul an ihrer Gegenspielerin hinreißen. 2-Minuten Strafe und eine doppelte Unterzahl für die Mädels vom HC. Es war die fast unmögliche Aufgabe die Hannah Nemeth, Christina Plößl, Anabell Birner und Sara Ertel nun gegenüber stand. Eine 4-Mann Abwehr gegen sechs starke Lauferinnen. Die Schnelligkeit und Bewegung der Herzogstädterinnen genügte für gerade mal 30 Sekunden ehe die Gegnerinnen durch einfaches Durchstoßen zum Torerfolg kamen und zum Endstand von 25-23 erhöhten.
Eine bittere Niederlage für die Tabellenführerinnen, welche am Sonntag bereits den nächsten schwierigen Gegner zu Gast haben. Mit Schwabach/Roth/Abenberg hatten die Mädels bereits in der Hinrunde große Schwierigkeiten. Dementsprechend wird auch in der Krötenseehalle eine hitzige Partie erwartet.
Anpfiff ist um 16:30 Uhr. Das Team hofft auf zahlreiche Unterstützung um den Meistertitel endlich sichern zu können.