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Saison 2014/2015
Sonntag, 08. Februar 201516:00 Uhr

HSC 2000 CoburggegenHerren I

Heim

HSC 2000 Coburg

34 : 29

Endergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Schwierige Aufgabe beim HSC Coburg II

Abstiegskampf im Mittelfeld

Mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen ist der HCS fast optimal in die Rückrunde gestartet. Wie wichtig diese Erfolge waren, zeigt die Tabelle, denn die Konkurrenz schläft nicht und punktet locker mit. Nun stehen im Februar zwei schwere Auswärtsspiele in Coburg und Bayreuth an, da wird es schwierig den tollen sechsten Tabellenplatz, den die Krizek-Truppe zurzeit belegt, zu verteidigen. Am Sonntag um 16.00 Uhr muss man bei der Bundesligareserve des HSC 2000 Coburg antreten. Die Partie findet in der BGS-Halle in Coburg (Lauterer Str.) statt.

Es könnte so eine gemütliche Saison sein, ja wenn es den SV Anzing und die Tabellensituation in der 3. Liga Süd nicht gäbe. Mit Friedberg II, Ismaning und dem TSV Lohr haben sich die drei Teams am Tabellenende schon gedanklich mit der Landesliga zu befassen. Zehn und mehr Punkte trennen diese Teams vom rettenden Ufer. Doch ab dem Tabellenelften Anzing (14 Punkte) bis zum Fünften Coburg (18 Punkte) streiten sich sage und schreibe sieben Vereine um den vakanten viertletzten (Abstieg)-Rang, der dann scharf wird, wenn aus der 3. Liga mehr als ein bayerischer Verein absteigt. Danach sieht es im Moment leider aus, denn Friedberg und Fürstenfeldbruck zieren das Tabellenende der Südstaffel.

Das Duell der Coburger und der Gäste aus der Herzogstadt ist also nur auf dem ersten Blick ein Duell aus dem gesicherten Mittelfeld, sondern knallharter Abstiegskampf mit allen was dazu gehört. Auch wenn die Oberpfälzer nur einen Zähler hinter den Gastgebern liegen, die Favoritenrolle gehört klar den Oberfranken. Schon im Hinspiel in Sulzbach dominierten die Coburger das Geschehen über weite Strecken und gewannen sicher mit 33:30 Toren. Dass das Team von Trainer Zdenek Vanek nicht viel weiter oben angesiedelt ist, liegt an den oft etwas launischen Auftritten und der Tatsache dass die Superstars Jan Kästner, Haick Karapetjan, Nikola Franke und Konstantin Singwald aus verschiedenen Gründen oft nicht vollzählig zur Verfügung standen.

Die Truppe von Coach Pavel Krizek blieb von solchen Problemen weitgehend verschont und konnte fast immer mit dem besten Kader auflaufen. Sicher auch ein Grund für die gute Platzierung nach zwei Drittel der Saison. Doch wie bereits erörtert ist die Messe noch lange nicht gelesen und so müssen die Torjäger Smolik, Forster Kreyßig und Co. hungrig bleiben. Die Favoritenrolle schiebt man den Coburgern gerne zu, aber die Punkte müssen sich die Gastgeber schon selbst erkämpfen.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel Toni Kreyßig, Björn Kreyßig, Krizek, Laugner, Marco Forster, Smolik, Benjamin Funke, Florian Funke, Luber, Brockstedt, Klee, Kristian Forster

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

45 starke Minuten reichen nicht

HC verliert nach großem Kampf 29:34 in Coburg

Gut verkauft haben sich die Sulzbacher Handballer am Sonntagnachmittag mit einer 29:34-Niederlage bei der Reserve des HSC Coburg. Doch am Ende war es ähnlich wie schon im Hinspiel, gegen eine Truppe, die eigentlich eine Nummer zu groß für die Gäste war, darfst du dir kaum Fehler erlauben und musst 60 Minuten lang am Limit spielen. Die Herzogstädter schafften das leider nur 45 Minuten, da stand es 25:25, doch dann wurde nicht mehr so konzentriert abgeschlossen und die cleveren Gastgeber nutzten dies zu einem letztendlich verdienten Erfolg.

Ohne die erkrankten Brockstedt und Klee und mit zwei angeschlagenen Spielern (Laugner und Kristian Forster) fehlten dem Coach einige Wechseloptionen, doch davon merkte man in der ersten Halbzeit nur wenig. Mit einer überragenden Trefferquote erzielten die Gäste im Angriff Tor um Tor und wenn die Abwehr auch nur phasenweise den überragenden Coburger Akteur, Konstantin Singwald genauso im Griff gehabt hätte, wäre mehr als nur eine zwischenzeitliche 12:10-Führung herausgesprungen. Den Superstar der Gastgeber, Haick Karpetian hatten die Sulzbacher zwar weitgehend aus dem Spiel genommen, doch dadurch öffneten sich Lücken, die von anderen Spielern genutzt wurden. Den ersten Rückschlag bekamen die Herzogstädter dann nach etwa 20 Minuten, als Marco Forster auf der Außenbahn rüde gefault wurde und lange Zeit nicht mehr eingesetzt werden konnte. Damit war die eingespielte Achse der Gäste auf Eis gelegt und es wurde mehr auf Einzelaktionen gesetzt. Immer besser spielt sich dabei Florian Funke in den Vordergrund, der wohl sehr schnell die Problemzonen im Rückraum der Oberpfälzer verkleinern wird. Bis zur Halbzeit blieben die Sulzbacher dran und ließen Hoffnung für die Fans beim Stande von 17:13.

Weitere 15 Minuten änderte sich nicht viel im Spielverlauf. Smolik und die Kreyßig-Brüder spielten ebenso effektiv wie der Coburger Rückraum, doch so langsam merkte man dem Team den Kräfteverschleiß dann doch an. Nach dem 25:25-Zwischenstand unterliefen den Akteuren einige technische Fehler und auch die Chancen gegen eine nicht immer sattelfeste Abwehr der Gastgeber wurden nun nicht mehr so konsequent genutzt.

Diese Schwäche erkannte die Bundesligareserve sofort und setzte sich entscheidend ab (31:26). An diesem Tag und unter diesen Umständen reichte die Moral dann nicht mehr um eine Aufholjagd wie noch gegen den TSV Lohr zu starten. So verwalteten die Gastgeber das Ergebnis relativ locker bis zum Endstand von 34:29. Die zahlreich mitgereisten Zuschauer verabschiedeten ihr Team trotzdem mit viel Applaus, denn lange Zeit spielte die Mannschaft auf hohem Niveau und mit viel Herz.

HC Sulzbach: Lotter, Heimpel (Tor); Björn Kreyßig 8(3), Toni Kreyßig 6, Florian Funke 5, Smolik 4, Luber 2, Krizek 2, Forster Marco 1, Forster Kristian 1, Laugner, Benjamin Funke

Bericht: cwh