Vor dem Spiel
Alles auf Anfang gegen den HV Herzogenaurach
HC Sulzbach II will sich für Hinspiel-Niederlage revanchieren
Ungewohnte Zeit, ungewohnter Ort: der HC Sulzbach II empfängt am kommenden Samstag um 16:30 Uhr den HV Herzogenaurach in der altehrwürdigen Realschul-Halle am Erlheimer Weg.
Die Mittelfranken haben sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten mittlerweile längst im Dunstkreis der Aufstiegsplätze positioniert. Derzeit rangieren sie mit vier Punkten Rückstand auf das Spitzenduo SV Buckenhofen und HC Forchheim II auf dem dritten Rang der Tabelle der Bezirksliga West und haben demnach noch alle Chancen, in die Vergabe des direkten Aufstiegs- bzw. des Relegationsplatzes einzugreifen. Dementsprechend motiviert dürfte die Mannschaft von Coach Denis Rajic ins Spiel gegen den HCS gehen, um nicht den Anschluss an die Tabellenspitze zu verlieren. Zudem dürften die Herzogenauracher spätestens seit dem letzten Spieltag auch bei den Spielen gegen die vermeintlichen Underdogs auf der Hut sein, konnten sie doch vergangenes Wochenende trotz eines zwischenzeitlichen 10-Tore-Vorsprungs gegen den HC Hersbruck am Ende nur ein knappes 28:27 über die Ziellinie retten.
Die Sulzbacher hingegen haben weder mit dem Aufstieg noch mit dem Abstieg etwas zu tun. Der Abstand beträgt sowohl nach oben als auch nach unten acht Punkte, sodass sich in den verbleibenden fünf Partien nichts mehr für die Herzogstädter tun wird. Trotzdem wollen sie natürlich keins ihrer verbleibenden Spiele abschenken, sondern im Gegenteil versuchen, sich mit möglichst vielen Punkten zumindest noch ins obere Drittel der Tabelle vorzuarbeiten. Außerdem haben die Spieler von Trainer Wolfgang Thom vom Hinspiel noch etwas gutzumachen: damals musste man sich etwas zu deutlich mit 24:32 geschlagen geben und hatte besonders dem Tempospiel der Mittelfranken in der zweiten Halbzeit nichts entgegen zu setzen. Dementsprechend muss der Fokus am Samstag auf sichere Abschlüsse im Angriff und ein schnelles Rückzugsverhalten gelegt werden, um einem ähnlichen Spielverlauf entgegen zu wirken. Aber auf im Abwehrverbund muss konsequent und geschlossen gearbeitet werden, um dem herausragenden Rückraumschützen Davor Petko und den abschlussstarken Aussenspielern der Gäste das Leben nicht allzu leicht zu machen. Schmerzhaft vermisst werden hierbei die beiden Abwehrlenker Sascha Wendt und Martin Burkhardt, die mit der A-Jugend unterwegs bzw. dienstlich verhindert sind. Auch wenn die Herzogenauracher als Favorit ins Spiel gehen, wird das Spiel keinesfalls im Vorfeld abgeschenkt werden. Wenn die Mittelfranken die Punkte haben wollen, müssen sie sich definitiv hart erarbeiten.
Tor: Prasse, Zippe Feld: Stauber, Wertmiller, Forster, Steubl, Luber, Be. Steger, Peil, Hausner, Wolf, Bj. Steger
