Vor dem Spiel
Schlusslicht zu Gast in der Kröte
Punkte gegen den HSV Hochfranken sind fest eingeplant
Nichts Neues gibt es beim HC Sulzbach. Während in den Heimspielen fleißig gepunktet wird, gibt es auswärts ebenso regelmäßig etwas auf die Mütze. Zum besseren Verständnis muss man aber dazu sagen, dass man bis jetzt bei den drei Spitzenreitern der Liga aus Lauf, Heidingsfeld und Regensburg antreten musste, da kommen die Niederlagen nicht ganz so überraschend. Am Samstag um 18.30 Uhr hat man nun wieder ein Heimspiel in der Krötenseehalle und hofft, dass die gute Heimserie weiter Bestand hält. Die Zuversicht ist auch berechtigt, denn mit dem HSV Hochfranken kommt das Tabellenschlusslicht in die Oberpfalz.
Der Verein aus dem Fichtelgebirge besteht aus den ehemaligen Handballclubs aus Rehau und Selb und hat nach seinem Zusammenschluss schnell den Weg in die Landesliga gefunden. Im Jahr 2016 folgte dann zwar der Abstieg, doch schon ein Jahr später waren die Nordoberpfälzer zurück und wollen nun die Klasse erhalten. Dazu muss nun aber etwas häufiger gepunktet werden, denn nur zwei Siege aus den bisherigen Spielen reichen im Moment nur für die Rote Laterne. Letzte Woche gab es für das Team von Trainer Luka Veraja die fünfte Pleite in Folge zuhause gegen den ASV Cham, da käme ein Auswärtserfolg gegen die Herzogstädter gerade zur rechten Zeit.
Die Sulzbacher stehen zwar als Tabellensechster viel besser da, werden aber weiter vom Verletzungspech verfolgt. Wieder einmal erwischte es das junge Talent Fabian Rohrbach, der gerade auf dem Weg war, ein Leistungsträger des Teams zu werden. Doch die Mannschaft ist das ja gewohnt und kann in eigener Halle prima damit umgehen. Das ist auch nötig, denn die Konstellation des Spielplans bringt in der Rückrunde einige Auswärtsspiele mehr und starke Gegner bei den Heimspielen. Da sind zwei Siege gegen Hochfranken und zuletzt gegen den TSV Marktsteft fast schon Pflicht, um das Saisonziel nicht aus den Augen zu verlieren.
HC Sulzbach:
Lotter, Marx (Tor);
Mignon, Luber, Jonas Rohrbach, Waitz, Marco Forster, Burkhardt, Brockstedt, Sebastian Wedel, Kristian Forster, Ströhl, Termer
