Zum Inhalt springen
Zurück zum Spielplan
Saison 2008/2009
Sonntag, 22. März 200916:00 Uhr

HG KunstadtgegenHerren I

Heim

HG Kunstadt

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Kein Trainingsspiel in Oberfranken

HG Kunstadt und der HCS können mit einem Sieg fast alles klar machen

Am Sonntag um 16.00 Uhr stehen sich in der Obermainhalle in Burgkunstadt zwei Teams gegenüber, die mit einem Erfolg in dieser Partie, den Klassenerhalt praktisch sicher machen können. Die HG Kunstadt liegt drei Punkte, bei noch einem ausstehenden Nachholspiel gegen den Tabellenletzten Heidingsfeld und der HC Sulzbach liegt sechs Punkte vor dem ASV Cham, der zurzeit den 1. Abstiegsplatz besetzt. Diese Chance wollen die beiden Mannschaften natürlich nutzen und so wird die Mittelfeldpartie sicher kein Trainingsspiel.

Die Oberfranken starteten vehement in die Saison und waren lange in der oberen Tabellenhälfte platziert. Erst als sich der Kader wegen vieler Verletzungen dezimierte, rutschten die Kunstädter etwas nach unten ab. Auch der Trainerwechsel im Februar, als Uli Hillebrand den alten Coach Bernhard Müller ablöste, brachte zunächst nicht den erwarteten Aufschwung und so musste die HG mehr um den Klassenerhalt bangen als ihr lieb war. Doch mit zwei überraschenden Siegen gegen die starken Teams aus Coburg und Gerolzhofen verschafften sich die Franken etwas Luft und konnten so auch die 28:38-Niederlage letzte Woche in Auerbach verschmerzen. Nun möchten die sehr diszipliniert spielenden Kunstädter um die beiden Torjäger Florian Kratzer und Florian Klihm in die Erfolgsspur zurück. Sicher wollen sich die Gastgeber auch für die turbulente 26:34-Vorrundenniederlage revanchieren, wo man nach zwischenzeitlicher Führung am Ende noch recht deutlich verlor.

Trainer Gömmel hofft natürlich auf einen gut gefüllten Kader, doch auf zwei Akteure wird er auf alle Fälle verzichten müssen. Thomas Hartmann will wegen seiner Handverletzung pausieren, um eventuell bei den wichtigen Heimspielen einsatzfähig zu sein und Peter Englhard wird sowieso erst wieder in der nächsten Saison die Schuhe für den HCS schnüren. Trotzdem sollte die Mannschaft genügend Substanz und Selbstvertrauen haben um die weite Anreise nach Oberfranken mit dem einen oder anderen Punkt zu versüßen.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Ströhl, Andörfer, Baumgärtel, Waitz, Braun, Munker, Artz, Moritz, Nachtman, Forster, Stauber

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Keine Chance in Kunstadt

29:32-Niederlage in Oberfranken

Enttäuschender Auftritt der Sulzbacher Handballer bei der HG Kunstadt. Nur zu Beginn der Partie hofften die mitgereisten Fans auf einen Punktgewinn in Oberfranken, doch danach konnte man das Gefühl nicht loswerden, dass die Gömmel-Schützlinge das Spiel viel zu schnell zu den Akten gelegt hatten. Ein Zwischenspurt Ende der ersten Halbzeit reichte den Gastgebern zu einem verdienten 32:29-Erfolg. Damit stehen auch die Schützlinge von Trainer Ulli Hillebrand kurz vor dem endgültigen Klassenerhalt, den die Herzogstädter wohl erst im nächsten Heimspiel gegen den TSV Stadeln sichern wollen.

Ohne Thomas Hartmann, Christoph Baumgärtel und Peter Englhard mussten die Gäste in der Obermainhalle antreten, doch dies soll keine Entschuldigung sein, denn auch der Gastgeber konnte nicht in Bestbesetzung spielen. Bis zur 5:2-Führung der Sulzbacher nach 10 Minuten sah das noch alles sehr gut aus. Doch war der bessere Start eher der Nervosität der Hausherren, als der Stärke der Herzogstädter zuzuschreiben. Die Anfangsprobleme hatten die Kunstädter dann schnell abgelegt und zeigten nun, dass sie sich fest vorgenommen hatten, die wichtigen Punkte im Abstiegskampf zu holen. Postwendend war der Ausgleich geschafft und die mit viel Druck agierenden Gastgeber lagen danach meist mit zwei bis drei Toren in Führung (8:6, 10:9, 14:12). In dieser Phase waren es nur die Routiniers Peter Andörfer, Stefan Moritz und Torhüter Zdenek Vojtech, die sich gegen die drohende Niederlage stemmten. Doch auch sie konnten den Einbruch kurz vor der Pause nicht verhindern. Als die Sulzbacher ab dem Stande von 15:13 sechs Minuten lang keinen Treffer mehr erzielten, nutzten die Gastgeber diese Schwäche gnadenlos mit drei Kontertoren aus und verschafften sich so bei Halbzeit einen komfortablen Vorsprung (18:13).

Spätestens zu diesem Zeitpunkt konnte man erkennen, dass die Herzogstädter nicht so richtig bei der Sache waren. Zu der halbherzigen Abwehrleistung gesellten sich unerklärliche technische Fehler und Undiszipliniertheiten. Wer mit vier Mann einen Gegenstoß starten will, muss sich nicht wundern, dass dann jeder Abpraller vom Tor wieder in den Händen des Gegners landet. Auch muss man kein Mathegenie sein um zu wissen, dass Würfe aus dem 0-Winkel nur bedingt Erfolg versprechend sind. So tat sich der Hausherr leicht den Vorsprung zu verwalten. Beim Zwischenstand von 22:16 und später 26:20 sah es dann auch fast schon nach einem Debakel aus, doch die nachlassende Konzentration und ein letztes Aufbäumen der Gäste verhinderten Schlimmeres. Mehr als Ergebniskosmetik war es aber nicht und die Kunstädter ließen den Gegner höchsten noch auf drei Tore aufholen (29:26). Ohne Probleme erhöhten sie noch einmal die Gangart und stellen den 32:29-Endstand sicher.

Manager Werner Kandziora fand nach dem Spiel auch nach längerem Nachdenken keinen Spieler, dessen Leistung erwähnenswert gewesen wäre. Einzig Torhüter Zdenek Vojtech glänzte in manchen Passagen, denn der hatte beim Angriffswirbel des verdienten Siegers aus Oberfranken ja auch genug Gelegenheit sich auszuzeichnen.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Braun 7/4, Moritz 6, Waitz 4, Nachtman 3/1, Stauber 2, Munker 2, Artz 2, Andörfer 2, Morcinek 1, Rohrbach, Forster

Bericht: cwh