Vor dem Spiel
HCS-Reserve mit schwerem Auswärtsspiel
Samstagabend zum Tabellendritten Nabburg/Schwarzenfeld
(flz) Als sich im Hinspiel der HC Sulzbach II und die HSG Nabburg/Schwarzenfeld gegenüber standen, trafen die Herzogstädter noch auf den verlustpunktfreien Spitzenreiter der Handball-Bezirksoberliga. Nach einer Negativserie mit drei Niederlagen aus vier Spielen im Jahr 2016 findet sich das Team von Daniel Kessler jedoch mit fünf Punkten Rückstand auf Platz drei wieder.
Eine wahre Achterbahnfahrt war das Hinspiel in Sulzbach, als der HCS erst einem großen Rückstand hinterlaufen musste und zum Schluss in einer dramatischen Endphase ein leistungsgerechtes Unentschieden heraussprang. Vor allem mit dem Ex-Sulzbacher Sebastian Blödt hatte die HC-Abwehr Probleme, auf der anderen Seite aber Glück, dass der erfahrene Tscheche Jaroslav Strejc nicht seinen besten Tag erwischte.
Der HCS hat sich in seinem letzten Spiel beim HC Forchheim gut präsentiert, belohnte sich aber nicht für die engagierte Leistung und verlor letztlich knapp mit 26:25. Hauptkritikpunkt von Trainer Jürgen Heubeck dürfte die mangelnde Effektivität im Torabschluss gewesen sein. Um im Schwarzenfelder Sportpark erfolgreich zu sein, muss die Wurfquote verbessert werden, in der Abwehrarbeit machte das HCS-Team den erhofften Schritt nach vorne.
Wieder ist der HC Sulzbach in der Partie am Samstagabend (Anwurf: 19:15 Uhr) klarer Außenseiter, eine Rolle, in der sich das junge Team in dieser Saison aber schon einige Male sehr wohl gefühlt hat. Es ist auch ein wichtiger Faktor, welche Auswirkungen das nahezu zeitgleich stattfindende wichtigen Bayernligaspiel der Sulzbacher Ersten gegen Landshut auf den Kader der Reservemannschaft haben wird.
HCS: Tor: Männl, Müller, Zippe; Feld: Plößl, Wismeth, Ströhl, Falk, Wedel, Luber, Leitgeb, Hausner, Wertmiller, Steubl, Meta
