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Saison 2010/2011
Samstag, 25. September 201016:30 Uhr

Herren IgegenTV Helmbrechts

Heim

Herren I

:

Noch kein Ergebnis

Gast

TV Helmbrechts

Spielort

Realschule

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Heimspielauftakt gegen starken Aufsteiger

TV Helmbrechts ein ganz schwerer Brocken

Nach dem lockeren Aufgalopp am vergangenen Wochenende beim Saisonstart in Etwashausen, beginnt am Samstag mit dem ersten Heimspiel der Ernst des Lebens für die Sulzbacher Handballer. Der TV Helmbrechts, der um 16.30 Uhr zu Gast in der Realschulhalle ist, hat letzte Woche schon ein Ausrufezeichen gesetzt, denn als Aufsteiger gelang den Oberfranken ein deutlicher 31:25-Heimsieg gegen den etablierten MTV Stadeln. Ein Aufbaugegner wird der zweite Neuling mit dem die Herzogstädter die Klingen kreuzen dann wohl eher nicht sein, besonders wenn man die noch steigerungsfähige Leistung der Rohrbach-Truppe in der letzten Woche mit einbezieht.

So ganz unerfahren sind die Jungs von Trainer Luka Veraja aber sowieso nicht. Bis vor zwei Jahren waren die Unterfranken ein fester Bestandteil der Landesliga Nord, ehe ein Umbruch für zwei Ehrenrunden in der BOL Oberfranken sorgte. Jetzt sind die „Helmetzer“ wieder da und sorgen wie erwähnt schon für Furore. In Helmbrechts setzt man auf eine Mischung aus Routiniers und Jugend, die mit viel Kampfkraft und einem überragenden Torhüter Cem Uzun die ersten Punkte eingefahren hat. Kaum zu halten scheint der großgewachsene Kreisläufer Stefan Müller, der von der klugen Regie von Spielmacher Benjamin Aust profitiert. Doch scheint der Kader der Gäste auf allen Positionen torgefährlich zu sein und so darf man sich auf viele interessante Duelle mit der neuformierten Sulzbacher Abwehr freuen.

Trainer Christian Rohrbach ist also gewarnt und wird froh sein, dass ihn mit Sebastian Braun endlich auch sein zweiter Neuzugang zur Verfügung steht. Der Linkshänder soll frischen Schwung in den Rückraum bringen, der in Etwashausen die Handbremse noch nicht ganz lösen konnte. Besser in Form zeigten sich schon die Spieler der flinken Fraktion. Die Außenspieler Hartmann, Ströhl und Forster agierten schon mit viel Dynamik und Kreisläufer Stefan Moritz ist sowieso schon in Topform. Doch eine alte und immer wieder richtige Handballweisheit sagt aus, dass ein Spiel vor allem in der Abwehr gewonnen wird. Mit den Neuzugängen Sebastian Braun und Pavel Krizek schein der HCS zumindest auf dem Papier sehr gut bestückt zu sein, doch wie gut die Defensive schon funktioniert, wird man wohl erst nach dem Spiel gegen den TV Helmbrechts wissen, denn die körperlich völlig unterlegenen Etwashausener waren letzte Woche kein echter Maßstab.

So sollten sich die Herzogstädter an die warnenden Worte ihres Vorstands erinnern, der nicht müde wird zu mahnen, dass in dieser Liga jeder Gegner nur mit bedingungslosen Einsatz und Vollgas ab der ersten Minute zu schlagen ist.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Hartmann, Andörfer, Waitz, Smolik, Englhard, Moritz, Forster, Ströhl, Wertmiller, Burkhardt, Krizek, Braun, Schmidt

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

HCS mit gelungenem Saisonstart

Auch der TV Helmbrechts war beim 32:26-Erfolg chanchenlos

Auch nach dem zweiten Spieltag behält der HC Sulzbach seine weiße Weste, denn im ersten Heimspiel der noch jungen Saison gelang ein nie gefährdeter 32:26-Erfolg gegen den Aufsteiger TV Helmbrechts. Zwar präsentierten sich die Oberfranken als deutlich stärkerer Gegner als eine Woche zuvor der TV Etwashausen, doch auch der Rohrbach-Truppe gelang eine Leistungssteigerung und so war der klare Sieg der Herzogstädter hoch verdient.

Der Heimkehrer Sebastian Braun gab sein Debüt und ließ es sich nicht nehmen, den Torreigen zu eröffnen. Auch danach zeigte der Linkshänder, wie auch der zweite Neuzugang Pavel Krizek was für eine enorme Verstärkung sie für den HC Sulzbach sein können. Der Tscheche ist längst als Abwehrchef akzeptiert und bildet mit Jiri Smolik oder auch Peter Englhard einen kompakten Mittelblock. An diesem Bollwerk biss sich auch das gefährliche Duo der Gäste mit Spielmacher Benjamin Aust und Kreisläufer Stefan Müller lange die Zähne aus. Bis zum Zwischenstand von 9:5 spielte die Mannschaft wie aus einem Guss und hielt sich exakt an die Richtlinien von Trainer Christian Rohrbach. In dieser Phase war es besonders der Rückraum, der auf jeder Position torgefährlich war. Doch scheinbar lief es in diesen Minuten etwas zu gut, denn plötzlich kamen auch die Gäste besser ins Spiel. Die Oberfranken nutzten die Selbstgefälligkeit der Gastgeber dankend aus und konnten auf 11:8 verkürzen. Eine Auszeit fünf Minuten vor Halbzeit nutzte dann Coach Rohrbach um seinen Jungs die Leviten zu lesen. Jetzt war vor allem die flinke Fraktion der Herzogstädter aufgewacht und hatte bis zur Pause das Spiel beim Zwischenstand von 18:10 praktisch schon entschieden.

Die zweite Hälfte der Partie brachte dann leider nicht mehr die Klasse der ersten dreißig Minuten. Im Gefühl des sicheren Sieges wollten einige Akteure nun etwas für ihr persönliches Torkonto tun und das ging natürlich in die Hose. Wenn es dann vorne nicht so klappt, wie man will, wird in der Abwehr auch mal geschlampt und so kam der TV Helmbrechts mit einer Serie von Strafwürfen wieder etwas heran (20:16). Hier konnte sich Marco Eckstein mit insgesamt acht Siebenmeter-Toren bei den Gästen gelungen in Szene setzen. Leider konnte Trainer Rohrbach seinen angeschlagenen Spielmacher Peter Andörfer im ganzen Match nicht einsetzen, denn der Routinier hätte in dieser Phase sicher für etwas mehr Ruhe sorgen können. So waren es wieder einmal die Individuellen Fähigkeiten der Herzogstädter, die das aufkeimende Fünkchen Hoffnung der Gäste auslöschen mussten. Die Routiniers Jiri Smolik und Stefan Moritz waren hier am erfolgreichsten und machten in der Schlussphase alles klar.

Am Ende stand ein hoch verdienter 32:26-Erfolg, der die Hoffnung schürt, dass sich die Sulzbacher Mannschaft auf Dauer in der Spitzengruppe festsetzen kann. Voraussetzung dafür ist aber, dass sich das Team auch als Team präsentiert und nicht als eine Truppe von Individualisten, denn das könnte gegen die nun folgenden schwereren Gegner fatal ausgehen.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Smolik 7(1), Moritz 5, Hartmann 4, Braun 4, Krizek 4, Forster 3, Ströhl 2, Englhard 1, Waitz 1, Burkhard 1, Andörfer, Wertmiller

Bericht: cwh