Vor dem Spiel
HC Sulzbach zu Gast beim Aufsteiger ESV Neuaubing
Wiedersehen mit Marion Eckl
Sulzbach (lis). Die Handballerinnen des HC Sulzbach mussten am vergangenen Wochenende wieder einmal erkennen, dass ein Handballspiel 60 Minuten dauert und, dass Siegeswille und Nervenstärke wichtige Tugenden eines Handballspielers sind. Doch an der Niederlage gegen den 1.FC Nürnberg 09 lässt sich nichts mehr ändern. Vielmehr steht jetzt das nächste Spiel im Blickpunkt. Die Herzogstädterinnen gastieren am Samstag um 18.30 Uhr beim Aufsteiger ESV Neuaubing. Die Münchner Vorstädterinnen starteten mit einer 27:24 Auswärtsniederlage in ihr erstes Bayernligajahr. Gegner der Neuaubingerinnen war ebenfalls der 1.FC Nürnberg 09. Fazit des ESV: „Es wäre mehr drin gewesen!“ Deshalb brennt das Team des langjährigen Trainergespanns Martin Kraus und Andreas Gschwendtner auf Wiedergutmachung und den ersten Punkterfolg. Leider plagen die Trainer Personalsorgen, da wohl einige Spielerinnen angeschlagen oder verletzt sind. Einer Spielverlegung konnten die Sulzbacherinnen aus organisatorischen Gründen und des Jugendspielbetriebs an den angebotenen Ersatzterminen leider nicht zustimmen. Nichtsdestotrotz hoffen die HC-Mädels auf einen fairen und guten Spielverlauf, schließlich gibt es auch ein Wiedersehen mit EX-HC-Torfrau Marion Eckl, die aus beruflichen Gründen mittlerweile beim ESV Neuaubing die Handballschuhe schnürt. Der ESV Neuaubing führte in der letzten Saison souverän die Tabelle in der Landesliga Süd an und holte sich verdient den Titel und damit das Ticket in die Bayernliga. Hauptstärke des ESV ist das schnelle und druckvolle Spiel nach vorne über erste und zweite Welle. Doch auch auf den Positionen sind die Oberbayerinnen gut besetzt. Die beiden spielstarken Torjägerinnen Ursula Zeitler und Karin Lux sind ja noch aus der gemeinsamen Zeit in der Landesliga Mitte bekannt. Mit den vier Neuzugängen Michaela Fiedler, Katrin Vetter, Katharina Spohrer und der Oberpfälzerin Stefanie Plail konnte sich der ESV Neuaubing außerdem weiter verstärken. Für die Sulzbacherinnen gilt es, die ärgerliche Niederlage zu vergessen und sich auf alte Stärken zu besinnen: Kampfgeist und voller Einsatz bis zum Schlusspfiff. HC-Coach Stefan von Frankenberg nahm sich sein Team im Montagstraining noch einmal zur Brust und mahnte zur mannschaftlichen Geschlossenheit, auch wenn es mal nicht so läuft. „Nur als Team haben wir Erfolg!“ Ob Linksaußen Andrea Himmerer, die mittlerweile wieder aus dem Urlaub zurück ist, mit in den Kader rückt, wird sich im Abschlusstraining zeigen.
HC Sulzbach:
Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Andrea Himmerer (?), Petra Fleißner, Vroni Herrmann, Franzi Scheidler, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Melli Kopp, Karo Fuchs, Tanja Pelikan, Diane Rösl und Kristina Steiner;
