Am vergangenen Sonntag bezwang die Reserve des HC den TSV Wackersdorf nach einem mäßigen Handballspiel verdient mit 28:23. Sonntagnachmittag 17:00: Trotz der mahnenden Worte des Coachs, man dürfe den Anfang nicht verpennen, haben die Sulzbacher die Anfangsphase der Partie ordentlich verschlafen. Obwohl die offensiv eingestellte Abwehr anfangs gut agierte, dauerte es knapp 5 Minuten bis die Gäste den ersten Treffer erzielen konnten. Klarste Chancen wurden hier vergeben. Die Gastgeber fanden ihrerseits jedoch auch nicht ins Spiel, sodass die Schwächephase der Sulzbacher nicht bestraft wurde. Nach 10 Minuten stand es 4:4. Am besten ins Spiel gefunden hat auf Seiten der „Zweiten“ Florian Ströhl, der von Andreas Hausner gut in Szene gebracht wurde. Bei den Gastgebern war es der starke Rückraumspieler Matthias Becker der die Abwehrreihen der Gäste immer wieder ins Schwanken brachte. Die robuste Spielweise der Wackersdorfer bekam dann nach einer knappen halbe Stunde Spielmacher Andreas Hausne schmerzlichr zu spüren. Nach einer heftigen Attacke des gegnerischen Mittelblocks war für den jungen Sulzbacher das Spiel durch eine Gesichtsverletzung beendet. Beim Stand von 13:9 für die Truppe von Trainer Ingo Renner ertönte die Sirene, die das Ende der ersten Hälfte signalisierte. Die zweite Hälfte gestaltete sich recht unspektakulär. Die Sulzbacher Mannschaft konnte sich nie wirklich absetzen, sodass das Spiel bis zum Schluss mit meist 4-Toren Vorsprung doch recht knapp war. In der Schlussphase war es der wieder genesene Thomas Stauber, der vor allem im Angriff Akzente setzen konnte. Als 4 Minuten vor Ende der Partie der HC wieder mit 5 Toren in Führung ging, war die Partie dann endgültig gelaufen. Beim Stand von 28:23 aus Sicht der Sulzbacher beendeten die Unparteiischen die Partie. Dieser Sieg war ein Pflichtsieg, will man auch weiterhin im Kampf um den Relegationsplatz noch ein Wörtchen mitreden. Gleiches gilt auch für das Spiel am kommenden Samstag beim SC Regensburg II. HC Sulzbach: Männl, Steiner Brandt (8/7), Ströhl (6), Stauber (5), Peil, Schmidt (je 2), Wedel (2/1), Steubl, Hausner, Munker (je 1), Ott, Leitgeb.