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Saison 2010/2011
Samstag, 18. Dezember 201014:30 Uhr

Damen IgegenTSV Winkelhaid

Heim

Damen I

:

Noch kein Ergebnis

Gast

TSV Winkelhaid

Spielort

Realschule

Halle finden

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

"Wir brauchen Punkte!" - HC Sulzbach will gegen TSV Winkelhaid bestehen

Anwurf bereits um 14.30 Uhr

Sulzbach (lis). Zum letzten Spiel vor der Winterpause empfangen die Sulzbacherinnen den Lokalrivalen TSV Winkelhaid. Aufgrund der anschließenden Weihnachtsfeier ist der Anpfiff der Partie bereits um 14.30 Uhr. Die anstehenden Feierlichkeiten und die Tatsache, dass man dringend punkten muss, sollten für die Herzogstädterinnen Grund genug sein, noch einmal das Letzte aus sich herauszuholen. HC-Coach Stefan von Frankenberg erwartet vollen Einsatz und endlich die nötige Cleverness, um beide Punkte in der Herzogstadt zu behalten. Dieses Unterfangen ist durchaus im Bereich des Möglichen, schließlich zeigte der Gast aus Winkelhaid in der laufenden Saison sehr schwankende Leistungen (Niederlagen gegen Dachau und Würm-Mitte). Zuletzt allerdings konnte sich das Team von TSV-Coach Hankel wieder stabilisieren und musste sich dem 1. FC Nürnberg 09 nur knapp mit 25:22 geschlagen geben. Die Winkelhaiderinnen bestechen besonders durch ihre Dynamik und ihren Offensivhandball. Angeführt von Powerhandballerin Konni Beck und den starken Spielerinnen Daubert und Petzold werden die Gäste alles daransetzen, den Sulzbacherinnen die Weihnachtsfreude zu verderben. Geschenke dürfen die HC-Mädels also nicht erwarten. Im Gegenteil: Die HC-Defensive muss von Beginn an dagegen halten. Und hier haperte es zuletzt an der Konstanz. Über volle 60 Minuten müssen die Gastgeberinnen kämpfen, sonst wird es nichts mit einem Heimsieg, den die Oberpfälzerinnen so dringend nötig hätten. Als Tabellenletzter steht man mit dem Rücken zur Wand und die Favoritenrolle liegt klar beim TSV Winkelhaid. In der Gewissheit, dass die Hoffnung zuletzt stirbt und mit der Unterstützung der Sulzbacher Handballfans wollen die HC-Mädels aber alles versuchen, den zweiten Heimsieg einzufahren. Verzichten müssen sie dabei vermutlich auf Petra Fleißner, die nach einem Schlag auf die Nase (Spiel gegen Ismaning) noch nicht wieder ins Spielgeschehen eingreifen will.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Vroni Herrmann, Katharina Eichenmüller, Franzi Scheidler, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Melli Kopp, Franzi Luber, Karo Fuchs, Tanja Pelikan, Diane Rösl und Kristina Steiner;

Nach dem Spiel

HC-Mädels bescheren sich vorweihnachtliche Freude

26:24 Heimsieg macht Hoffnung

Sulzbach (lis). Die Sulzbacher Handballerinnen bescherten sich am vergangenen Wochenende selbst ein großartiges Weihnachtsgeschenk: mit 26:24 (16:10) bezwangen sie den TSV Winkelhaid und überwintern nun auf einem hoffnungsvollen zwölften Tabellenrang. Die Gäste, die auf Konni Beck, Mirjam Schulz und Andrea Schewetschek verzichten mussten, konnten besonders den Ausfall von Konni Beck im Positionsangriff nicht kompensieren und kamen deshalb schnell ins Hintertreffen. Die Sulzbacherinnen erspielten sich schnell eine 3:0 Führung und konnten besonders in der Defensive eine Leistungsverbesserung im Vergleich zu den Spielen zuvor vorweisen. Dies lag sicherlich auch an der gewohnten 6:0 Formation um den Mitteblock Rösl/Steiner, die den Oberpfälzerinnen zusätzlich Sicherheit gab. Die Winkelhaiderinnen wussten sich kaum zu helfen, da sie relativ schnell, wenn sie den neun Meter Raum betraten, von den Gastgeberinnen unter Druck gesetzt wurden. Im Angriffsspiel verstanden es die Herzogstädterinnen die Räume der offensiven TSV-Abwehr zu nutzen. Besonders Melli Kopp tankte sich immer wieder durch die sich ihr bietenden Lücken, hatte aber leider auch zwei-, dreimal Pech im Abschluss. Auch Maria Schlosser konnte entscheidende Akzente aus dem Rückraum setzen und so wuchs der Vorsprung auf 12:7. Leider verletzte sich nach etwa zwanzig Minuten Franzi Scheidler bei einem Tempogegenstoß so schwer an der Hüfte, dass sie nicht mehr eingesetzt werden konnte. Bis zur Pause ließen die HC-Mädels dem Gegner kaum eine Chance und überzeugten durch eine super Angriffs- und Abwehrleistung (16:10). In der zweiten Spielhälfte kam der TSV Winkelhaid besser ins Spiel und wirkte nun bemüht, die drohende Niederlage mit allen Kräften abzuwehren. Die Sulzbacherinnen dagegen waren von ihrer eigenen Leistung in Halbzeit eins wohl so überrascht, dass sie zunächst einige Minuten brauchten, um sich auf den stärker werdenden Gegner zu konzentrieren. Die Folge war eine doppelte Unterzahlsituation, da Lisa Steiner und Maria Schlosser in der 31. Spielminute auf die Bank verwiesen wurden. Glücklicherweise überstand der HC Sulzbach diese Belastungsprobe schadlos und konnte danach sogar auf 21:13 davonziehen. Doch das Gästeteam von TSV-Coach Thomas Hankel gab nicht auf, sondern zeigte vollen Einsatz. Drei Tore in Folge ließ den TSV auf 21:16 verkürzen und die Rate an technischen Fehlern seitens des HC Sulzbach wuchs allmählich an. Dennoch und aufgrund der schlechten Chancenverwertung der TSV-Spielerinnen in dieser Phase hielt die HC-Führung (24:16) und konnte sogar auf 26:19 ausgebaut werden. HC-Torfrau Doris Hänelt konnte mit einigen tollen Paraden ebenfalls ihren Beitrag leisten und hielt in dieser Partie sage und schreibe vier von sechs TSV-Strafwürfen! Aber nun folgte die schlechteste Phase der Herzogstädterinnen. Hatten die HC-Mädels Angst vor dem greifbaren Sieg? Anders sind diese letzten haarsträubenden Spielminuten wohl nicht zu erklären: Zehn Minuten lang agierten sie kopflos und wirkten wie ausgewechselt. Die technischen Fehler überhäuften sich und Winkelhaid verkürzte Tor um Tor (26:20, 26:22). Doch zum Glück war nach sechzig Minuten das Spiel zu Ende und auf der Anzeigentafel stand ein 26:24 Heimsieg für den HC Sulzbach. Es gilt nun die Weihnachtspause zu nutzen, um sich zu regenerieren und Kraft für die Rückrunde zu tanken, in der das Ziel Klassenerhalt realisiert werden soll!!! HC Sulzbach:

Tor: Doris Hänelt, Babsi Viechtl; Feld: Melli Kopp (8/2), Maria Schlosser (4), Lisa Steiner (3), Petra Fleißner (3), Tanja Pelikan (2), Vroni Herrmann (2), Karo Fuchs (1), Diane Rösl (1), Franzi Scheidler (1), Katharina Eichenmüller (1) und Kristina Steiner;