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Saison 2004/2005
Samstag, 12. Februar 200519:30 Uhr

TSV IndersdorfgegenHerren I

Heim

TSV Indersdorf

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

"Nichts ist unmöglich"

Herren in Indersdorf nicht ohne Chancen

„Nichts ist unmöglich!“ Mit diesem Slogan fahren die Sulzbacher Handballer am Samstag zum nächsten Auswärtsspiel in der Landesliga Mitte. Eigentlich ist beim Tabellenzweiten TSV Indersdorf kaum etwas zu holen, aber die Herzogstädter sind in dieser Saison besonders in fremden Hallen immer für eine Überraschung gut. Das Spiel findet um 19.30 Uhr in der Verbandsschule am Wittelsbacher Ring statt.

Spätestens nach dem denkwürdigen Hinspiel in Sulzbach, wissen die Jungs der Trainer Andörfer und Ströhl über die Stärke der Oberbayern Bescheid. Auch eine hohe Halbzeitführung reichte damals nicht aus und die Gäste entführten nach einer eindrucksvollen zweiten Halbzeit die Punkte mit 33:28 Toren nach Indersdorf. Besonders die Rückraumachse Vogl, Andlauer und Hedtstück war von den Herzogstädtern nicht zu halten. Nur die Dominanz des SC Regensburg in dieser Saison verhinderte danach, dass die Oberbayern nicht mehr um die Meisterschaft mitspielen. Als derzeitiger Tabellenzweiter will die Truppe des Trainerfuchses Arno Klug aber zumindest den noch spannenden Kampf um den Vizemeistertitel gewinnen. Ein Sieg gegen den Verfolger aus Sulzbach wäre hier schon die halbe Miete und so werden die Münchener Vorstädter hochmotiviert in das Spiel gehen.

Leider kann das Trainergespann aus Sulzbach wieder einmal nicht seinen Wunschkader aufbieten. Torjäger Thomas Hartmann liegt mit Grippe im Bett und auch der Einsatz von Marco Martinez liegt noch in der Luft. Zumindest eine Überraschung können die Gäste den Oberbayern bieten. Da die im Hinspiel verletzten Rohrbach und Waitz dabei sein werden, erwartet die Indersdorfer diesmal ein wesentlich stärker besetzter Rückraum als im Hinspiel. Der Schlüssel zum einem Erfolg liegt aber in der Abwehr. Nur wenn der angesprochene Paraderückraum des Gastgebers gestoppt werden kann ist ein Sieg am Samstag möglich. Da kommt die Topform der Torhüter Güthe und Vojtech gerade recht.

Wenn die Herzogstädter den nötigen Ehrgeiz in das Spiel legen können, ist ein Punktgewinn durchaus möglich, denn die Indersdorfer sind nicht ohne Schwächen und können besonders mit schnellen Spiel in Verlegenheit gebracht werden.

TV Sulzbach: Vojtech, Güthe (Tor); Munker, Brandt, Stauber, Martinez, Kellner, Soukop, Waitz, Gömmel, Rohrbach, Andörfer M.

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Herren in Indersdorf kalt erwischt

Keine Chance beim 34:23-Erfolg der Oberbayern

Nicht den Hauch einer Chance hatten die Sulzbacher Handballer bei ihrem Auftritt in Indersdorf. Die Oberbayern präsentierten sich in Topform und schickten die Oberpfälzer mit einer deftigen 34:23-Packung nach Hause. Trainer Günter Ströhl sprach danach von einem Klassenunterschied, wobei die Verletztenliste das schwache Abschneiden der Herzogstädter etwas relativiert.

Dem Regen und Sturm bei der Anreise folgte ein Tornado der Gastgeber auf dem Feld. Schon nach 8 Minuten war das Spiel entschieden. Hier führten die Indersdorfer bereits mit 10:1 durch einen Wirbelwind aus erster und zweiter Welle, die den Gast eiskalt erwischte. Danach ließen es die Gastgeber erst einmal gut sein und erlaubten den Sulzbachern sich neu zu organisieren. Eine Abwehrumstellung auf eine defensivere 6:0-Formation brachte etwas mehr Sicherheit, da Jürgen Brandt und Christian Rohrbach jetzt einen guten Mittelblock spielten. Nun kamen auch die Herzogstädter zu Torerfolgen und so wurde der Vorsprung bis zum 19:11-Halbzeitstand nicht noch größer.

Dass auch die zweite Hälfte des Spiels einigermaßen ausgeglichen verlief, lag zum einen daran, dass die Indersdorfer im Gefühl des sicheren Sieges einen Gang zurückschalteten und zum anderen an der feinen Leistung von Torhüter Zdenek Vojtech, der sich vehement dem drohenden Debakel entgegenwarf. Leider blieb das Pech den Gästen auch im weiteren Verlauf des Spieles treu. So brachen bei Jürgen Brandt und Michael Andörfer wieder alte Verletzungen auf und da auch der grippegeschwächte Christian Rohrbach nun am Ende seiner Kräfte war, konnten die verbliebenen Akteure nur durch eine jetzt tolle Einstellung das Ergebnis im Rahmen halten. Während die Indersdorfer mit spielerischer Leichtigkeit zu Toren kamen, mussten sich die Sulzbacher jeden Punkt mit Einzelaktionen erkämpfen. So blieb der sichere Vorsprung der Gastgeber bis zum Ende nahezu konstant und die Herzogstädter waren mit dem 34:23-Endstand gut bedient.

Jetzt heißt es erst einmal Luft holen, damit dieses Negativerlebnis nicht zu lange in den Köpfen der Spieler haften bleibt. Die kommende Aufgabe im Heimspiel gegen den Tabellenletzten Waldkraiburg kommt da gerade recht, um sich neues Selbstvertrauen für die restliche Saison zu holen.

Tore Sulzbach: Rohrbach 7(3), Gömmel 4(2), Soukop 3, Waitz 3, Munker 2, Brandt 2, Andörfer M. 1, Kellner 1

Bericht: cwh