Vor dem Spiel
"Nichts ist unmöglich"
Herren in Indersdorf nicht ohne Chancen
„Nichts ist unmöglich!“ Mit diesem Slogan fahren die Sulzbacher Handballer am Samstag zum nächsten Auswärtsspiel in der Landesliga Mitte. Eigentlich ist beim Tabellenzweiten TSV Indersdorf kaum etwas zu holen, aber die Herzogstädter sind in dieser Saison besonders in fremden Hallen immer für eine Überraschung gut. Das Spiel findet um 19.30 Uhr in der Verbandsschule am Wittelsbacher Ring statt.
Spätestens nach dem denkwürdigen Hinspiel in Sulzbach, wissen die Jungs der Trainer Andörfer und Ströhl über die Stärke der Oberbayern Bescheid. Auch eine hohe Halbzeitführung reichte damals nicht aus und die Gäste entführten nach einer eindrucksvollen zweiten Halbzeit die Punkte mit 33:28 Toren nach Indersdorf. Besonders die Rückraumachse Vogl, Andlauer und Hedtstück war von den Herzogstädtern nicht zu halten. Nur die Dominanz des SC Regensburg in dieser Saison verhinderte danach, dass die Oberbayern nicht mehr um die Meisterschaft mitspielen. Als derzeitiger Tabellenzweiter will die Truppe des Trainerfuchses Arno Klug aber zumindest den noch spannenden Kampf um den Vizemeistertitel gewinnen. Ein Sieg gegen den Verfolger aus Sulzbach wäre hier schon die halbe Miete und so werden die Münchener Vorstädter hochmotiviert in das Spiel gehen.
Leider kann das Trainergespann aus Sulzbach wieder einmal nicht seinen Wunschkader aufbieten. Torjäger Thomas Hartmann liegt mit Grippe im Bett und auch der Einsatz von Marco Martinez liegt noch in der Luft. Zumindest eine Überraschung können die Gäste den Oberbayern bieten. Da die im Hinspiel verletzten Rohrbach und Waitz dabei sein werden, erwartet die Indersdorfer diesmal ein wesentlich stärker besetzter Rückraum als im Hinspiel. Der Schlüssel zum einem Erfolg liegt aber in der Abwehr. Nur wenn der angesprochene Paraderückraum des Gastgebers gestoppt werden kann ist ein Sieg am Samstag möglich. Da kommt die Topform der Torhüter Güthe und Vojtech gerade recht.
Wenn die Herzogstädter den nötigen Ehrgeiz in das Spiel legen können, ist ein Punktgewinn durchaus möglich, denn die Indersdorfer sind nicht ohne Schwächen und können besonders mit schnellen Spiel in Verlegenheit gebracht werden.
TV Sulzbach: Vojtech, Güthe (Tor); Munker, Brandt, Stauber, Martinez, Kellner, Soukop, Waitz, Gömmel, Rohrbach, Andörfer M.
Bericht: cwh
