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Heim
SG Allach/Milbertshofen
– : –
Noch kein Ergebnis
Gast
MJA
Spielort
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Nach dem Spiel
SG Allach / Milbertshofen - SG Auerbach / Sulzbach 38 : 31 (18 : 15)
In einem auf hohen Niveau stehenden ersten Saisonspiel musste die Spielgemeinschaft aus Auerbach und Sulzbach beim Favoriten Allach / Milbertshofen die erwartete Niederlage einstecken. Mit 31 : 38 Toren fiel sie nach dem Spielverlauf allerdings zu hoch aus, bei etwas mehr Biss und Konzentration in der entscheidenden Phase wäre sogar eine Überraschung möglich gewesen.
Von Beginn an machten die Gastgeber klar, mit welchen Mitteln sie den Neulingen in der A-Jugend den Schneid abkaufen wollten: Tempo, voller Körpereinsatz und mitunter übertriebene Härte. Ein Spielstand von 4 : 4 (!) nach knapp 5 Minuten verdeutlicht das hohe Tempo der Anfangsphase und zeigt auch, dass der bayerische B-Jugend-Meister anfangs gut dagegenhielt. Dann allerdings setzte sich die körperliche und athletische Überlegenheit der Münchner durch und sie zogen mit vier Toren zum 12 : 8 davon. Beeindruckend war dann, wie sich die Oberpfälzer mit spielerischen Mitteln bis zum 16 : 15 heranarbeiteten. Leider ermöglichte man den Landeshauptstädtern dann in der Schlussminute der ersten Halbzeit durch zwei Fehler die Pausenführung mit drei Toren.
Bis Mitte der zweiten Hälfte blieb dieser Torabstand unverändert. Die Entscheidung zugunsten der Münchner fiel ausgerechnet dann, als diese mit 4 zu 6 in Unterzahl waren. Statt den Abstand zu verkürzen, musste man drei Gegentore nach Gegenstoß oder Zweikampfsituationen hinnehmen und diesen Rückschlag konnte Auerbach / Sulzbach nicht mehr wettmachen. Gerade in dieser Phase zeigte sich deutlich, dass die Mannschaft noch zu brav und wenig clever agiert. Insbesondere in der Abwehr zeigte man zu viel Respekt vor dem Gegner und ließ deren - nicht nur im übertragenen Sinn - überragenden Rückraumakteuren zu viel Spielraum. So hatten es die beiden Torhüter von Borstel und Spangenberg natürlich schwer, gegen die immer wieder frei werfenden Angreifer zu bestehen. Als viel versprechend ist hingegen die Angriffsleistung – in Gleichzahl – einzustufen. Man gab der 6:0-Deckung der Gastgeber einige Probleme auf, was nicht zuletzt 11(!) Zeitstrafen und eine Disqualifikation belegen.
Fazit: Die Niederlage ist bestimmt nicht als Beinbruch zu werten. Die Mannschaft wird daraus lernen. Sie hat gesehen, dass sie in vielen Punkten bereits mithalten kann, sie aber auch gegen mit derartiger Aggressivität und Körpereinsatz spielende Gegner besser dagegen halten muss.
Aufstellung: Spangenberg, von Borstel, Weiss, Schnabl, Herold (3), Hofmann (10/5), Deinzer (2), Kellner (1), Englhard (2), Waitz (9), Schnödt (2), Rösl (2)