Vor dem Spiel
Wichtige Partie für die Herzogstädter
Verfolger aus Erlangen-Bruck in der Kröte
Der 7. Tabellenplatz ist der Rang, der auch im ungünstigsten Fall nichts mit dem direkten Abstieg oder Relegationsspielen zu tun hat. Den hält zur Zeit der HC Sulzbach, dank einer tollen Serie in den letzten Wochen. Doch dahinter lauern fünf Teams mit zwei oder vier Punkten Rückstand, die alle noch längst nicht aufgegeben haben. Direkt hinter den Herzogstädtern ist die Reserve des TV Erlangen-Bruck II platziert und die ist am Samstag zu Gast bei den Oberpfälzern. Spielbeginn ist um 18.00 Uhr in der Krötenseehalle.
Damit ist wohl jedem klar, wie wichtig diese Partie für beide Vereine ist. Ein Heimsieg gegen die Erlanger und der HCS hätte etwas Luft nach unten. Gleichwohl können sich die Brucker eigentlich keinen Ausrutscher erlauben, um den Kontakt zu den Sulzbachern nicht zu verlieren. Auch wenn die Gäste das Hinspiel mit 28:25 gewinnen konnten, müssen die Jungs von Coach Christian Rohrbach diesmal wohl die leichte Favoritenrolle erstmals in dieser Saison annehmen, besonders nach dem Coup letzte Woche in Lauf, wo die Herzogstädter sensationell beide Punkte holten.
Damit gilt es umzugehen, doch die meisten Akteure der Gastgeber sollten genügend Erfahrung haben, und wissen, dass vergangene Ergebnisse nur Schall und Rauch sind und ein Spiel immer mit dem Herzen auf dem Spielfeld entschieden wird. „Erlangen-Bruck ist schwer auszurechnen, da sie zwar keinen Superstar in der Mannschaft haben, aber eine ganze Reihe von ausgebildeten Akteuren besitzen, die alle torgefährlich sind. Da müssen wir hellwach sein, sonst gibt es ein böses Erwachen,“ so der Coach im Vorfeld der richtungsweisenden Partie.
Schön wäre es, wenn sich diesmal wieder etwas mehr Fans in die Halle aufmachen würden. Die Mannschaft hat in den vergangenen Spielen vorgelegt, jetzt liegt es auch an den Zuschauern, ob das große Saisonziel erreicht werden kann. Stichwort „Rote Wand“.
HC Sulzbach: Martin, Teichert (Tor); Lesak, Rohrbach Jonas, Rohrbach Fabian, Stancic, Mikovic, Haubold, Sehnke, Weiß, Friese, Smolik, Ströhl, Wedel
Bericht: cwh
