Vor dem Spiel
Letzter Halt in Partenstein?
Bei den Unterfranken kann die Meisterschaft perfekt gemacht werden
Mit atemberaubendem Tempo düst der HC Sulzbach durch die Saison der Landesliga Nord auf dem Weg zur Meisterschaft. Nach dem überzeugenden 39:23-Kantersieg am letzten Samstag gegen den TV Erlangen-Bruck warten am Samstag um 19.30 Uhr die Handballer des TSV Partenstein auf den „Intercity“ aus der Herzogstadt und dieser Halt könnte schon die Endstation für die Rohrbach-Truppe werden. Bei fünf Punkten Vorsprung und nur noch drei ausstehenden Spielen würde ein Erfolg bei den Unterfranken die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Bayernliga perfekt machen.
Die Herzogstädter werden mit zwei Bussen nach Partenstein reisen, denn die treuen Fans wollen sich diese historische Chance nicht entgehen lassen. Diese Info gilt auch als Wink mit dem Zaunpfahl für das tolle Cateringteam der Gastgeber.
Ansonsten können es die Jungs aus Partenstein gelassen angehen. Als Tabellenvierter hat man keine Chance mehr, den Relegationsplatz zu erreichen und spielt somit den Rest der Saison nur noch um die sprichwörtliche Ehre. Natürlich werden die Franken trotzdem alles geben, denn schon im Sinne des Fairplay dürfen die Partensteiner keine Geschenke verteilen. Ob die Partie allerdings so ein Krimi wird, wie das Hinspiel in Sulzbach ist noch offen. Damals siegte der HC in einer denkwürdigen Handballschlacht knapp mit 24:23 gegen den damals noch verlustpunktfreien Tabellenführer aus Unterfranken. Doch damals spielte noch der ungarische Torjäger Josef Szentgyörgyi bei den Partensteinern, der kurz danach das Team in Richtung des Ligakonkurrenten aus Waldbüttelbrunn verließ. Diesen Ausnahmespieler konnte die Mannschaft von Trainer Manfred Wirth natürlich nicht adäquat ersetzen und so rutschte das Team in der Rückrunde so langsam aus den Aufstiegsrängen.
Trotzdem müssen sich die Jungs von Trainer Christian Rohrbach warm anziehen, denn die Gastgeber gehören vor allem in eigener Halle immer noch zu den Spitzenteams der Liga. Der Coach wird wohl seinen kompletten Kader mitnehmen, auch wenn einige Akteure noch angeschlagen sind. Aber in diesem denkwürdigen Spiel wollen natürlich alle Spieler dabei sein, auch wenn es weh tut. Noch einmal so konzentriert zu Werke gehen, wie am letzten Samstag und ein Traum könnte wahr werden. Die Sulzbacher Fans werden die Partie sicher zu einem Heimspiel machen und in denen ist die Mannschaft in dieser Saison ja bekanntlich noch ungeschlagen.
HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Hartmann, Andörfer, Waitz, Smolik, Englhard, Moritz, Forster, Ströhl, Schmidt, Wertmiller, Burkhardt, Krizek, Braun
Bericht: cwh
