Vor dem Spiel
Vorbericht
Am drittletzten Spieltag steht für die SG Auerbach-Sulzbach eine wichtige und gleichzeitig unangenehme Auswärtsbegegnung auf dem Plan. Am Samstag um 17.00 hat man beim Tabellenfünften TSV Niederraunau in Krumbach anzutreten. Dabei stehen die Gäste weiter unter Siegesdruck, in der entscheidenden Phase will man sich keine Blöße mehr geben.
Wie die SG ist auch Niederraunau seit Gründung der eingleisigen Bayernliga vor drei Jahren in der höchsten bayerischen Spielklasse vertreten. Dabei schlossen die Schwaben bisher immer mit Mittelfeldplatzierungen ab und auch in diesem Jahr blieb ihnen der Sprung ganz nach vorne versagt. Dabei begannen sie die Saison mit vier Siegen in Folge furios. Der Einbruch kam nach einer unglücklichen 26 : 27 Niederlage in Friedberg, in den folgenden zehn Spielen konnte man nur noch 5 Punkte für sich verbuchen. Dabei hatte die eigentlich gut und ausgeglichen besetzte Mannschaft auch mit einer Vielzahl von Erkrankungen und Verletzungen Pech. Hauptmanko des TSV ist seine Auswärtsschwäche. Zu Hause hingegen spielt man deutlich besser, hier gab man in dieser Saison bisher nur zwei Spiele ab. Zuletzt hatte der TSV Friedberg in Niederraunau schwer zu kämpfen, um in einer ruppigen Partie mit drei roten Karten gegen die Gastgeber zwei Punkte zu entführen.
Der Tabellenführer ist also gewarnt. Man wird sich auf einen harten Kampf einstellen müssen, für einen Sieg so im Vorbeigehen ist dieser Gegner zu stark. Gleichzeitig geht die SG aber auch mit viel Selbstvertrauen in die Partie. In den bisherigen sechs Pflichtspielen gegeneinander gingen sechsmal beide Punkte in die Oberpfalz, auch im Hinspiel behielt man mit 36 : 25 Toren die Oberhand. Dabei bot die Mannschaft eines ihrer besten Spiele in dieser Saison und eine Leistung auf diesem Niveau wird auch am Samstag nötig sein, um sicher einen Sieg einzufahren. Personell ist alles im grünen Bereich: Für die Spieler mit Doppeleinsätzen ist es das erste Spiel an diesem Wochenende und auch Maxi Hofmann ist nach seiner Schlüsselbeinprellung wieder einsetzbar. Somit steht den Trainer Renner und Schnödt wieder der komplette Spielerkader zur Verfügung.
Aufstellung: von Borstel, Weih, Englhard, Kellner, Schmidt, Waitz, Deinzer, Herold, Hofmann, Schnabl, Schnödt, Tannenberger, Weiss
