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Saison 2012/2013
Samstag, 13. Oktober 201217:30 Uhr

HCD GröbenzellgegenDamen I

Heim

HCD Gröbenzell

30 : 21

Endergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HC Sulzbach beim Titelanwärter Nummer 1

HC-Mädels wollen weiter an der Verbesserung ihres Spiels arbeiten

Sulzbach (lis). Am Samstag erwartet die Damen des HC Sulzbach eine schier unlösbare Aufgabe. Sie sind zu Gast beim HCD Gröbenzell, der er sich fest vorgenommen hat, die Meisterschaft in dieser Saison zu holen. Die Trauben hängen also sehr hoch für die junge HC-Truppe, die mit 0:6 Punkten bereits im Tabellenkeller weit hinter dem HCD Gröbenzell rangiert. Auf dem Papier also ein klarer Fall. Deshalb gilt es, weiter an der Verbesserung des eigenen Spiels zu arbeiten. „Alle erwarten, dass der HC Sulzbach eine riesige Packung bekommt. Wir können also befreit aufspielen und vielleicht gelingt es der einen oder anderen Spielerin gerade gegen so eine Spitzenmannschaft aus ihrem Leistungstief wieder herauszukommen, “ so der Tenor der HC Mannschaftsverantwortlichen.

HC Sulzbach:

Tor: Nina Aures, Annika Bernhardt; Feld: Sandra Christlein, Andrea Himmerer, Lisa Steiner, Kristina Steiner, Conny Macarei, Katharina Eichenmüller, Steffi Häckl, Franzi Luber, Anki Luber, Ines George, Marina Wiens;

Nach dem Spiel

Ersatzgeschwächte Sulzbacherinnen zeigen zwei Gesichter

Starke Aufholjagd nach dem Seitenwechsel - Moral bewiesen

Sulzbach (lis). Wie erwartet, kehrten die Sulzbacher Handballerinnen mit einer Niederlage aus Gröbenzell zurück. Der HCD Gröbenzell dominierte besonders in den ersten zwanzig Minuten die Partie und siegte am Ende deutlich mit 30:21 (16:7) gegen ersatzgeschwächte Herzogstädterinnen. Ohne Marina Wiens, Kristina und Lisa Steiner, die allesamt erkältet mehr oder weniger das Bett hüten mussten, und auch ohne Verstärkung aus der B-Jugend, die an diesem Wochenende mit dem ESV Regensburg die Klingen kreuzte, machte sich das Team von Klaus Eckl und Martin Müller auf zum Titelanwärter Gröbenzell. Die Gastgeberinnen starteten mit einer sehr offensiven 3:2:1-Deckungsvariante gegen die jungen Oberpfälzerinnen. Diese hatten damit enorme Probleme und so kam Gröbenzell zu einfachen Gegenstoßtoren. Die Mannschaft von Hendrik Pleines und Harald Fischer ging schnell mit 4:1 in Führung und zog nach zwanzig Minuten sogar auf 14:3 davon. Doch die letzten zehn Spielminuten erwachte dann der Kampfgeist der Sulzbacherinnen. Schließlich wollte man nicht nur Kanonenfutter für Gröbenzell sein! So konnte man vor der Halbzeit zumindest den Lauf der Gastgeberinnen stoppen und auf 16:7 verkürzen. Diesen Auftrieb nahm der HC Sulzbach dann auch mit in die Kabine zur Halbzeitbesprechung. Die beiden Trainer forderten eine aggressivere Abwehr und appellierten auch an die Moral der Mannschaft: „Wir machen zu viele technische Fehler! Die müssen unbedingt weniger werden!“ Mit einer bemerkenswerten Einstellung begannen die HC-Mädels nun zu kämpfen. Eine bärenstarke Annika Bernhardt im Tor gab ihrer Hintermannschaft den nötigen Rückhalt und entschärfte mitunter zwei Strafwürfe. Ab der 38. Spielminute kamen die Gäste nun immer besser in Fahrt und eroberten in der Abwehr einige Bälle, die nun ebenfalls in Kontertore umgemünzt werden konnten. In dieser Phase gelang dem HCD Gröbenzell nur wenig und so schmolz der Vorsprung Tor um Tor (19:9; 19:14). So stand es sieben Minuten vor Spielende plötzlich nur noch 23:20. Zwei Pässe in die Hände des Gegners besiegelten dann aber die finale Niederlage. Aufgrund fehlender Wechselalternativen mussten die Sulzbacherinnen der intensiven und kräftezerrenden Aufholjagd Tribut zollen. Am Ende fiel die Niederlage dann leider wieder ein paar Tore zu hoch aus. „Wir leisten uns immer noch katastrophale Abspielfehler – das sind einfache Ballgewinne für den Gegner, die in der Bayernliga absolut tödlich sind. Dennoch hat die Mannschaft eine tolle Moral bewiesen und super gefightet. Nicht auszudenken was gewesen wäre, wenn wir nicht die vielen Pässe in die Hände des Gegner gespielt hätten,“ so HC-Trainer Klaus Eckl nach dem Spiel. Besonders erfreulich ist auch, dass der HC-Rückraum einen deutlichen Aufwärtstrend zeigte. Trainingsinhalte wurden phasenweise sehr gut umgesetzt. HC-Neuzugang Conny Macarei lieferte eine starke Leistung und ging schonungslos in die Abwehrlücken. Auch Linksaußen Andrea Himmerer ist seit drei Spielen in guter Form und erneut treffsicher. Beste HC-Werferin in dieser Begegnung war Sandra Christlein, die stets ein Garant für viele Tore ist.

HC Sulzbach: Tor: Annika Bernhardt, Nina Aures; Feld: Sandra Christlein (9/3), Andrea Himmerer (4), Franzi Luber (3), Katharina Eichenmüller (2), Conny Macarei (2), Ines George (1), Steffi Häckl, Anki Luber;