Vor dem Spiel
Finaler Showdown: Drei Spiele, drei Siege trennen die HC-Mädels vom Meisterstück
Spitzenreiter ESV Neuaubing zu Gast in der Herzogstadt - Anpfiff 18.30 Uhr
Sulzbach (lis). Sie können ihren Traum vom Aufstieg in die Bayernliga immer noch wahr werden lassen: in den ausstehenden drei Partien müssen die Sulzbacher Handballerinnen dazu sechs Punkte holen. Erster Gegner im finalen Showdown ist niemand anders als der Tabellenführer ESV Neuaubing. Dieser reist mit einem zwei Punkte Vorsprung in die Herzogstadt und strotzt nur so vor Selbstvertrauen. Anpfiff des Spitzenspiels des drittletzten Spieltages in der Landesliga Mitte ist um 18.30 Uhr in der Realschule am Erlheimerweg. Die Münchner Vorstädterinnen haben sich zu Saisonbeginn klar zum Ziel gesetzt, in die höchste bayerische Spielklasse aufzusteigen. Das Trainergespann Andreas Gschwendtner und Martin Kraus verfügt dabei über ein sehr ausgeglichenes Team, das mit Linkshänderin Katrin Klaffke eine Spielerin in den Reihen hat, die selbst brandgefährlich ist und auch ihre Nebenleute gut in Szene setzen kann. Auch Kreisspielerin Stefanie Kaiser, die eigentlich handballtechnisch etwas kürzer treten wollte, ist zurück im Team und will mit ihrer Mannschaft das ausgegebene Saisonziel erreichen. Der Tabellenführer strotzt bis dato nur so vor Selbstvertrauen, schließlich besiegte man zuletzt den SC Freising klar mit 34:27 und konnte dadurch die Serie auf fünf Siege in Folge ausbauen. Die letzte Niederlage setzte es für den ESV Neuaubing im Januar bei der Bayernligareserve des ESV Regensburg (31:26), die auch die Herzogstädterinnen am vergangenen Wochenende mit 28:25 nach Hause schickte. Die Sulzbacherinnen wollen zurück in die Erfolgsspur und sich auch die Tabellenführung zurückerobern. Im Hinspiel gelang der Mannschaft von HC-Trainer Jürgen Heubeck ein 22:22 Unentschieden, das heißt, dass dem HC Sulzbach ein Sieg gegen Neuaubing auch den besseren direkten Vergleich sichert. Nun hilft kein Meckern und Jammern mehr, nun müssen die HC-Mädels zeigen was sie können: Handball spielen. Und so einfach das klingt, man muss ihnen anmerken, dass Handball im Team Spaß macht! Eine für alle und alle für eine, so könnte das Motto der restlichen drei Endspiele lauten! Zusammen können sie es schaffen, den Traum vom Aufstieg in die Bayernliga wahr werden zu lassen. Neuaubings Positionsspiel ist auf einfache Wechsel angelegt, die Katrin Klaffke oder Ursula Zeitler in Szene bringen sollen. Aber auch Kreisspielerin Stefanie Kaiser ist immer brandgefährlich. Diese gilt es durch lautstarkes und kämpferisches Agieren in der Defensive zu neutralisieren. HC-Abwehrchefin Diane Rösl hofft dabei auf die Unterstützung ihrer Nebenleute. Kampf um jeden Millimeter Platz und ein variables Stellungsspiel sind gefragt, denn nur über eine bärenstarke Abwehrleistung ist Neuaubing zu knacken. Doch auch die Neuaubingerinnen lieben den schnellen Tempohandball. Egal ob über den direkten oder den erweiterten Gegenstoß, der ESV Neuaubing will einfache Tore werfen. Deshalb müssen die Herzogstädterinnen bei Ballverlust oder Torerfolg sofort so schnell es geht zurück in die Abwehr. Verzichten muss Coach Jürgen Heubeck leider auf Außenspielerin Vroni Herrmann (Urlaub), die aber ihrer Mannschaft mit Sicherheit aus der Ferne beide Daumen drückt. Dafür kehrt Kristina Steiner, die zuletzt krankheitsbedingt pausieren musste, zurück ins Team, wo sie besonders in der Defensive schmerzlich vermisst wurde. Die Zuschauer dürfen sich somit auf eine spannende und temporeiche Begegnung gefasst machen, mit einem am Ende hoffentlich glücklicherem Ausgang für die HC-Mädels.
HC Sulzbach:
Tor: Babsi Viechtl, Nina Aures; Feld: Andrea Himmerer, Lisa Eckl, Karo Fuchs, Lisa Steiner, Julia Hofmeister, Petra Fleißner, Melli Kopp, Anna Krauß, Christina Schatz, Sonja Behrendt, Diane Rösl und Kristina Steiner;
