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Saison 2008/2009
Samstag, 25. April 200916:30 Uhr

Herren IgegenTG Heidingsfeld

Heim

Herren I

:

Noch kein Ergebnis

Gast

TG Heidingsfeld

Spielort

Realschule

Halle finden

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Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Ein Sieg und alles ist geklärt

Schlusslicht Heidingsfeld soll die notwendigen Punkte liefern

Die erste Entscheidung der Saison ist also gefallen. Der SV 08 Auerbach ist verdienter Meister und erster Aufsteiger in die Bayernliga. Durch die überraschende 35:36-Niederlage des TSV Rothenburg bei der HG Kunstadt reichte den Oberpfälzern am letzten Wochenende der 32:25-Erfolg gegen den HCS vor 1000 begeisterten Zuschauern in der Sulzbacher Krötenseehalle zum Titel. Gratulation und viel Erfolg in der Bayernliga. Den zweiten Platz und damit die Relegationschance wird sich wohl der TSV Rothenburg sichern. Vor den letzten beiden Spieltagen haben die Mittelfranken drei Punkte Vorsprung auf Coburg – das dürfte reichen. Ähnlich die Situation am Tabellenende. Erlangen-Bruck und Heidingsfeld stehen bereits als Absteiger fest. Herzogenaurach hat nur noch eine wage Hoffnung den 11. und damit Relegationsplatz zu erreichen. Den besetzt zurzeit der ASV Cham, der mit 19 Zählern drei Punkte hinter einem Trio aus Sulzbach, Stadeln und Forchheim liegt, die je 22 Punkte auf dem Konto haben.

Ein Punkt sollte es also schon noch sein an diesem Wochenende und die Zeichen stehen nicht schlecht für die Herzogstädter. Gegner am Samstag um 16.30 Uhr in der Realschulhalle ist die TG Heidingsfeld und gegen den Tabellenletzten ist ein Sieg einfach nur Pflicht. Nachdem den Heidingsfeldern einige Punkte auf dem grünen Tisch abgenommen wurden, weil sie einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatten, stehen nur noch magere zwei Punkte auf der Habenseite des Aufsteigers aus der BOL Unterfranken. Das war natürlich zu wenig für die Landesliga und so bleibt diese Saison nur ein Intermezzo für die mit viel Hoffnung gestartete Franken-Truppe. Schon im Hinspiel fiel das Schlusslicht mehr durch Härte, als durch spielerische Klasse auf und hatten keine Chance beim 40:32-Erfolg der Herzogstädter. Inzwischen dürften sich die Jungs von Trainer Frank Munoz etwas beruhigt haben, denn für die Unterfranken geht es seit Wochen nur noch darum sich anständig aus der Liga zu verabschieden.

Etwas mehr Motivation verlangt Trainer Ingo Gömmel da schon von seiner Mannschaft. Zwar spielt man diesmal nicht vor einer so grandiosen Kulisse wie letzte Woche, doch nun gilt es die letzten Punkte einzufahren und sich mit einem Sieg von dem phantastischen Sulzbacher Fans, im letzten Heimspiel der Saison, würdig zu verabschieden. Der Coach kann wohl auf sein gesamtes Personal zurückgreifen und wird seine Truppe noch einmal heiß machen um keine unnötige Überraschung zu erleben. Unterschätzen darf man in dieser Liga selbst den Träger der roten Laterne nicht, dazu sind die Teams leistungsmäßig viel zu nah beisammen.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Hartmann, Baumgärtel, Braun, Andörfer, Munker, Artz, Moritz, Nachtman, Forster, Stauber, Ströhl, Waitz

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Klarer 39:14-Erfolg gegen Verlegenheitsteam aus Heidingsfeld

Wenig Spannung aber viele Tore

An diesem Wochenende sind fast alle Entscheidungen in der Landesliga Nord gefallen. Während der SV Auerbach ja schon als Meister und Aufsteiger feststand, sicherte sich der TSV Rothenburg mit einem 36:29-Erfolg gegen Forchheim, wie erwartet den 2. Platz, der zur Aufstiegs-Relegation berechtigt. Die drei sicheren Absteiger stehen auch schon fest. Neben der TG Heidingsfeld und dem TV Erlangen-Bruck hat es nun auch die TS Herzogenaurach erwischt. Der Chamer Sieg gegen Stadeln machte hier alles klar, denn die Bayerwälder liegen nun mit drei Punkten Vorsprung vor dem letzten Spieltag uneinholbar vor den Mittelfranken auf dem 11. Platz, der zur Abstiegsrelegation berechtigt. Den könnten die Chamer aber noch verlassen, wenn ihnen am letzten Spieltag ein Sieg in Selb gelingt und wenn eines der nur einen Punkt vor den Oberpfälzer liegenden Teams aus Forchheim oder Stadeln nicht gewinnt. Nichts mehr mit dem Abstieg zu tun hat der HC Sulzbach, der mit dem erwarteten 39:14-Heimsieg gegen das Schlusslicht aus Heidingsfeld alle Zweifel ausräumte.

Das letzte Heimspiel der Gömmel-Truppe war schon vor der Partie eine klare Angelegenheit, denn die Mannschaft aus Unterfranken musste stark ersatzgeschwächt antreten. Wie berichtet hatten die Gäste nach der Winterpause einen Spieler eingesetzt, der wissentlich noch nicht spielberechtigt war und wurden dafür vom Sportgericht hart bestraft. 10 Akteure der Heidingsfelder wurden gesperrt und so lag die Dramaturgie der Partie eher darin, ob die Franken überhaupt eine Mannschaft stellen können. Lobenswerterweise traten die Gäste dann mit einer Mischung aus Jugend- und Reservespielern an und so konnte das bessere Trainingsspiel beginnen. Vor der Partie wurden aber erst noch zwei verdiente Mitglieder der Mannschaft verabschiedet. Trainer Ingo Gömmel macht nach dieser Saison auf eigenem Wunsch eine Pause als Coach und will sich mehr um seine junge Familie kümmern. Wir wünschen dem tadellosen Sportsmann, der sich als Spieler und Trainer immer bedingungslos für den HC Sulzbach eingebracht hat, alles Gute für seine private und sportliche Zukunft. Verlassen wird uns auch Torjäger Sebastian Braun, den es aus privaten Gründen zum Aufsteiger aus Amberg zieht. Auch ihm wünschen wir viel sportlichen Erfolg in seiner neuen Aufgabe.

Die Chronologie des Spiels ist schnell erzählt. Trotz eines etwas holprigen Beginns dauerte es 13 Minuten, ehe den Gästen das erste Tor gelang (6:1). Dann gaben die Herzogstädter Gas und rannten die völlig überforderte Heidingsfelder Verlegenheitsmannschaft in Grund und Boden. 18:5 stand es zur Halbzeit und auch nach der Pause machten die Gastgeber weiter Druck um den Fans die fehlende Spannung durch viele schöne Tore zu ersetzen. Am fleißigsten waren dabei die beiden jungen Spieler Stefan Ströhl und Marek Nachtman, die den größten Torhunger hatten. Erst als das Team am Ende etwas zu viel zaubern wollte, schafften die Unterfranken noch etwas Ergebniskosmetik doch der 39:14-Endstand sagt alles über die ungleichen Vorraussetzungen aus.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Ströhl 7, Nachtman 7, Moritz 6(1), Waitz 4, Forster 4(1), Baumgärtel 3, Andörfer 2, Munker 2, Braun 2(1), Stauber 1, Artz 1, Brandt

Bericht: cwh