Vor dem Spiel
Ein Sieg und alles ist geklärt
Schlusslicht Heidingsfeld soll die notwendigen Punkte liefern
Die erste Entscheidung der Saison ist also gefallen. Der SV 08 Auerbach ist verdienter Meister und erster Aufsteiger in die Bayernliga. Durch die überraschende 35:36-Niederlage des TSV Rothenburg bei der HG Kunstadt reichte den Oberpfälzern am letzten Wochenende der 32:25-Erfolg gegen den HCS vor 1000 begeisterten Zuschauern in der Sulzbacher Krötenseehalle zum Titel. Gratulation und viel Erfolg in der Bayernliga. Den zweiten Platz und damit die Relegationschance wird sich wohl der TSV Rothenburg sichern. Vor den letzten beiden Spieltagen haben die Mittelfranken drei Punkte Vorsprung auf Coburg – das dürfte reichen. Ähnlich die Situation am Tabellenende. Erlangen-Bruck und Heidingsfeld stehen bereits als Absteiger fest. Herzogenaurach hat nur noch eine wage Hoffnung den 11. und damit Relegationsplatz zu erreichen. Den besetzt zurzeit der ASV Cham, der mit 19 Zählern drei Punkte hinter einem Trio aus Sulzbach, Stadeln und Forchheim liegt, die je 22 Punkte auf dem Konto haben.
Ein Punkt sollte es also schon noch sein an diesem Wochenende und die Zeichen stehen nicht schlecht für die Herzogstädter. Gegner am Samstag um 16.30 Uhr in der Realschulhalle ist die TG Heidingsfeld und gegen den Tabellenletzten ist ein Sieg einfach nur Pflicht. Nachdem den Heidingsfeldern einige Punkte auf dem grünen Tisch abgenommen wurden, weil sie einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatten, stehen nur noch magere zwei Punkte auf der Habenseite des Aufsteigers aus der BOL Unterfranken. Das war natürlich zu wenig für die Landesliga und so bleibt diese Saison nur ein Intermezzo für die mit viel Hoffnung gestartete Franken-Truppe. Schon im Hinspiel fiel das Schlusslicht mehr durch Härte, als durch spielerische Klasse auf und hatten keine Chance beim 40:32-Erfolg der Herzogstädter. Inzwischen dürften sich die Jungs von Trainer Frank Munoz etwas beruhigt haben, denn für die Unterfranken geht es seit Wochen nur noch darum sich anständig aus der Liga zu verabschieden.
Etwas mehr Motivation verlangt Trainer Ingo Gömmel da schon von seiner Mannschaft. Zwar spielt man diesmal nicht vor einer so grandiosen Kulisse wie letzte Woche, doch nun gilt es die letzten Punkte einzufahren und sich mit einem Sieg von dem phantastischen Sulzbacher Fans, im letzten Heimspiel der Saison, würdig zu verabschieden. Der Coach kann wohl auf sein gesamtes Personal zurückgreifen und wird seine Truppe noch einmal heiß machen um keine unnötige Überraschung zu erleben. Unterschätzen darf man in dieser Liga selbst den Träger der roten Laterne nicht, dazu sind die Teams leistungsmäßig viel zu nah beisammen.
HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Hartmann, Baumgärtel, Braun, Andörfer, Munker, Artz, Moritz, Nachtman, Forster, Stauber, Ströhl, Waitz
Bericht: cwh
