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Saison 2007/2008
Samstag, 15. März 200816:30 Uhr

Herren IgegenTSV Indersdorf

Heim

Herren I

:

Noch kein Ergebnis

Gast

TSV Indersdorf

Spielort

Realschule

Halle finden

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Super-Gau verhindern

Sulzbacher Handballer wollen gegen Indersdorf auf die Erfolgsspur zurück

Zum vorletzten Heimspiel der Saison empfängt der HC Sulzbach am Samstag um 16.30 Uhr den TSV Indersdorf in der Realschulhalle. Auch wenn die beiden „Endspiele“ um den Aufstieg gegen Freising und Roding nicht genutzt werden konnten, die Saison ist noch nicht zu Ende und solange es rechnerisch möglich ist die Rodinger einzuholen, muss weiter gekämpft werden. Vorstand Christian Weiß fordert deshalb einen Sieg gegen den Tabellenneunten aus Oberbayern, denn „das schlimmste was passieren könnte, wäre wenn sich Roding einen Ausrutscher erlaubt und wir nutzen diese allerletzte Chance nicht“, so der Handballchef.

Außerdem haben die Herzogstädter sowieso noch eine Rechnung mit den Indersdorfern offen. Die 27:30-Hinspielniederlage beim damaligen Schlusslicht der Tabelle war ebenso schmerzlich wie unnötig. Für die Indersdorfer war dieses Spiel der Auftakt einer Aufholjagd. Nach völlig verkorkstem Saisonstart mit dem Sturz auf den letzten Platz ging es seitdem stetig aufwärts mit der Kofler-Truppe. Wie stark sie sich zurzeit präsentieren, zeigt das Ergebnis von letzter Woche, als man nur knapp mit 25:27 gegen den Tabellenführer SC Freising verlor. Der sichere 6. Platz der Tabelle ist zwar immer noch in weiter Ferne, doch zum Relegationsplatz fehlen nur noch zwei Punkte. Also haben beide Teams nichts zu verschenken und so dürfen sich die Fans auf einen heißen Tanz freuen.

Für den Trainer und die Verantwortlichen des HC galt es diese Woche erst einmal die Truppe nach den letzten Enttäuschungen wieder aufzurichten. Jammern auf hohem Niveau nennt man das wohl, was im Moment in der Herzogstadt abläuft. Wäre man vor der Saison glücklich über den hervorragenden dritten Tabellenplatz gewesen, jammert man jetzt über die letzten Pleiten, obwohl das Saisonziel, dank einer Klasse-Saison längst erreicht ist. Diese sollte aber auch so zu ende gebracht werden und deshalb sind die Spieler gefordert, gegen die starken Indersdorfer alles zu geben. Der bereist beschrieben „Supergau“ lässt grüßen. Da eine Steigerung gegenüber der letzten Woche für keinen Akteur ein Problem darstellen dürfte, müsste ein Erfolg im Bereich des Möglichen sein.

An der Unterstützung der Fans wird es sicher nicht liegen, denn die haben der Mannschaft sicher schon verziehen. Zu schön war diese Saison bisher und deshalb wird man auch jetzt wieder die Kurve kriegen.

HC Sulzbach: Vojtech, Güthe im Tor; Munker, Baumgärtel, Braun, Englhard, Stauber, Hartmann, Waitz, Forster, Nachtman, Brandt, Ott

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Schwarze Serie hält weiter an

Auch gegen den TSV Indersdorf gibt es eine 27:28-Niederlage

Die schwarze Serie der Sulzbacher Handballer konnte auch am Samstag beim Heimspiel gegen den TSV Indersdorf nicht beendet werden. In einem zumindest spannenden Spiel verlor man gegen den Angstgegner aus Oberbayern mit 27:28. Damit ist der Traum vom Aufstieg für dieses Jahr erst einmal ad acta gelegt und die Planung für die zweiteilige Landesliga kann beginnen.

Unter der Woche hatte man sich zwar noch einmal eingeschworen, um die letzte Chance zu wahren, doch irgendwie blieb es beim Wollen. Nur eine Handvoll Akteure hatte den nötigen Biss, der das Team noch vor einigen Wochen ausgezeichnet hatte.

Dabei erwischte man gegen die Indersdorfer, die ihrerseits jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt brauchten, den besseren Start. 4:1 stand es nach wenigen Minuten, die der wiedererstarte Michael Waitz dominierte. Doch dann wachten die Gäste auf und schnell war der Vorsprung dahin (6:6). Jetzt wurde die Partie zu dem zwar spannenden, aber doch sehr verkrampften Fight, den die Experten erwartet hatten. Es war der Wurm drin im Spiel der Gastgeber. Die Abwehr war gegen die wurfstarken Rückraumschützen Gärtner und Carow oft nur zweiter Sieger und auch der groß gewachsene Kreisläufer Niemeyer genoss viel zu viel Freiraum. Doch zumindest das Angriffsspiel der Herzogstädter lief noch einigermaßen rund. Thilo Munker vertrat den fehlenden Kreisläufer Christoph Baumgärtel hervorragend und auch Michael Waitz und Thommy Hartmann kamen mit ihren Würfen zum Erfolg. Bis kurz vor der Pause stand das Spiel meist remis (13:13) ehe ein kleiner Zwischenspurt der Gastgeber den hoffnungsvollen 15:13-Halbzeitstand sicherte.

Doch nach der Pause hatten sich die Gäste so langsam darauf eingestellt, wo die Stärken der Sulzbacher lagen. Michael Waitz wurde jetzt genauer markiert und konnte von seinen Mitspielern kaum entlastet werden. So blieben die Oberbayern dran, obwohl sich den Gastgebern, die meist ein bis zwei Tore führten des Öfteren die Möglichkeit bot den Vorsprung aus zu bauen. Doch das Nervenkostüm der Herzogstädter war an diesem Tag einfach zu schwach und es fehlte auch der nötige Kampfgeist um den sicher nicht übermächtigen Gast aus Indersdorf abzuschütteln. Der Knackpunkt der Partie kam dann in der 48. Minute, als der Torjäger der Gastgeber, Michael Waitz wegen eines vergleichsweise harmlosen Fouls die rote Karte sah. Nun fehlte die letzte Integrationsfigur im Spiel der Sulzbacher und die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste übernahmen die Führung (25:26). Zwar konnten Sebastian Braun und Thomas Stauber noch zweimal den Ausgleich erzielen, doch das letzte Tor erzielten die Indersdorfer wenige Sekunden vor Schluss.

Der 28:27-Erfolg der Gäste geht in Ordnung, wäre aber mit mehr Engagement sicher zu vermeiden gewesen.

HC Sulzbach: Güthe, Vojtech (Tor); Waitz 7(1), Hartmann 7(1), Munker 4, Andörfer 4, Braun 3(1), Stauber 2, Forster, Nachtman, Englhard,

Bericht: cwh