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Saison 2010/2011
Samstag, 09. Oktober 201019:30 Uhr

HaSpo BayreuthgegenDamen I

Heim

HaSpo Bayreuth

:

Noch kein Ergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

HaSpo Bayreuth empfängt HC Sulzbach

HC-Mädels wollen zurück auf die Erfolgsspur

Sulzbach (lis). Vierter Spieltag in der Handballbayernliga: Die Sulzbacher Handballerinnen gastieren am Samstag um 19.30 Uhr beim letztjährigen Drittplatzierten, der HaSpo Bayreuth, im Schulzentrum Ost (Äußere Badstraße 26, Bayreuth). Die Gastgeberinnen, die auch in dieser Spielzeit wieder von Michael Fuchs trainiert werden, starteten erwartungsgemäß erfolgreich in die neue Runde. Zwei Spiele, zwei Siege lautet die stolze Bilanz der spielstarken Mannschaft. Zuletzt gewannen die Bayreutherinnen auswärts mit 24:22 in Gröbenzell. Trotz schwacher Anfangsphase holten sie sich am Ende verdient die Punkte und wollen gegen Sulzbach weiter nachlegen. Prunkstück der HaSpo ist eine solide Abwehr um Torfrau Anja Biohlawek, die ihrem Team den nötigen Rückhalt gibt. Die HaSpo-Handballerinnen können außerdem blitzschnell auf Angriff umschalten und stürmen über erste und zweite Welle aufs gegnerische Tor. Hier müssen die Sulzbacherinnen den Hebel ansetzen und dies weitgehend verhindern. Schnelles Rückzugsverhalten und frühzeitiges Unterbrechen des Positionsspiel steht auf der To-Do-Liste. Es gilt die Verunsicherung der letzten Wochen abzulegen und in der Kabine zu lassen. Nur wenn von Anfang an, jede Spielerin alles gibt, ist ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Andrea Himmerer, Franzi Scheidler, Petra Fleißner, Maria Schlosser, Lisa Steiner, Melli Kopp, Tanja Pelikan, Vroni Herrmann, Karo Fuchs, Kristina Steiner, Diane Rösl;

Nach dem Spiel

HC-Mädels verlieren drittes Spiel in Folge

Ungewohntes Haftmittel lässt HC Sulzbach verzweifeln

Sulzbach (lis). Voller Zuversicht reisten die Sulzbacher Handballerinnen am letzten Samstag nach Bayreuth. Doch wieder einmal kehrten sie mit leeren Händen zurück. Die Partie gegen die Gastgeber HaSpo Bayreuth verloren sie mit 23:18 (11:9). Allerdings lag es diesmal nicht an der Abwehrleistung. Die Oberpfälzerinnen agierten vorbildlich und machten es den Hausherrinnen sehr schwer zum Abschluss zu kommen. Diese mussten zusätzlich auf einige Akteurinnen verzichten, doch auch der Rest der HaSpo-Handballerinnen spürte eine deutliche Gegenwehr des HC Sulzbach. HaSpo ging zwar mit 3:1 in Führung, konnte aber nicht entscheiden davonziehen, so dass die Gäste auf 4:3 verkürzen konnten. Doch mit jeder Spielminute, die verstrich, häuften sich die technischen Fehler der Oberpfälzerinnen. Grund dafür war das ungewohnte Haftmittel, das seit dieser Spielzeit vom BHV für die Bayernliga freigegeben wurde. Das wasserlösliche Harz ist aber eine zweischneidige Angelegenheit, denn wenn man schwitzt kommt es zu einer Art Schmierseifeneffekt und der Ball flutscht einfach beim Werfen aus der Hand. Abhilfe kann man nur verschaffen, wenn man wieder sofort nachharzt. Doch mit diesem Wechselspiel aus Seife und Harz kam bei den Sulzbacherinnen niemand zurecht – zumal sie bislang keine Genehmigung hatten, in ihrer eigenen Halle in vollem Umfang mit Haftmittel zu trainieren. Einzig allein Maria Schlosser, die auf höherklassige Erfahrung zurückgreifen kann, hielt ihr Team mit ihren Toren im Spiel und war mit 12 Treffern erfolgreichste Werferin an diesem Tag. Doch zurück zum Spiel: bis zur Halbzeit hielten die HC-Mädels tapfer durch und ließen Bayreuth nur mit einem zwei-Tore-Vorsprung (11:9) in die Pause gehen. Nach dem Seitenwechsel erkämpften sich die Gäste den Ball und verkürzten prompt auf 11:10 und konnten anschließend sogar ausgleichen. Doch dann schien das Glück die Sulzbacherinnen vollends zu verlassen und das Pech haftete wortwörtlich an ihren Händen. Reihenweise wurden die Bälle verloren, so dass Bayreuth nun über schnelle Gegentore auf 17:12 enteilen konnte. Dieser spielentscheidende Zwischenspurt der HaSpo-Handballerinnen ist umso ärgerlicher, zumal die HC-Deckung um Torfrau Babsi Viechtl eigentlich sehr gut verteidigte. Nur jeder Ballgewinn währte nicht lange und landete früher oder später in Bayreuther Hand. Am Ende gewann die mit dem Spielmittel vertrautere Mannschaft, die das Fehlen ihrer Leistungsträgerinnen beeindruckend kompensieren konnte. Auch Torfrau Irene Dill bestach durch tolle Paraden und ließ die Sulzbacher Außenspielerinnen oft sehr alt aussehen (Wurfausbeute ca. 20%). Zu allem Ärgernis verletzte sich HC-Torjägerin Melli Kopp in den Anfangsminuten so schwer an der Hüfte, dass sie im weiteren Spiel nicht mehr eingesetzt werden konnte. Es bleibt abzuwarten, ob sie bis zum nächsten Wochenende schmerzfrei auflaufen kann.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl (1/2 gehalten), Doris Hänelt; Feld: Maria Schlosser (12/6), Petra Fleißner (2), Lisa Steiner (1), Andrea Himmerer (1), Franzi Scheidler (1), Vroni Herrmann (1), Karo Fuchs, Diane Rösl, Kristina Steiner, Tanja Pelikan, Melli Kopp;