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Saison 2013/2014
Samstag, 05. April 201419:30 Uhr

TuS FuerstenfeldbruckgegenHerren I

Heim

TuS Fuerstenfeldbruck

44 : 24

Endergebnis

Gast

Herren I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Mut holen beim Meister

Gratulation an die Panther aus Fürstenfeldbruck

Nach dem so wichtigen Heimsieg gegen den TSV Unterhaching fehlen dem HC Sulzbach jetzt wohl nur noch zwei Punkte zum endgültigen Klassenerhalt und die würde man nach der Euphorie vom letzten Samstag am liebsten so schnell wie möglich einfahren. Doch diesen Wunsch durchkreuzt leider der Spielplan, denn die Herzogstädter sind am Samstag um 19.30 Uhr zu Gast beim schon feststehenden Meister der Bayernliga, dem TuS Fürstenfeldbruck. Die Partie findet in der Wittelsbacher Halle (Bahnhofstraße 15) in FFB statt.

Die „Panther“ holten sich den Titel und den damit verbundenen Aufstieg in die 3. Liga letzte Woche beim einzigen Verfolger Waldbüttelbrunn mit einem eindrucksvollen 38:22-Sieg. Die Franken sprachen danach von ihrem „Waterloo“, damit ist wohl schon einiges über die Qualität der Truppe von Trainer Martin Wild gesagt. Die Nummer eins der Landeshauptstadt hatte nur zu Beginn der Saison kleinere Probleme, dann stabilisierte sich das Team und beherrscht seitdem die Gegner fast schon nach Belieben. Da können die Herzogstädter schon fast stolz sein, dass sie im Hinspiel in Sulzbach den Ligaprimus richtig ärgern konnten, denn beim 32:29-Erfolg der Brucker konnte die Krizek-Truppe lange mithalten. Spätestens nach diesem Warnschuss ließen die „Panther“ aber nichts mehr anbrennen und werden wohl als einer der stärksten Bayernligameister in die Annalen eingehen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt wohl in der Ausgeglichenheit der Mannschaft. Einen Topscorer in der Torjägerliste haben und brauchen die Fürstenfeldbrucker nicht, denn mit ihrem überfallartigen Gegenstoßspiel und ballsicherem Positionsspiel setzen sie alle Akteure in Szene und überzeugen mit einer hohen Trefferquote.

Für die Sulzbacher wird es schwierig mit der richtigen Einstellung in die Partie zu gehen. Sieht man das Spiel als bereits verloren an und konzentriert sich auf die letzten entscheidenden Aufgaben, oder versucht man das eigentlich Unmögliche und nimmt den Kampf um die Punkte auch beim Meister an. Letzteres ist sicherlich der richtigere Weg. Eine starke Leistung mit einem Ergebnis, dass nicht an ein Desaster erinnert, ist wohl die beste Vorbereitung auf die beiden kommenden Heimspiele, in denen der Ligaerhalt klar gemacht werden soll. Die Brucker wollen sich natürlich ihr Schaulaufen vor eigenem Publikum nicht vermiesen lassen, doch mit letztem Einsatz brauchen die Oberbayern nicht mehr zur Sache gehen. Das ist die Chance für die Herzogstädter, die mit der Erfolgsmannschaft vom Haching-Spiel in den Süden fährt und nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen hat.

HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor) Krizek, Laugner, Baumgärtel, Marco Forster, Termer, Ströhl, Smolik, Toni Kreyßig, Wedel, Kristian Forster, Schmidt

Bericht: cwh

Nach dem Spiel

Schaulaufen des Meisters

24:44-Debakel der Herzogstädter in FFB

Die gute Nachricht zuerst, es hat sich keiner der Sulzbacher Spieler verletzt. Kein Wunder, denn die Partie war schon nach wenigen Minuten entschieden und danach war es nur noch ein Schaulaufen des Bayernligameisters, bei dem der Gast aus der Herzogstadt nicht mehr als Staffage war. Am Ende war es dann ein 44:24-Debakel, dass man eigentlich verhindern wollte, doch die Fürstenfeldbrucker hatten einfach Lust zum Feiern und kannten keine Gnade mit dem indisponierten Team aus der Oberpfalz.

Wie soll man dieses Ergebnis nun einordnen. Natürlich hätte man auch mit etwas mehr Kampfgeist gegen den übermächtigen Gegner verloren und die Tabelle hätte dadurch nicht anders ausgesehen. Doch für die Psyche war diese Klatsche sicher keine adäquates Mittel. Bleibt zu hoffen, dass die Kritzek-Truppe das schnell ausblenden kann und die letzten drei Spiele mit der nötigen Einstellung angeht. Immer noch fehlt ein Sieg zum Klassenerhalt und den sollte man möglichst schnell einfahren, denn ein nerviges „Finale“ in Winkelhaid am letzten Spieltag will hier wirklich niemand.

Die Story der Partie bei den Panthern ist schnell erzählt. 5:1 zog der Tabellenführer schnell davon, doch die Gäste hielten noch ein paar Minuten dagegen (6:4). Dann hatten die Gastgeber aber genug davon, sich noch länger mit der Sulzbacher Mannschaft zu beschäftigen sondern schaltete hoch in den Feiermodus. Nach dem 12:6 war die Messe gelesen und beim Halbzeitstand von 23:14 interessierte keinen mehr der aktuelle Spielstand. Gegen die offensive Abwehr der Brucker fand der komplette Rückraum nie ein Mittel und so konnte nur Kreisläufer Daniel Laugner das Prädikat Normalform mit nach Hause nehmen.

Die zweite Halbzeit war dann nur noch ein abspielen der Restspielzeit. Bedauernswert vor allem die beiden Torhüter der Sulzbacher, die sich wie Zielscheiben fühlen mussten, denn die sechs Jungs, die vor den Keepern standen, konnte man leider nicht als Abwehr bezeichnen. Beeindruckend die Liste der Torjäger des Gastgebers. Jeder Spieler erzielte mindestens drei Treffer. Das ist wohl auch der Schlüssel zum Erfolg des Meisters, der zumindest für die Sulzbacher an diesem Tage nicht zu fassen war. Am Ende waren es dann 44 Gegentore, die zwar wehtun, aber längst nicht mehr entscheidend waren. Die Herzogstädter wissen, dass sie viel mehr können und sollten dies auch in den entscheidenden Partien zeigen. Dann interessiert das Debakel in Fürstenfeldbruck keinen mehr.

HC Sulzbach: Matijevic, Vojtech (Tor); Laugner 7(1), Toni Kreyßig 4, Marco Forster 3, Smolik 2(1), Termer 2, Wedel 2, Krizek 2, Ströhl 2(1), Baumgärtel, Schmidt, Kristian Forster

Bericht: cwh