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Saison 2011/2012
Sonntag, 11. März 201214:30 Uhr

TS HerzogenaurachgegenDamen I

Heim

TS Herzogenaurach

26 : 22

Endergebnis

Gast

Damen I

Spielort

Halle noch nicht festgelegt

Zum Spiel

Vor- und Nachbericht

Vor dem Spiel

Herzogstädterinnen in Herzogenaurach

Wochen der Wahrheit beginnen

(flz) Die Handballerinnen des HC Sulzbach müssen am Sonntag (14:30 Uhr) gegen die TS Herzogenaurach antreten.

Das Team von Trainer Udo Herrmannstädter hat sich vor der Saison mit einigen Spielerinnen des HC Erlangen verstärken können, der sich aus der Bayernliga zurückgezogen hatte. Diese Neuzugänge gaben dem Team auch ordentlich Schwung, so dass die erste Saisonhälfte sehr positiv für die Mittelfranken verlief. Das Jahr 2012 brachte aber einige Niederlagen, so dass Herzogenaurach nunmehr im Niemandsland der Bayernliga klassiert ist.

Der HCS hat letzte Woche gegen Spitzenreiter Bergtheim eine couragierte Leistung gezeigt, auf die man aufbauen kann. Nun beginnen die Wochen, in denen die Sulzbacherinnen in jedem Spiel Siegchancen haben. Diese Möglichkeiten muss das Team nutzen, um den rettenden drittletzten Platz in der Tabelle vielleicht doch noch zu erreichen. Natürlich bedarf es dabei auch der Mithilfe anderer Mannschaften, die die Mitkonkurrenten besiegen müssten.

Die Trainer Klaus Eckl und Martin Müller hoffen dabei auf den Einsatz von Maria Schlosser, deren Durchschlagskraft in den letzten Spielen schmerzlich vermisst wurde. Die Herzogstädterinnen wollen sich noch nicht geschlagen geben, mit vier Heimspielen aus den letzten sechs Begegnungen ist die Messe trotz eines Sechs-Punkte-Rückstandes noch nicht gelesen.

HC Sulzbach: Tor: Babsi Viechtl, Doris Hänelt; Feld: Andrea Himmerer, Franzi Scheidler, Petra Fleißner, Lisa Steiner, Katharina Eichenmüller, Maria Schlosser, Franzi Luber, Steffi Häckl, Lisa Galler, Sandra Christlein, Vroni Herrmann, Tanja Pelikan, Kristina Steiner

Nach dem Spiel

Zu viele technische Fehler und zu wenig Durchschlagskraft

HC Mädels unterliegen Herzogenaurach mit 26:22

Sulzbach (lis). Trotz der Niederlage gegen Bergtheim war man die Woche über frohen Mutes und freute sich schon auf das Spiel gegen Herzogenaurach. Doch spätestens am Freitagabend bekamen die Trainer des HC Sulzbach kleine Sorgenfalten, denn Rückraumspielerin Petra Fleißner drohte krankheitsbedingt auszufallen und auch Franzi Scheidler würde dem Team urlaubsbedingt fehlen. So kam es wie es kommen musste: ohne Fleißner und Scheidler traten die Sulzbacherinnen die Reise in die Fremde an. Zunächst begann die Partie ausgeglichen und Sulzbach konnte mit 1:2 in Führung gehen, ehe Herzogenaurach, die in Bestbesetzung aufliefen, auf 4:2 erhöhte. Gestützt auf eine sehr gute Abwehrarbeit, in der sich besonders Kristina Steiner hervortat und ein klasse Spiel bot, glichen die Gäste aus der Oberpfalz wieder zum 4:4 aus. Doch von da an, nahm das traurige Schicksal seinen Lauf. Tragische Figur war hier Geburtstagskind Maria Schlosser, die in den letzten Wochen lange wegen Verletzung und Krankheit pausieren musste. Und jetzt wurden ihr auch noch permanent Aktionen im Angriff abgepfiffen. Die Folge war ein 11:7 Rückstand. Auch das Fehlen von Petra Fleißner und Tanja Frisch im rechten Rückraum machte sich zunehmend bemerkbar, da sich die Gastgeberinnen hauptsächlich auf die gefährliche linke Seite des HC Sulzbach konzentrieren konnten. Hier zeigte Katharina Eichenmüller mit tollen Aktionen eine deutliche Leistungssteigerung und übernahm mit ihren 17 Jahren viel Verantwortung. Neben Katharina Eichenmüller war es Nachwuchstalent Annika Bernhardt, die erstmals in den Kader der Bayernligadamenmannschaft rückte, und mit sehr guten Paraden ihrer Mitkeeperin Babsi Viechtl in nichts nachstand. Bis zur Pause konnten die Herzogstädterinnen, die eine unendliche Zahl technischer Fehler produzierten, den Rückstand nicht verringern und lagen nach 30 Spielminuten deutlich mit 15:9 zurück. Dies änderte sich auch in der zweiten Spielhälfte nicht. Die Fang- und Abspielfehler blieben weiter besorgniserregend hoch. Erst in den Schlussminuten gelang noch etwas Ergebniskosmetik gegen konditionell abbauende Gastgeberinnen, die vielleicht auch einfach einen Gang zurückschalteten, schließlich war der Sieg schon lange unter Dach und Fach. Das Spiel endete mit 26:22 für den TS Herzogenaurach. „Meine Mannschaft hat heute nicht da anknüpfen können, wo sie letzte Woche aufgehört hat. Wir konnten die Ausfälle nicht kompensieren. Aber es gab auch Lichtblicke: Kristina Steiner hat eine klasse Defensivleistung geboten und auch Katharina Eichenmüller und Annika Bernhardt werden das Team in Zukunft voranbringen!“ so Trainer Klaus Eckl nach dem Spiel.

HC Sulzbach:

Tor: Babsi Viechtl, Annika Bernhardt; Feld: Sandra Christlein (5/2), Lisa Steiner (5), Katharina Eichenmüller (3), Maria Schlosser (3), Vroni Herrmann (3), Andrea Himmerer (1), Christina Schatz (1), Tanja Pelikan (1), Marina Distler, Franzi Luber, Kristina Steiner;